Verweis zur Startseite der Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Servicenavigation

Archiv

25. Februar 2015 08:26

Mit dem Hochschulstipendium international lernen

Professor Burkhard Wrenger, International Office-Leiterin Wenke Tannenberg-Turkovic und Sarah Witte (hinten, von rechts) sowie Professor Andreas Niegel und Dr. ‘in Meike Seidel (von links) freuen sich mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Mit insgesamt 40.000 Euro unterstützt die Hochschule OWL Studierende, die ein Semester oder eine Praxisphase im Ausland verbringen möchten. Das Geld stammt aus den Stipendien „Go Europe“, „Go global Praxis“, „Women Worldwide“ der Hochschule sowie „Go Overseas“ der Hochschulgesellschaft OWL. Für diese vier Programme hatten sich Ende 2014 rund 40 Interessierte von allen Standorten beworben. 24 von ihnen dürfen ihr persönliches Auslandsabenteuer antreten.

Die Detmolder Innenarchitekturstudentin Theresa Muhl zum Beispiel zieht es für ein Semester nach Brüssel. „Ich möchte meine Fremdsprachenkenntnisse weiter verbessern und neue Auslandserfahrungen sammeln“, beschreibt die 22-Jährige ihre Motivation. Ähnlich geht es Simeon Schmidt. Der 25-Jährige studiert Produktion und Management in Lemgo und wird seine Masterarbeit in einem Unternehmen in Kanada schreiben. Nicht nur für die Karriere sei es wichtig, den eigenen Horizont zu erweitern, sagt er.

Mit jeweils 10.000 Euro pro Stipendienprogramm greift die Hochschule OWL ihren Studierenden finanziell unter die Arme. „Wir leben in einer globalisierten Welt. Deshalb ist es wichtig,  dass unsere Studierenden auch international lernen können“, sagt Professor Burkhard Wrenger, Vizepräsident für Lehre und Internationalisierung.

Das bestätigt Professor Andreas Niegel, Vorstandsvorsitzender der Hochschulgesellschaft OWL. Der Förderverein der Hochschule unterstützt mit seinem Stipendium „Go Overseas“ Studienaufenthalte außerhalb Europas. „Der Kontakt mit anderen Menschen und Kulturen stärkt sowohl die fachliche als auch die persönliche Weiterentwicklung.“

Eines der Förderprogramme richtet sich speziell an junge Frauen. „Ein Semester oder ein Praktikum im Ausland können das Studium sinnvoll ergänzen“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Dr. ‘in Meike Seidel-Kehde. Ziel des „Women Worldwide“-Programms sei es, zu einer gleichberechtigten Teilhabe an Studium und Forschung beizutragen.

Um die jährlich vergebenen Förderungen können sich alle Studierenden der Hochschule OWL bewerben, die ein internationales Studiensemester oder eine Praxisphase in einem Unternehmen planen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können sich aussuchen, ob sie im Sommer- oder im darauffolgenden Wintersemester reisen möchten.

Koordiniert wird die Vergabe der Stipendien vom International Office der Hochschule OWL. Bewerbungsschluss ist immer der 15. November. „Interessierte sollten überdurchschnittlich gute akademische Leistungen, ein hohes Verantwortungsbewusstsein, gesellschaftliches Engagement und viel Eigeninitiative nachweisen“, erklärt Mitarbeiterin Sarah Witte, die im International Office für die „Outgoings“ zuständig ist. „Ein Auslandsaufenthalt ist eine tolle Chance. Man bekommt einen ganz anderen Blick auf die Dinge.“

Vom Detmolder Standort der Hochschule OWL reisen in diesem Jahr Kathrin Manert (Dänemark), Theresa Muhl (Belgien), Lydia Wollenhaupt (England), Lydia Klaasen (Australien), Corinna Breer (England), Alexandra Broclawski (Italien) Alina Schmidt-Enzmann (Indonesien), Elena Ostendorf (Italien), Malena Schnakenberg (Kolumbien), Sandra Jäger (China), Vanessa Bernhardt (Brasilien), Laura Bremenkamp (USA) und Vanessa Pankraz (USA). Von den Lemgoer Studierenden zieht es Ulrike Tan (Spanien), Nathalie Barthel (Norwegen), Friederike Riechmann (Dänemark), Maximilian Specht (Norwegen), Jana Hartmann (Norwegen), Yannick Ndongmo Ndongue (Frankreich), Sebastian Hentschel (Indien) und Carolin Hädicke (Peru) in die Ferne. Aus Höxter komplettieren Isabelle Fischer (England) und Carolina Fitzner (Peru) die Gruppe.