Verweis zur Startseite der Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Servicenavigation

Archiv

30. Juli 2015 14:23

„PowerPoint-Karaoke“ und „Status-Pantomime“: Ferienworkshop an der Hochschule

Trainerin Alexandra Lermen (Mitte) erklärt eine Übung.

Ferienworkshop im Lindenhaus in Lemgo: Alexandra Lermen und Sandro Schott (von rechts) mit den Teilnehmenden.

Mit Selbstpräsentation und Kommunikation haben sich lippische Schülerinnen und Schüler bei einem Ferienworkshop an der Hochschule OWL befasst.  Die insgesamt 20 Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren setzten sich mit Themen wie Wahrnehmung, Körpersprache und Rollenverhalten auseinander. Geleitet wurde der Workshop von Alexandra Lermen und Sandro Schott von der Berliner Agentur „Frei.geist – Kommunikation mit Feingefühl“. Ausrichter waren das KOM – Institut für Kompetenzentwicklung und der Familienservice der Hochschule in Lemgo. 

„Wir haben viele praktische Übungen gemacht, das war ganz anders als in der Schule“, berichtet die zwölfjährige Laura aus Lemgo. Auch der 13-jährigen Lara aus Lage hat das pädagogische Angebot im Lindenhaus gefallen: „Mir hat es sehr geholfen, bestimmte Alltagssituationen durchzuspielen.“

Nach dem gegenseitigen Kennenlernen wurden die Teilnehmenden langsam an die Inhalte herangeführt. Die Kommunikationstrainerin Alexandra Lermen und ihr Kollege Sandro Schott gaben ihnen viele nützliche Tipps rund um „Selbstpräsentation und aktive Kommunikationsgestaltung“, so der Titel des Workshops. Anschließend standen praktische Übungen auf dem Programm. Dabei kamen besonders Methoden aus dem Improvisationstheater zum Einsatz.

Bei der „PowerPoint-Karaoke“ zum Beispiel mussten die Jugendlichen eine fremde Präsentation vorstellen. Bei der „Status-Pantomime“ ging es um Körpersprache und Rollenverhalten in der Gesellschaft. Darüber hinaus lernten die Jugendlichen etwas über ihr Auftreten sowie über Selbst- und Fremdwahrnehmung. Außerdem beschäftigten sie sich mit der Frage, welchen Handlungsspielraum sie in Gesprächs- und Konfliktsituationen haben.

„Der Workshop hat die Jugendlichen dabei unterstützt, sich selbst authentisch zu präsentieren. Dabei wurden ihre individuellen Fähigkeiten berücksichtigt und gestärkt“, erklärt Romy Stühmeier, Geschäftsführerin des KOM, das Anliegen des Seminars. Die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Dr. ‘in Meike Seidel-Kehde, ergänzt: „Der Workshop hat neugierig gemacht auf das vielseitige Thema Kommunikation und auch den Blick dafür geschärft, wie unterschiedlich Männer und Frauen kommunizieren.“

Weitere Informationen zum KOM gibt es hier. Weitere Informationen zum Familienservice gibt es hier.