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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Aktuelles

Veranstaltungen

DiMan Vortragsreihe | 25.06., 11.07.2018 jeweils 16.30 - 18 Uhr | Seminarraum SmartFactory OWL, Lemgo | DiMan startet eine Vortragsreihe zum Thema "Digitale Fertigung im Kontext Industrie 4.0". An drei Terminen im Juni und Juli werden einige Professoren, die dem Forschungsschwerpunkt DiMan angehören, zusammen mit Industrievertretern interessante Einblicke in die digitale Fertigung geben. Weitere Infos hier.

SysInt 2018 | 19.-20. Juni 2018 | Hannover | 4th International Conference on System-Integrated Intelligence, Intelligent, flexible and connected systems in products and production | Herr Prof. Deuter hat ein Paper eingereicht und wird auf der SysInt 2018 vortragen | Link zur Veranstaltung

20th European Conference on Mathematics for Industry ECMI | 18.-22. Juni 2018 | Budapest | The series of ECMI conferences are devoted to enforce the interaction between academy and industry, leading to innovations in both fields. These events have attracted leading experts from business, science and academia, and have promoted the application of novel mathematical technologies to industry. Prof. Scheideler was invited to give a talk on the conference.

PEM 2018 - 8th International Conference on Production Engineering and Management | 04.-05. Oktober 2018 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe Lemgo | Im Jahr 2011 haben die Universita degli Studi di Trieste und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe gemeinsam den Internationalen Double Degree Master Studiengang “Production Engineering and Management” gegründet. Von Beginn an wurde dieser Studiengang von der Internationalen Konferenz “Production Engineering and Management” begleitet, die jährlich zu Beginn des Wintersemesters das neue akademische Jahr einleitet. Die Konferenz, die in diesem Jahr zum achten Mal stattfindet, bietet eine Plattform für die Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse und verfolgt die Absicht, junge Akademiker in die Tradition wissenschaftlicher Symposien einzuführen.


DiMan-Vortragsreihe erfolgreich gestartet

In Kooperation mit dem Institut für Wissenschaftsdialog (IWD) startete gestern Nachmittag die DiMan-Vortragsreihe zum Thema „Direkte Digitale Fertigung im Kontext Industrie 4.0“ des Forschungsschwerpunkts DiMan. Die über 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen hörten drei Vorträge zum Thema „3D-Druck und Werkzeugherstellung“ und beteiligten sich rege an den anschließenden Diskussionsrunden. Den Anfang machte Professor Franz-Josef Villmer mit einer interessanten Einführung zum Thema „3D-Druck: Vom Prototyping zur industriellen Fertigung“. Er zeigte den aktuellen Stand der Dinge im Themenfeld 3D-Druck auf und gab einen spannenden Ausblick in die „gedruckte“ Zukunft der industriellen Fertigung. Den zweiten Vortrag hielt Johannes Lohn von der PROTIQ GmbH, einer Ausgründung der Phoenix Contact GmbH & Co. KG. Er demonstrierte in seinem Gastvortrag zum Thema „Topologieoptimierung bei PROTIQ am Beispiel eines Spritzgießwerkzeugs“ die Optimierung eines solchen Werkzeugs aus Sicht des 3D-Drucks. Dabei wurden auch die vor- und nachgelagerten Prozessschritte berücksichtigt sowie stets der Fokus auf die unternehmerischen Vorteile des 3D-Drucks, z.B. niedrigere Kosten, Gewichtsreduktion und Zeitersparnis, gelegt. Den letzten Vortrag hielt Professor Henrik Juhr zum Thema der „Nachbearbeitung von NiP-Beschichtungen im Werkzeug- und Formenbau“. Auch dieser Beitrag lieferte interessante Einblicke in die Zukunft des Werkzeugbaus, in dem 3D-gedruckte Werkzeuge optimal beschichtet und nachbearbeitet werden können. Im Anschluss an die Veranstaltung kamen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei Fingerfood und kühlen Getränken mit den Referenten ins Gespräch.

Insgesamt war die Auftaktveranstaltung zur DiMan-Vortragsreihe ein voller Erfolg mit überraschend großer Teilnehmerzahl. Weitere Termine folgen am 25. Juni und 11. Juli jeweils von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Seminarraum der SmartFactory. Die entsprechenden Themenbereiche umfassen zum einen „PLM – als Basis für die Direkte Digitale Fertigung“ wie auch den „Universalwerkzeug Licht - der Laser als Werkzeug in der Materialbearbeitung“.


DiMan Vortragsreihe

DiMan startet eine Vortragsreihe zum Thema "Digitale Fertigung im Kontext Industrie 4.0". An drei Terminen im Juni und Juli werden einige Professoren, die dem Forschungsschwerpunkt DiMan angehören, zusammen mit Industrievertretern interessante Einblicke in die digitale Fertigung geben. Folgende Themen werden an diesen Terminen besprochen:

  • 04.06.2018: 3D-Druck und Werkzeugherstellung
  • 25.06.2018: PLM - Basis für die Direkte Digitale Fertigung
  • 11.07.2018: Werkzeug Licht - Der Laser in der Materialbearbeitung

An jedem Termin wird das Thema anhand von drei Vorträgen durch Professoren und Industrievertretern vorgestellt. Die Vorträge finden jeweils von 16.30 Uhr - 18 Uhr im Seminarraum der SmartFactoryOWL statt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Weitere Details zu den Vortragenden und deren jeweilige Vortragstitel finden Sie hier. 


Museumsrunde und Keynote auf dem Innovationsforum PUSH.3D-Druck

Vortrag Museumsrunde

Zum 33. Mal trafen sich am 14. Mai 2018 Wirtschaft und Hochschule auf der „Museumsrunde“ im LWL-Freilichtmuseum Detmold. Über 250 Führungskräfte aus lippischen Unternehmen, Professorinnen und Professoren der Hochschule OWL sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung erlebten eine unterhaltsame Talkrunde und zwei kurzweilige Kurzvorträge. Unter der Moderation von Julia Wunderlich diskutierten Professor Dr. Jürgen Krahl, Landrat Dr. Axel Lehmann und Volker Steinbach darüber, wie in Lippe ein neues Gründungs- und Kooperationsklima geschaffen werden kann und wie der Mittelstand an neue Technologietrends und Innovationsmethoden herangeführt werden kann. Nach der Talkrunde zeigte Professor Dr. Franz-Josef Villmer vom Fachbereich Produktion und Wirtschaft, wie der 3D-Druck die traditionelle Fertigung vor allem in der Metall- und Kunststoffverarbeitung verändern wird.

Innovationsforum PUSH.3D-Druck

Am 17.05.2018 hielt Professor Franz-Josef Villmer eine Keynote auf der Push.3D-Druck. Das „Innovationsforum PUSH.3D-Druck“ ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt. Im Rahmen eines zweitägigen Kongresses, der vom 17.05-18.05.2018 in Coesfeld stattfand, konnten die Teilnehmer sich intensiv mit der Thematik der additiven Fertigung auseinandersetzen. Im Fokus stand die wirtschaftliche Anwendungsfindung und die Entwicklung von 3D-Druck gestützten Geschäftsmodellen. Das Ziel besteht darin, einen intensiven Austausch zwischen interdisziplinären Interessenten aus Unternehmen, Hochschulen und Multiplikatoren zu ermöglichen.


Call for Abstracts

It is our pleasure to announce the 8th International Conference on Production Engineering and Management (PEM 2018), a joint venture of the University of Trieste and the Ostwestfalen-Lippe University of Applied Sciences. The conference will take place from October 4 to October 5, 2018 at the Ostwestfalen-Lippe University of Applied Sciences in Lemgo, Germany.

The conference is a platform aimed at presenting research projects, introducing young academics in the tradition of symposia and, finally yet importantly, promoting the exchange of ideas between industry and academia.

The PEM 2018 Scientific Committee now invites proposals for individual presentations and papers on the following topics:

  • Direct Digital Manufacturing in the Context of Industry 4.0
  • Industrial Engineering and Lean Management
  • Product Life Cycle Management
  • Supply Chain Design and Management
  • Industry Sustainability
  • Product Innovation Techniques and Methodologies
  • Management Practices and Methodologies
  • Wood Processing Technologies and Furniture Production

Presentations may highlight empirical studies and case studies, methodological work, theoretical and conceptual development, etc. We invite you to submit a short abstract (300 words) of your contribution. This should include a title, the authors' names (with the corresponding author's e-mail address) and 3 to 5 keywords. Please feel free to invite colleagues to submit their contributions too.

After a first review and the acceptance of the abstract, authors are invited to prepare a full paper of about 10 pages and an oral presentation to be held at the conference: these presentations are limited to a maximum of 20 minutes plus 5 minutes for questions and discussion. Together with the notice of acceptance, the authors will receive instructions in order to prepare the paper properly and to submit the final paper for the blind review process. All accepted papers will be published in the conference proceedings.

The corresponding authors should submit their abstracts by e-mail to the German scientific coordinator Prof. Franz-Josef Villmer at franz-josef.villmer(at)hs-owl.de as well as to the Italian scientific coordinator Prof. Elio Padoano at padoano(at)units.it.

The Call for Abstracts will close on April 30th, 2018.


Vortrag auf der Fraunhofer DDMC 2018

Letzte Woche fand die Fraunhofer Direct Digital Manufacturing Konferenz - DDMC 2018 - in Berlin statt. Dort trafen sich Wissenschaftler, Unternehmer und Nutzer des Additive Manufacturing aus über 20 Ländern, um sich über Trends, aktuelle Entwicklungen und Anwendungen sowie über das zukünftige Potenzial der additiven Fertigungsverfahren auszutauschen. Die Reichweite der Themen umfasste die Felder Produktentwicklung, Technologien, Materialien, Qualität sowie weitere innovative und visionäre Ansätze. In der Session zu Qualitätsanforderungen am 14. März präsentierte Frau Andrea Huxol ihr Paper mit dem Titel „Process Capability Analysis in Metal Additive Manufacturing”.


FH-Invest Antrag zur Prozesskettenoptimierung bewilligt

Die Hochschule OWL erhält rund 550.000 Euro für fünf neue Großgeräte durch das Programm FHInvest. Damit baut sie eine durchgängige Prozesskette für den Werkzeug- und Formenbau auf, von der neben Forschung und Lehre auch die Wirtschaft profitiert.

Um additive und subtraktive Fertigungsverfahren optimal zu kombinieren, müssen mehrere unterschiedliche Maschinen hintereinander geschaltet und innerhalb der Prozesskette optimiert werden. Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe kann nun durch eine Förderung von 550.000 Euro ihren Maschinenpark erweitern, um das optimale Zusammenspiel der Anlagen zu erforschen. Auf der Beschaffungsliste stehen eine Senkerodiermaschine, eine Versuchsanlage zum elektrochemischen Glätten, eine Auspackstation sowie ein Ofen zur Wärmebehandlung und zum Härten. Wie sich diese Anlagen mit den an der Hochschule OWL bereits vorhandenen Maschinen zur additiven und subtraktiven Fertigung kombinieren lassen und in welcher Reihenfolge sie für eine durchgängige Prozesskette zusammengestellt werden sind Themen für weitere Projektanträge, die das Team der Hochschule OWL jetzt auf Grundlage der aktuellen Bewilligung vorbereiten können. Dabei binden sie auch Wirtschaftspartner ein, wie z.B. die Zimmer & Kreim GmbH & Co. KG aus Brensbach oder die EMAG ECM GmbH aus Gaildorf, die bereits im Rahmen des FHInvest-Antrags konkrete Forschungsfragen eingebracht haben. In künftigen Projekten können sich auch weitere Firmen aus dem Formen- und Werkzeugbau beteiligen.

Darüber hinaus kommen die neuen Anlagen in der Lehre in den Studiengängen Produktionstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und im Masterstudiengang Produktion und Management zum Einsatz. „Unsere Studierenden erhalten dadurch einen noch stärkeren Praxisbezug. Außerdem können sie sich in Studien- und Abschlussarbeiten in die Forschung einbringen. Davon profitiert letztlich auch wieder die Industrie – sie erhält Fachkräfte, die am Puls der Zeit ausgebildet sind“, sagt Professor Henrik Juhr vom Fachbereich Produktion und Wirtschaft, der die Antragstellung geleitet hat. Das Thema ist angesiedelt am Forschungsschwerpunkt „Direkte Digitale Fertigung im Kontext Industrie 4.0“ (DiMan) der Hochschule OWL.

Mit der Fördermaßnahme FHInvest unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Fachhochschulen, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die Fördergelder können ausschließlich für Geräteinvestitionen eingesetzt werden, die die bereits bestehenden Aktivitäten der Hochschule unterstützen müssen. Ein Fokus liegt dabei auf Themen, die zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2020 beitragen – vor allem in den Feldern Industrie 4.0 und Digitalisierung der Arbeitswelt.


Internationale Fachkonferenz Inside 3D Printing ein voller Erfolg

Vom 21.-22. Februar 2018 fand in Düsseldorf die Inside 3D Printing statt unter Leitung von Prof. Franz-Josef Villmer. Als Chairman der Konferenz wurde der internationale Branchentreff mit hochkarätigen Referenten ein voller Erfolg. Mit Dr. Phil Reeves und Prof. Thierry Rayna waren zwei der bekanntesten Vordenker der additiven Fertigung als Keynote-Speaker anwesend. Auch die anschließenden Fachsessions und Panels waren exzellent besetzt. Als Doktorandin und Mitarbeiterin des Forschungsschwerpunktes DiMan hielt Andrea Huxol einen Vortrag zum Thema Process Capability Analysis in Metal Additive Manufacturing und moderierte mehrere Tage ein Forum. Desweiteren moderierte Ionela Carp, ebenfalls Mitarbeiterin bei DiMan, mehrere Vorträge. Durch die Interaktion zwischen Besuchern und Referenten wurde der Netzwerkgedanke in den Vordergrund gestellt, so dass sich Experten mit ihrem Fachwissen optimal vernetzen konnten. Die Themenvielfalt reichte von Additive Manufacturing Technologies, Smart Factories, Process Chains, Automotive and Future Mobility, Innovative Material bis zu Produkt Development Design for Additive Manufacturing. Auf den Ausstellerständen wurden der neuste Stand der Technik sowie neue Geschäftsmodelle präsentiert. Zusammenfassend war die Inside 3D Printing sowohl qualitativ als auch quantitativ mit ihren hohen Besucherzahlen ein voller Erfolg.


Exkursion zur formnext 2017

Auch dieses Jahr wurde wieder eine Exkursion zur formnext organisiert, die vom 14.-17. November 2017 in Frankfurt am Main stattfand. Insgesamt nahmen 30 Studierende sowie Mitarbeiter und Professoren des Forschungsschwerpunkts DiMan an der Exkursion teil. Mit 471 Ausstellern aus 33 Nationen erreichte die formnext dieses Jahr einen beeindruckenden Rekord und verdoppelte gegenüber zum Vorjahr sogar die Anzahl der Aussteller. Neben der wachsenden Ausstellerzahl erweitert sich auch die Ausstellungsfläche und das gesamte Rahmenprogramm der Messe. Mit dieser beeindruckenden Entwicklung baut die formnext ihre Position als internationale Leitmesse für die Additive Fertigung und die nächste Generation industrieller Fertigung aus und ist gleichzeitig die am schnellsten wachsende neue Industrie-Messe in Deutschland.


22. Rapid Prototyp Tagung mit großer Teilnehmerzahl

„Mit 3D-Druck zur Direkten Digitalen Fertigung“ lautete das Thema der 22. Fachtagung Rapid Prototyping, die am 10. November 2017 an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe stattfand. Über 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dafür ins Gebäude des Centrums Industrial IT auf dem Hochschulcampus geströmt. Insgesamt 13 Fachvorträge, eine umfangreiche Ausstellung sowie viel Raum für Austausch und Networking wurden geboten. In den Vorträgen präsentierten hochrangige Expertinnen und Experten den aktuellen Stand aus Forschung und Entwicklung sowie die zukünftigen Trends im Bereich der Additiven Fertigung. Die Vorträge können hier runtergeladen werden.
Der Schwerpunkt war in diesem Jahr die Veränderung in der Nutzung der Additiven Fertigung über das Rapid Prototyping hinaus. Wurden anfänglich nur Modelle und Prototypen angefertigt, so ist heute der Bau von Werkzeugen oder die direkte Produktherstellung möglich.

Professor Franz-Josef Villmer war bereits zum 22. Mal Leiter und Programmverantwortlicher der Tagung. Veranstaltet wird die Fachtagung seit 1996 durch den Fachbereich Produktion und Wirtschaft der Hochschule OWL in Kooperation mit der Firma H&H Gesellschaft für Engineering und Prototypenbau mbH, Leopoldshöhe. Das Themengebiet der Additiven Fertigung ist bereits ebenso lang ein fester Bestandteil in Lehre, Forschung und Transfer.


Erfolgreicher Messeauftritt von DiMan auf der FMB

 „Vom Sofa zu Hause – über die Fabrik – zum Sofa nach Hause“ lautete die Idee hinter dem Messestand, den DiMan vom 8. bis 10. November in Bad Salzuflen auf der „FMB – Zuliefermesse Maschinenbau“ präsentierte. Ziel war es die Industrie anzusprechen und unsere Kompetenzen in der Direkten Digitalen Fertigung aufzuzeigen. 
 Wer vom heimischen Sofa aus im Internet einkauft, erfährt normalerweise nicht, was zwischen dem Absenden der Bestellung und der Anlieferung des Produktes geschieht. Der DiMan-Messestand wollte daher die Wege der Produktionsdaten aufzeigen. Die Besucherinnen und Besucher der Messe konnten so in Echtzeit die Durchgängigkeit der Daten von der Bestellung per iPad bis zur Anlieferung nachhause miterleben. Der Messestand war dazu in mehrere Stationen eingeteilt, die zuerst den Kundenwunsch aufnehmen, diesen dann live mit den angepassten Produktionsdaten verarbeiten, auf einem 3D-Drucker herstellen und schließlich das fertige Modell präsentieren. Das Herz des Standes bildete der zwei Meter hohe Delta-3D-Drucker, der Druckergebnisse live während der Messe herstellte. Als Beispielprodukt wurde ein SmartLight präsentiert – eine modular aufgebaute Lampe, die live über eine kundenindividuelle Softwareansteuerung Farbwechsel ermöglichte.
Dank eines herausragenden Stand-Designs von Herrn Prof. Martin Stosch vom Labor Industrieller Möbelbau, Möbelkonstruktion und Möbelentwicklung konnte das DiMan-Team mit zahlreichen Industriepartnern ins Gespräch kommen und interessante Kontakte anbahnen. Insbesondere Vertreterinnen und Vertretern kleiner und mittelständischer Unternehmen informierten sich wie sie die direkte digitale Fertigung in ihrem Unternehmen umsetzen können. Einige Besucher waren auch durch den Fernsehbeitrag des WDR, in dem der Messestand, die zugrunde liegende Story sowie ein Live-Interview mit Frau Prof. Eva Scheideler gezeigt wurden, auf den Stand aufmerksam geworden. Desweiteren berichtete die Lippische Landeszeitung in der Ausgabe vom 10.11.2017 ausführlich vom Messeauftritt. Als weiteres Highlight konnten wir am 8.11. den Landrat Herrn Dr. Lehmann und Herrn Gotzeina, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, auf dem DiMan-Stand begrüßen und herumführen.   

Die „FMB – Zuliefermesse Maschinenbau“ in Bad Salzuflen ist mit mehr als 500 Ausstellern eine der größten Maschinenbau-Messen in Norddeutschland und zieht auch viele Unternehmen aus dem näheren Ausland an.


7th International Conference on Production Engineering and Management - PEM 2017

Bereits zum siebten Mal fand die internationale Konferenz „Production Engineering and Management“ vom 28.-29. September an der Universität Triest, am Campus Pordenone in Italien statt. Die Konferenz, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule OWL ausgerichtet wurde, hat sich als erfolgreiche Plattform etabliert, um aktuelle Forschungsprojekte vorzustellen, zu diskutieren und sich international mit Wissenschaftlern, Alumni und Partnern aus Industrie und Wirtschaft auszutauschen. Verantwortlich für die Organisation der Konferenz sind die italienischen Professoren Reini, Padoano und Campanella sowie seitens der Hochschule OWL Prof. Villmer.

Der thematische Schwerpunkt der diesjährigen PEM Konferenz lag auf „Industry Sustainability“. Verteilt auf zwei Konferenztage fanden dazu sechs Sessions statt, die insgesamt 25 fachlich wertvolle Beiträge zu den Themen Direkte Digitale Fertigung im Kontext Industrie 4.0, Industrial Engineering und Lean Management, Innovationsmanagement, Technologien für nachhaltige Produktion, sowie Holzverarbeitungstechnologien und Möbel- Produktion beinhalteten. Von den Professoren, Mitarbeitern und Studierenden des Fachbereichs wurden Beiträge zu den Themen Qualitätsmanagement und Prozessfähigkeit in der Additiven Fertigung (Prof.`in Scheideler, Prof. Villmer, Andrea Huxol, Andrea Davis), Optimierung von Logistiknetzwerken (Prof.`in Li), Direkte Digitale Fertigung von Wellenleitern und Sensoren (Prof. Stübbe, Prof. Villmer, Patrick Ehlert), Partizipative Implementierungsprozesse für Assistenzsysteme (Prof. Hinrichsen, Tim Kleineberg), sowie ein Überblick über autonome Schleifprozesse (Prof. Riegel) und das Datenmanagement für Smart Products (Prof. Deuter, Marcel Ebert, Andreas Otte) präsentiert. Alle eingereichten Paper wurden durch ein internationales Komitee peer-reviewed und in einem Tagungsband veröffentlicht, der hier runtergeladen werden kann.

Im Vorfeld der Konferenz fanden eine Roundtable Discussion sowie das Meeting des Academic Councils zur weiteren Stärkung des internationalen Double Degree Master-Studiengangs Production Engineering and Management statt. Auf Basis einer SWOT-Analyse von Prof. Jungkind wurden entsprechende strategische und organisatorische Maßnahmen beschlossen. Desweiteren wurde im Rahmen der Konferenz eine Exkursion von Prof. Riegel geleitet, auf der den teilnehmenden Studierenden mehrere Werksführungen, z.B. bei Festo, Bosch und WMF ermöglicht wurden. Für die Konferenzteilnehmer wurden in Pordenone ebenfalls zwei Unternehmensführungen bei Elextrolux und bei Valcucine arrangiert. Zusammenfassend war die PEM-Konferenz sowohl aus praktischer als auch besonders aus wissenschaftlicher Perspektive eine sehr erfolgreiche Veranstaltung.


Der Tagungsband zur PEM-Konferenz 2017 als ePaper

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EOS zu Besuch bei DiMan

Letzte Woche durfte der Forschungsschwerpunkt DiMan das Unternehmen EOS in der Smart Factory begrüßen. Die EOS GmbH ist ein weltweiter Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung. Bereits 1989 gegründet, ist EOS führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns und Anbieter hochproduktiver Systeme zur Additiven Fertigung mit Kunststoffen. Nach einer ausführlichen Vorstellung des Forschungsschwerpunktes DiMan und seiner Potenziale erfolgte die Besichtigung der Smart Factory. Anschließend wurden Sondierungsgespräche geführt, in denen man sich über die gegenseitigen Forschungsinteressen ausgetauscht hat. Ein gemeinsames Mittagessen und weitere interessante Diskussionen rundeten dieses Treffen ab.


INSIDE 3D Printing Conference and Expo

Mit insgesamt über 10.000 Besuchern ist die Inside 3D Printing die führende B2B Konferenz zum Thema 3D Druck und additive Fertigung. Auch dieses Jahr wurde durch eine stark fokussierte Additive Manufacturing Ausstellung und den 3 Konferenz Tracks ein Maximum an Wissenstransfer und Networking garantiert. Prof. Dr. Villmer moderierte die Panel Discussion am zweiten Tag zum Thema: New Product enabled by Additive Manufacturing - Where do we go? How will they affect us and our Businesses?


Handlungsempfehlungen für die Zukunft der Additiven Fertigung

Additive Fertigung wird die industrielle Produktion an vielen Stellen ergänzen, muss dafür jedoch weiterentwickelt werden. Zu diesem Ergebnis kommen acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die 13 Handlungsempfehlungen zielen auf eine bessere Koordination der Forschung, höhere Datensicherheit und eine Verbesserung des Technologietransfers in die Praxis.

Die gesamte Studie können Sie hier downloaden.

Bei der Erstellung dieser Handlungsempfehlungen hat Prof. Villmer innerhalb eines Workshops beratend mitgewirkt. 


Erfolgreiche Zusammenarbeit von DiMan und PRINT LIGHT

Studierende des 4. Semesters Bachelor Innenarchitektur vor der Smart Factory OWL

Das Projekt PRINT LIGHT von Prof. Mary-Anne Kyriakou ist ein Pilotprojekt mit dem Ziel einen neuen Ansatz für die Lichtgestaltung auf Bachelor-Niveau vorzubringen. Die Studierenden wurden vor die Herausforderung gestellt den computergestützten Entwurf einer Leuchte zu entwickeln, Ideen direkt am PC zu konzipieren und komplexe Modelle mit Hilfe eines CAD Programms zu fertigen. Die Qualität der 3D-CAD Dateien verbesserte sich Schritt für Schritt bis aus dem rein computergestützten Entwurf ein Prototyp mit Hilfe von 3D-Druck entstehen konnte.

Ziel war es Studierende schon zu einem frühen Zeitpunkt in ihrem Studium an neue Fertigungstechniken-und Methoden heran zu führen. Durch erste Berührungspunkte wurde der Grundstein für einen selbstbewussten Umgang mit modernen Technologien gelegt. Die Hochschule ermöglicht ihnen somit eine umfassende Ausbildung, um sie auf die Industrie 4.0 vorzubereiten.

Zu Beginn des Projektes besuchten die Studierenden die Smart Factory OWL in Lemgo. Die Einrichtung bietet unter anderem eine hochmoderne Ausstattung der additiven Fertigungstechnologie. Durch die Mitarbeiter Matthias Meier und Julian Bekemann erhielten die Studierenden eine ausführliche Einführung in die Technologie des 3D Drucks. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die Voraussetzungen des Erstellen einer druckfähigen Datei, sondern auch das additive Fertigungsverfahren des selektiven Laser Sintern mit Kunststoffen.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Produktion und Wirtschaft in Lemgo ermöglichte die Hochschule den Studierenden ihr erworbenes Wissen an Hand neuer Technologien direkt umzusetzen.

Die Brochüre zum Projekt PRINT LIGHT kann hier als PDF runtergeladen werden.  


DiMan Artikel in der Publikation: Gesellschaft & Digitalisierung

Der Forschungsschwerpunkt DiMan präsentiert sich mit einem eigenen Artikel in der Publikation „Gesellschaft & Digitalisierung – Lebens- und Arbeitswelten von morgen“. Insgesamt werden dort 21 aktuelle Forschungsprojekte der NRW-Fachhochschulen mit ihren anwendungsorientierten Lösungen im Kontext gesellschaftlicher Veränderungsprozesse vorgestellt. Herausgegeben wird die Publikation vom Netzwerk der NRW Fachhochschulen „Nachhaltige Forschung an Fachhochschulen in NRW“.

Einen Auszug aus dem Artikel finden Sie hier:

Immer mehr Unternehmen nutzen die Digitalisierung, um effizienter zu arbeiten. In ihren Fertigungshallen führen Maschinen die Produktionsschritte aus. Intelligent vernetzt und vollautomatisch stellen sie Bauteile her, setzen sie zusammen und prüfen, ob alles funktioniert. Die Anleitung dafür bekommen sie von digitalen Produktions- und Prozessdaten. Diese enthalten Informationen über die Geometrie der Produkte, das Material, die Montage, die zu verwendenden Werkzeuge oder die Ausführzeit. Je besser diese Daten aufbereitet und miteinander verbunden sind, desto reibungsloser können die einzelnen Vorgänge ineinandergreifen. Das beschleunigt den Herstellungsprozess bei gleichbleibender Qualität und spart Kosten.

Aktuell haben vor allem große Firmen investiert, um sich die direkte digitale Fertigung zunutze zu machen. Doch auch kleine und mittelständische Unternehmen könnten mehr von der Digitalisierung ihrer Produktionskette profitieren, finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Ihnen wollen sie flexible Lösungen anbieten, um individuelle Produkte vollautomatisiert und kostengünstig auf der Grundlage digitaler Daten zu entwickeln, zu produzieren und bestenfalls dem Kunden oder der Kundin direkt auszuliefern.

Ganzheitlicher Ansatz von Vorteil

Wichtig hierbei ist, dass die digitale Aufrüstung nicht zu teuer ist, die Datenmodelle der einzelnen Prozessvorgänge möglichst einheitlich aufbereitet sind und je nach Bedarf individuell produziert werden kann. Um diese Voraussetzung zu schaffen, haben sich neun Lehrstühle der Hochschule in einem neuen Forschungsschwerpunkt „DiMan – Direkte Digitale Fertigung im Kontext der Industrie 4.0“ zusammengetan. Seit Anfang 2016 arbeiten ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Konstruktion und Entwicklung, Simulation, Montage und Logistik, Lasergestützte Verfahren, Software, Subtraktive Fertigung und Additive Fertigung gemeinsam an neuen Strategien für die Einführung und Verbesserung direkter digitaler Fertigungstechnologien in der regionalen Industrie.

Den gesamten Artikel und die vollständige Publikation können Sie unter folgendem Link einsehen. 


Der Tagungsband zur PEM Konferenz als ePaper

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