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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Aktuelles

Veranstaltungen

ENBIS 2017 | 17th Annual Conference of the European Network for Business and Industrial Statistics | 09-14. September 2017 | Neapel, Italien | Frau Prof. Scheideler wird hier einen Vortrag halten | Link zur Konferenz

PEM 2017 | 7th International Conference on Production Engineering and Management | 28.-29. September 2017 | University Campus Pordenone, Italy | Link zur Konferenz

22. Fachtagung Rapid Prototyping | 3. November 2017 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo | Zur Fachtagung Rapid Prototyping werden wieder mehr als 400 Teilnehmer - Fachleute der Additiven Fertigung - in Lemgo erwartet. Die Tagung ist gleichzeitig Branchentreffpunkt, Ausstellung, Networkingevent und wird wieder mit Unterstützung der Firma H&H durchgeführt. Wenn Sie Interesse haben, einen Konferenzbeitrag zu leisten, kontaktieren Sie bitte Prof. Dr. F.-J.-Villmer.

INSIDE 3D Printing | Conference and Expo | 21.-22. Februar 2018 | Düsseldorf | Mit insgesamt über 10.000 Besuchern ist die Inside 3D Printing die führende B2B Konferenz zum Thema 3D Druck und additive Fertigung | Herr Prof. Villmer ist Conference Chair | Link zur Konferenz


EOS zu Besuch bei DiMan

Letzte Woche durfte der Forschungsschwerpunkt DiMan das Unternehmen EOS in der Smart Factory begrüßen. Die EOS GmbH ist ein weltweiter Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung. Bereits 1989 gegründet, ist EOS führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns und Anbieter hochproduktiver Systeme zur Additiven Fertigung mit Kunststoffen. Nach einer ausführlichen Vorstellung des Forschungsschwerpunktes DiMan und seiner Potenziale erfolgte die Besichtigung der Smart Factory. Anschließend wurden Sondierungsgespräche geführt, in denen man sich über die gegenseitigen Forschungsinteressen ausgetauscht hat. Ein gemeinsames Mittagessen und weitere interessante Diskussionen rundeten dieses Treffen ab.


INSIDE 3D Printing Conference and Expo

Mit insgesamt über 10.000 Besuchern ist die Inside 3D Printing die führende B2B Konferenz zum Thema 3D Druck und additive Fertigung. Auch dieses Jahr wurde durch eine stark fokussierte Additive Manufacturing Ausstellung und den 3 Konferenz Tracks ein Maximum an Wissenstransfer und Networking garantiert. Prof. Dr. Villmer moderierte die Panel Discussion am zweiten Tag zum Thema: New Product enabled by Additive Manufacturing - Where do we go? How will they affect us and our Businesses?


International Conference on Production Engineering and Management PEM 2017

In 2011, the University of Trieste and the OWL University of Applied Sciences have introduced an international double-degree Master course in ‘Production Engineering and Management’. The ‘International Conference on Production Engineering and Management’ has been embedded in the Master program from the very beginning and it was carried out for the first time in June 2011. In the last sixth edition, the topic ‘Direct Digital Manufacturing’ was added alongside ’Product Life-Cycle Assessment’, ‘Lean Manufacturing’, ‘Supply Chain Management’ and ‘Wood Processing Technologies’. Proposals can focus on production engineering and management practices and research. The Scientific Committee encourages proposals, in particular from PEM graduates and PhD candidates that make explicit connections to the above-reported topics.

For further details please download the conference leaflet here. Website of the conference.


Handlungsempfehlungen für die Zukunft der Additiven Fertigung

Additive Fertigung wird die industrielle Produktion an vielen Stellen ergänzen, muss dafür jedoch weiterentwickelt werden. Zu diesem Ergebnis kommen acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die 13 Handlungsempfehlungen zielen auf eine bessere Koordination der Forschung, höhere Datensicherheit und eine Verbesserung des Technologietransfers in die Praxis.

Die gesamte Studie können Sie hier downloaden.

Bei der Erstellung dieser Handlungsempfehlungen hat Prof. Villmer innerhalb eines Workshops beratend mitgewirkt. 


Erfolgreiche Zusammenarbeit von DiMan und PRINT LIGHT

Studierende des 4. Semesters Bachelor Innenarchitektur vor der Smart Factory OWL

Das Projekt PRINT LIGHT von Prof. Mary-Anne Kyriakou ist ein Pilotprojekt mit dem Ziel einen neuen Ansatz für die Lichtgestaltung auf Bachelor-Niveau vorzubringen. Die Studierenden wurden vor die Herausforderung gestellt den computergestützten Entwurf einer Leuchte zu entwickeln, Ideen direkt am PC zu konzipieren und komplexe Modelle mit Hilfe eines CAD Programms zu fertigen. Die Qualität der 3D-CAD Dateien verbesserte sich Schritt für Schritt bis aus dem rein computergestützten Entwurf ein Prototyp mit Hilfe von 3D-Druck entstehen konnte.

Ziel war es Studierende schon zu einem frühen Zeitpunkt in ihrem Studium an neue Fertigungstechniken-und Methoden heran zu führen. Durch erste Berührungspunkte wurde der Grundstein für einen selbstbewussten Umgang mit modernen Technologien gelegt. Die Hochschule ermöglicht ihnen somit eine umfassende Ausbildung, um sie auf die Industrie 4.0 vorzubereiten.

Zu Beginn des Projektes besuchten die Studierenden die Smart Factory OWL in Lemgo. Die Einrichtung bietet unter anderem eine hochmoderne Ausstattung der additiven Fertigungstechnologie. Durch die Mitarbeiter Matthias Meier und Julian Bekemann erhielten die Studierenden eine ausführliche Einführung in die Technologie des 3D Drucks. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die Voraussetzungen des Erstellen einer druckfähigen Datei, sondern auch das additive Fertigungsverfahren des selektiven Laser Sintern mit Kunststoffen.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Produktion und Wirtschaft in Lemgo ermöglichte die Hochschule den Studierenden ihr erworbenes Wissen an Hand neuer Technologien direkt umzusetzen.

Die Brochüre zum Projekt PRINT LIGHT kann hier als PDF runtergeladen werden.  


DiMan Artikel in der Publikation: Gesellschaft & Digitalisierung

Der Forschungsschwerpunkt DiMan präsentiert sich mit einem eigenen Artikel in der Publikation „Gesellschaft & Digitalisierung – Lebens- und Arbeitswelten von morgen“. Insgesamt werden dort 21 aktuelle Forschungsprojekte der NRW-Fachhochschulen mit ihren anwendungsorientierten Lösungen im Kontext gesellschaftlicher Veränderungsprozesse vorgestellt. Herausgegeben wird die Publikation vom Netzwerk der NRW Fachhochschulen „Nachhaltige Forschung an Fachhochschulen in NRW“.

Einen Auszug aus dem Artikel finden Sie hier:

Immer mehr Unternehmen nutzen die Digitalisierung, um effizienter zu arbeiten. In ihren Fertigungshallen führen Maschinen die Produktionsschritte aus. Intelligent vernetzt und vollautomatisch stellen sie Bauteile her, setzen sie zusammen und prüfen, ob alles funktioniert. Die Anleitung dafür bekommen sie von digitalen Produktions- und Prozessdaten. Diese enthalten Informationen über die Geometrie der Produkte, das Material, die Montage, die zu verwendenden Werkzeuge oder die Ausführzeit. Je besser diese Daten aufbereitet und miteinander verbunden sind, desto reibungsloser können die einzelnen Vorgänge ineinandergreifen. Das beschleunigt den Herstellungsprozess bei gleichbleibender Qualität und spart Kosten.

Aktuell haben vor allem große Firmen investiert, um sich die direkte digitale Fertigung zunutze zu machen. Doch auch kleine und mittelständische Unternehmen könnten mehr von der Digitalisierung ihrer Produktionskette profitieren, finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Ihnen wollen sie flexible Lösungen anbieten, um individuelle Produkte vollautomatisiert und kostengünstig auf der Grundlage digitaler Daten zu entwickeln, zu produzieren und bestenfalls dem Kunden oder der Kundin direkt auszuliefern.

Ganzheitlicher Ansatz von Vorteil

Wichtig hierbei ist, dass die digitale Aufrüstung nicht zu teuer ist, die Datenmodelle der einzelnen Prozessvorgänge möglichst einheitlich aufbereitet sind und je nach Bedarf individuell produziert werden kann. Um diese Voraussetzung zu schaffen, haben sich neun Lehrstühle der Hochschule in einem neuen Forschungsschwerpunkt „DiMan – Direkte Digitale Fertigung im Kontext der Industrie 4.0“ zusammengetan. Seit Anfang 2016 arbeiten ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Konstruktion und Entwicklung, Simulation, Montage und Logistik, Lasergestützte Verfahren, Software, Subtraktive Fertigung und Additive Fertigung gemeinsam an neuen Strategien für die Einführung und Verbesserung direkter digitaler Fertigungstechnologien in der regionalen Industrie.

Den gesamten Artikel und die vollständige Publikation können Sie unter folgendem Link einsehen. 


formnext - Messebesuch

Messebesuch formnext Frankfurt

Am letzten Donnerstag besuchten 40 Studierende der Studiengänge „Production Engineering and Management“, „Produktion und Management“ und Produktionstechnik die formnext in Frankfurt. Auf der formnext treffen sich die Weltmarktführer aus der Welt des Additive Manufacturing und renommierte Unternehmen aus den Bereichen industrieller Werkzeug- und Formenbau, Fertigungslösungen, Design & Produktentwicklung, Qualitätsmanagement & Messtechnik, sowie Werkstoffe und Komponenten.


21. Fachtagung Rapid Prototyping - Expertentreff zum 3D Druck

Knapp 400 Expertinnen und Experten trafen sich in Lemgo zur 21. Fachtagung Rapid Prototyping
Professor Franz-Josef Villmer leitet die Tagung
Dr. Eduard Sailer, Geschäftsführer Technik bei Miele, hielt den Eröffnungsvortrag
Frau Prof. Scheideler referierte zum Thema Additive Fertigung und Topologieoptimierung

Knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zahlreiche Aussteller sind heute wieder an der Hochschule OWL bei der Fachtagung Rapid Prototyping vertreten. Seit über 20 Jahren treffen sich Expertinnen und Experten jährlich am Campus OWL in Lemgo,  um sich über Additive Fertigungsverfahren auszutauschen. Mit dieser Technologie, die auch als 3D-Druck bekannt ist, können Bauteile ohne teure und zeitaufwändige Werkzeuge sowie fast ohne geometrische Einschränkungen hergestellt werden.  

Zum 21. Mal findet die Fachtagung Rapid Prototyping statt – die Veranstaltung hat sich in Fachkreisen längst als Expertentreff etabliert. Nicht ohne Grund: „Die Tagung spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung neuer Technologien. Die Expertinnen und Experten tauschen sich über aktuelle Trends aus und diskutieren Zukunftsperspektiven“, sagt Professor Franz-Josef Villmer vom Fachbereich Produktion und Wirtschaft, der die Tagung wie in jedem Jahr federführend organisiert. Im Kontext Industrie 4.0 sei die Additive Fertigung ein wichtiger Bestandteil, da sie das schichtweise Aufbauen von Bauteilen direkt aus Konstruktionsdaten und damit eine wesentliche Effizienzsteigerung in der Produktion sowie eine Individualisierung der Produkte ermöglicht. Wurden anfänglich nur Modelle und Prototypen angefertigt, so ist heute der Bau von Werkzeugen (Rapid Tooling) oder die direkte Produktherstellung (Rapid Manufacturing oder Direct Digital Manufacturing) möglich.

Auch in diesem Jahr klären erstklassige Fachleute aus Industrie und Hochschule über den Stand der Technik auf und stehen zugleich innerhalb einer umfangreichen Ausstellung für einen interdisziplinären Austausch und den Know-how Transfer zur Verfügung. Dabei liegt der Fokus auf den neuesten Entwicklungen, auf die Einbindung in die Unternehmensumgebung sowie auf besonders interessante Beiträge von Treibern der Technologie. Nach dem Eröffnungsvortrag des Miele-Geschäftsführers Dr. Eduard Sailer zum digitalen Wandel werden in diesem Jahr Keynotes von Dr. Bernhard Langefeld von Roland Berger Strategy Consultants zum Thema „Next Generation Additive Manufacturing“ und von Professor Johannes Henrich Schleifenbaum von der RWTH Aachen zum Thema „Direct Photonic Production – Ansätze für die (Additive) Fertigung der Zukunft“ gehalten. Vorgestellt wird auch die völlig neue Multi Jet Fusion-Technologie von Hewlett Packard.

Hintergrund: Additive Fertigung
Bei der Additiven Fertigung handelt es sich um ein professionelles Produktionsverfahren, das sich deutlich von konventionellen, insbesondere abtragenden Verfahren unterscheidet. Beispielsweise wird ein Werkstück nicht mehr mit Werkzeugen aus einem Materialblock herausgefräst, um so einen Prototypen oder ein Modell herzustellen. Additiven Fertigungsverfahren benötigen keine konventionellen Werkzeuge und Formen mehr. Da die Produktion von Prototypen für die Produktentwicklung direkt aus den 3D-Daten und deshalb wesentlich schneller möglich ist, bezeichnet man dieses Verfahren als Rapid Prototyping. In den vergangenen Jahren haben die Anwendungsgebiete der Additiven Fertigung diesen Rahmen deutlich gesprengt, sodass nun auch die Fertigung von Endprodukten und damit das Direct Manufacturing vermehrt in den Fokus rückt.

Die Vorträge und Folien zum Download finden Sie unter folgendem Link.


PEM Konferenz ein voller Erfolg!

Bereits zum sechsten Mal fand die internationale Konferenz „Production Engineering and Management“ vom 29.-30. September an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe statt. Die Konferenz, die vom Fachbereich Produktion und Wirtschaft ausgerichtet wurde, war auch in diesem Jahr ein großer Erfolg. Der Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz lag auf der Direkten Digitalen Fertigung im Kontext von Industrie 4.0. An den beiden Konferenztagen fanden insgesamt sieben Sessions statt, die 24 sehr interessante Beiträge zu den Themen Direct Digital Manufacturing, Industrial Engineering, Lean Management, Innovation Techniques, Wood Processing Technologies und Furniture Production beinhalteten.

Insgesamt waren über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Konferenz erschienen, die seit 2011 ein fester Bestandteil des internationalen Double Degree Master Programms (in Zusammenarbeit mit der Universität von Triest) ist. Die PEM Konferenz hat sich seither als erfolgreiche Plattform etabliert, um aktuelle Forschungsprojekte vorzustellen, zu diskutieren und sich mit Wissenschaftlern, Alumni und Partnern aus Industrie und Wirtschaft auszutauschen. Ein kulinarisches und technisches Highlight der diesjährigen Konferenz war auch das abendliche Get Together in der Smart Factory OWL. Dort konnten die Teilnehmer hautnah die Zukunft der digitalen Fertigung kennenlernen und anschließend in ungezwungener Atmosphäre interessante Fachgespräche führen. 


Der Tagungsband zur PEM Konferenz als ePaper

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