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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Schwerpunkte

 

Der Studiengang Lebensmitteltechnologie bietet verschiedene Schwerpunkte an, zwischen denen Studierende wählen können:

  • Getränketechnologie
  • Fleischtechnologie
  • Back- und Süßwaren

Jeder Schwerpunkt verfügt über moderne und vielseitig ausgestattete Labore, in denen verschiedene Verfahren und Methoden im Pilotmaßstab erprobt werden können.

Mehr Informationen zur Austattung der einzelnen Labore gibt es hier.

Getränketechnologie

Die Getränketechnologie beschäftigt sich mit der industriellen Herstellung von Getränken, aber auch mit den dafür verwendeten Maschinen und Anlagen sowie mit den Rohstoffen. Es ist somit ein ingenieurwissenschaftliches Fachgebiet, das Schnittstellen zu den klassischen Naturwissenschaften sowie zur Betriebswirtschaft hat.
 
Das Studium vermittelt den Studierenden Fähigkeiten und Kenntnisse auf dem Gebiet der Herstellung, Behandlung, Abfüllung, Verpackung, Lagerung und Beurteilung verschiedener Getränke. Dabei werden grundlegende Verfahren betrachtet, die alle Getränkearten gemeinsam haben. Im weiteren Verlauf werden dann die rohstoff-, produkt- und herstellungsspezifischen Besonderheiten der einzelnen Getränkegruppen (Frucht- und Gemüsesäfte, Brauerei, Wein, Spirituosen, alkoholfreie Erfrischungsgetränke) behandelt.  
 
Eine Herausforderung in der industriellen Herstellung von Getränken ist, dass oftmals große Mengen eines Produktes in gleichbleibender Qualität produziert werden müssen. Die biologischen Ausgangsrohstoffe können allerdings starken Qualitätsschwankungen unterliegen. Ein Teilbereich im Studium ist deshalb unter anderem die stoffliche (chemisch-physikalische, teilweise auch mikrobiologische) Zusammensetzung und Veränderung der Getränke sowie die Auswirkungen auf die Stabilität und Haltbarkeit und die sensorischen Eigenschaften (Geschmack, Geruch...) des Getränkes vermittelt.

Themenbereiche:

  • Getränkemikrobiologie (Getränkeverderbnis und Kulturorganismen für fermentierte Getränke)
  • Chemisch-technische Analyse (Rohstoffe, Rohwaren, Fertigprodukte, Verpackungen, Prozesskontrolle)
  • Abfüll- und Verpackungstechnik
  • Lebensmittelhygiene
  • Lebensmittelrecht
  • Hygenic Design

 

 

Fleischtechnologie

Fleisch und Fleischerzeugnisse sind ein großer Bestandteil unserer Ernährung. Der jährliche Verzehr liegt in Deutschland  bei ca. 60 kg pro Person. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben die Kenntnisse der modernen Fleischtechnologie sowohl bei der handwerklichen als auch der industriellen Be- und Verarbeitung von Fleisch und Fleischerzeugnissen national und international eine sprunghafte Entwicklung erfahren.
 
Das Studium der Fleischtechnologie vermittelt deshalb praxisnah die Methoden und technologischen Verfahren zur tierschutzgerechten, hygienischen und rohstoffschonenden Gewinnung von Frischfleisch im Schlacht- und Zerlegungsprozess. Integriert in die Vorlesungen, Praktika und Übungen sind naturwissenschaftliche Grundlagen, Verfahren und Untersuchungsmethoden der Anatomie, Chemie und Phsyik, Biochemie und Biotechnologie, der Mikrobiologie und Hygiene, der Sensorik sowie der Ingenieurwissenschaften wie Verfahrens- und Maschinentechnik.
 
Absolventinnen und Absolventen sind nicht nur in den einschlägigen Unternehmen der Fleischwarenindustrie gefragt, sondern es stehen ihnen auch in vielen kooperierenden Branchen die Türen offen. Dazu gehört zum Beispiel die Anlagentechnik sowie die Gewürz-, Zusatzstoff und Verpackungsindustrie, ebenso wie der Bereich der Feinkost-, Convenience- und Fertiggerichtindustrie, die immer mehr an Bedeutung gewinnt. Im Studium werden sie befähigt, die Planung, Organisation und Durchführung der komplexen Handlungsabläufe in Industrie und Handwerk auszuführen.

LAFF e.V.
Der Lemgoer Arbeitskreis Fleisch + Feinkost an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe e. V. (LAFF) wurde 1977 von Vertretern des Fleischerhandwerks, der Fleischwarenindustrie, der Veterinärverwaltung und Professoren der Hochschule Ostwestfalen-Lippe gegründet und hat mittlerweile über 350 Firmen- und Privatmitglieder. Der gemeinnützige Verein hat sich die Aufgabe gestellt, den Studienschwerpunkt Fleischtechnologie an der Hochschule OWL zu fördern, unter besonderer Berücksichtigung der Fleischgewinnung, -bearbeitung und -verarbeitung sowie von Feinkost- und Convenienceerzeugnissen. Website

Themenbereiche:

  • Fleischerzeugung, -gewinnung und –behandlung
  • Technologie von Fleischerzeugnissen, Fertiggerichten, Feinkosterzeugnissen und Convenience
  • Verpackung und Lagerung
  • Chemische, physikalische, mikrobiologische und sensorische Untersuchungsmethoden
  • Lebensmittel- und Hygienerecht
  • Qualitätsmanagement

 

 

Back- und Süßwaren

Die Studienrichtung wird in Kooperation mit dem Max-Rubner-Institut, Bundesinstitut für Ernährung und Lebensmittel, gestaltet. Daher findet ein Großteil der anwendungsbezogenen Ausbildung in Theorie und Praxis am Institut am Standort Detmold statt.

 
Es besteht die Möglichkeit, nach der Ausbildung zur Fachkraft für Süßwarentechnik und einer nachfolgenden Ausbildung zum Industriemeister oder zum staatlich geprüften Lebensmitteltechniker das Studium zum Bachelor of Science aufzunehmen. Damit werden alle in der Industrie vorhandenen beruflichen Entscheidungsebenen mit entsprechend ausgebildeten Fachkräften bedient.
 

Das Arbeitsgebiet der Back- und Süßwarentechnologie behandelt primär Fragen zur Rohstoffeignung, zum Rezeptbereich, zur Verfahrenstechnik und zur Qualitätsbeurteilung in folgenden Bereichen.

Themenbereiche:

  • Brot und Kleingebäck
  • Feine Backwaren
  • Zuckerwaren
  • Schokolade
  • Snack Food
  • Speiseeis