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05. November 2018 14:38

23. Fachtagung Rapid Prototyping

Ausstellung im Foyer der Hochschule OWL

Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunft der industriellen Fertigung 3D-gedruckter Teile“

Professor Villmer (Hochschule OWL) und Dr. Zimmer (Nanoscribe GmbH)

Mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zahlreiche Aussteller waren an der Hochschule OWL bei der Fachtagung Rapid Prototyping vertreten. Seit 23 Jahren treffen sich nun schon Expertinnen und Experten jährlich am Campus in Lemgo, um sich über Additive Fertigungsverfahren auszutauschen. Mit dieser Technologie, die auch als 3D-Druck bekannt ist, können Bauteile ohne teure und zeitaufwändige Werkzeuge sowie fast ohne geometrische Einschränkungen hergestellt werden.

Am Freitag, 26. Oktober 2018, fand an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe die 23. Fachtagung Rapid Prototyping statt. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dafür auf den Hochschulcampus geströmt. Sie konnten 15 Fachvorträge, eine Podiumsdiskussion zum Thema der „Zukunft der industriellen Fertigung 3D-gedruckter Teile“ sowie eine umfangreiche Ausstellung im Foyer der Hochschule erleben. Sowohl die Referenten als auch die Aussteller präsentierten den aktuellen Stand aus Forschung und Entwicklung sowie die Trends in der Industrie im Themenfeld Additive Fertigung.

„Schwerpunkt war in diesem Jahr die praktische Anwendung der Additiven Fertigung und dessen wirtschaftliche Integration in bestehende Produktionsprozesse. Der Name Rapid Prototyping ist dabei eher der Tradition geschuldet“, sagt Professor Franz-Josef Villmer, der zum 23. Mal Chairman und Programmverantwortlicher der Tagung war. Die Additive Fertigung ist unter anderem ein wichtiger Bestandteil der Industrie 4.0, da sie das schichtweise Aufbauen von Bauteilen direkt aus Konstruktionsdaten und damit eine wesentliche Effizienzsteigerung in der Produktion sowie eine Individualisierung der Produkte ermöglicht. Wurden anfänglich nur Modelle und Prototypen angefertigt, so steht die Additive Fertigung heute an der Schwelle zur Serienfertigung.

Der 3D-Druck bekommt seit ein paar Jahren große Aufmerksamkeit in den Medien. An der Hochschule OWL ist dieses Thema seit 1996 ein fester Bestandteil in Lehre, Forschung und Transfer. Seit jenem Jahr wird auch die Fachtagung durch den Fachbereich Produktion und Wirtschaft der Hochschule OWL in Kooperation mit der Firma H&H Gesellschaft für Engineering und Prototypenbau mbH veranstaltet. Innerhalb der Hochschule widmet sich der Forschungsschwerpunkt DiMan – Direkte Digitale Fertigung im Kontext Industrie 4.0 – der weiteren Entwicklung digitaler Fertigungstechnologien.