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09. Januar 2017 14:33

Exkursion zur Jowat SE nach Detmold

Zum Ende des Wintersemesters 2016/2017 besuchten BWL-Studierende aus verschiedenen Fachsemestern zusammen mit Prof. Dr. Jens Kümmel, Michaela Hanke und Uwe Gotzeina die Jowat SE in Detmold.

Als Familienunternehmen ist Jowat mit Stammsitz in Detmold als Hersteller von Klebstoffen für die Holz- und Möbelindustrie, die Papier- und Verpackungsindustrie, die Bauindustrie sowie die Automobil- und Textilindustrie weltweit mit über 20 Gesellschaften tätig. Das stetige Unternehmenswachstum führt zu einem laufenden Bedarf an Fach- und Führungskräften.

Herr Thier-Jörg, Leiter des Bereichs Finanzen und Controlling, begrüßte die Gruppe herzlich. In seiner Präsentation gab er einen Überblick über das Unternehmen und die Welt des Klebens. Er zeigte dabei die vielfältigen Einsatzbereiche für Klebstoffe auf. So werden Klebstoffe von Jowat sowohl in Funktionsjacken als auch für Fußleisten oder auch für Bauteile im Auto verwendet. Den Studierenden wurde die Wachstumsstrategie der Jowat SE anschaulich näher gebracht.

Anschließend stellte Herr Thier-Jörg zusammen mit Herrn Paulus, Mitarbeiter im Bereich Controlling, die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten vor, die die Jowat SE den Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen ermöglicht. Herr Paulus hat vor einigen Jahren das Trainee-Programm absolviert und berichtete aus seinem Erfahrungsschatz. Die Studierenden konnten sich ausführlich über Angebote für Praktika, Trainee-Programme und einen Direkteinstieg bei der Jowat SE informieren.

Herr Krenz und Herr Weber zeigten während der Betriebsführung den gesamten Weg auf, den Jowat-Klebstoffe vom Rohmaterial bis zum Versand an den Kunden nehmen. Neben dem beeindruckenden Verschieberegal und dem Hochregallager sorgten die komplexen logistischen Wege durch die miteinander verketteten Produktions- und Lagergebäude am Stammsitz für Erstaunen.

Im Anschluss wurde in Kleingruppen mit Herrn Thier-Jörg und Herrn Paulus die Fallstudie „Vertriebscontrolling - Pricing-Maßnahmen zur Hebung von Ergebnissteigerungspotenzialen“ bearbeitet. In 75 Minuten erarbeiteten die Gruppen u. a. eine Strategie zur Umsatzausweitung sowie Kostenreduzierung und gaben Vorschläge zum Einsatz von Marketing-Instrumenten ab. Es wurde deutlich, dass die Planung unter Unsicherheit zwar keine exakt vorhersagbaren Ergebnisse liefert. Die Erfahrung zeigt aber, dass die besten Ergebnisse erzielt werden, wenn betriebswirtschaftliche Analytik mit einer unternehmerischen Grundeinstellung kombiniert werden.

Fazit: Eine sehr informative und vor allem interaktive Exkursion, die einen umfangreichen Einblick
in die Unternehmenspraxis und in „Das Leben für‘s Kleben“ gewährte. Wir kommen gerne wieder!