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14. November 2017 17:04

Mediendiskussion zu Publikation von Professorin Anja Iseke

Bildliche Werbung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Männern und Frauen unterstützt Unternehmen in der Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Prof. Dr. Anja Iseke hat gemeinsam mit Professorin Kerstin Pull von der Eberhard Karls Universität Tübingen Studien zur Wirkung von Geschlechterstereotypen in der Rekrutierung von weiblichen Nachwuchskräften durchgeführt. Die Studien wurden in der international renommierten Fachzeitschrift Journal of Business Ethics und in der praxisorientierten Zeitschrift PersonalQuarterly veröffentlicht und in der Tagespresse rezipiert.

Eine der Studien zeigt, dass eine bildliche Darstellung der Vereinbarkeit von Familie und Karriere Unternehmen in der Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen kann: Das Bild einer Frau mit Kind auf dem Schoß am Laptop motiviert zur Bewerbung. Darüber hinaus fühlen sich eine größere Anzahl und vor allem leistungsorientierte Frauen angezogen, wenn das Bild einen Mann darstellt, der den Spagat zwischen Kind und Beruf darstellt.

Professorin Iseke zur Studie:

„Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere leistungsmotivierte Studentinnen eher geneigt sind, sich bei einem Unternehmen zu bewerben, wenn es familienfreundliche Human-Ressource-Praktiken offeriert, indem es mit stereotypen Geschlechterrollen bricht“. „Damit signalisiert das Unternehmen, dass es die Balance zwischen Familie und Beruf nicht als frauenspezifisches Thema versteht.“

Mehr Infos zur Studie:

https://www.hs-owl.de/hsnews/news/newdetail/news/geschlechterstereotype-schrecken-frauen-ab.html

Kontakt: Professorin Anja Iseke, Telefon 05261 702-5586, E-Mail: anja.iseke(at)hs-owl.de