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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Forschungsprojekte und Forschungsvorhaben

Controlling Potential Analyse

Controlling Potential Analyse

Die Professur für Controlling und Kostenmanagement hat in Kooperation mit der VerbundVolksbank OWL eG und Best-Practice-Unternehmen verschiedenster Branchen eine Methodik zur Bewertung, Verbesserung und Zertifizierung von Unternehmenssteuerungsprozessen mittelständischer Unternehmen entwickelt.

In Workshops gemeinsam mit dem Unternehmen werden die Prozesse der Unternehmenssteuerung analysiert, Potentiale identifiziert und Handlungsempfehlungen abgeleitet. In einem abschließenden Ergebnisworkshop werden diese präsentiert und gemeinsam Maßnahmen zur Nutzung der Potentiale besprochen. Bereits über 30 Unternehmen haben die Potentialanalyse zur Verbesserung ihrer Unternehmenssteuerung genutzt.

Eye Tracking Aufzeichnung für die Betrachtung einer Tabelle

Eye Tracking Studie zur Evaluierung der User Experience einer Rechnungswesensoftware

Das Projekt verfolgte die Zielsetzung, die neu gestaltete Benutzeroberfläche der Rechnungswesen-Software Diamant im Hinblick auf ihre User Experience zu testen. Die User Experience (UX) umschreibt das Anwendererlebnis bei der Interaktion des Nutzers mit der Software. Relevante Dimensionen sind u.a. Selbstbeschreibungsfähigkeit und Lernförderlichkeit, welche Indikatoren dafür sind, ob eine Software intuitiv verstanden wird und durch Feedbackfunktionen auf Fehler aufmerksam macht.

Zur Erreichung der genannten Zielsetzung wurde eine Eye Tracking-Studie konzipiert, bei der verschiedene Nutzergruppen Aufgaben in der Software durchführen mussten. Eye Tracking erlaubt hierbei die Aufzeichnung des Blickverlaufs eines Menschen. Hierdurch können objektive Daten hinsichtlich des Benutzerdialogs gewonnen werden, bspw. ob der Nutzer durch die Menüführung bei seiner Aufgabe unterstützt wird und ob Fehleingaben erkannt und entsprechend bearbeitet werden.

Projektpartner war die Fa. Diamant Software in Bielefeld. Gefördert wurde das Projekt durch den Innovationsgutschein NRW, mit dem F&E-Projekte in KMU in Kooperation mit einer Hochschule gefördert werden können

Mobile Reporting 4.0

Das Reporting ist der zentrale Controlling-Baustein in jedem Unternehmen. Berichte dienen der Steuerung durch das Management. Sie vermitteln die wesentlichen Informationen. Zahlreiche Studien legen hierzu nahe, dass Reporting in Zukunft überweigend auf Smartphones und Werables mobil stattfinden wird.

Das öffentlich geförderte und in Kooperation mit Softwareunternehmen durchgeführte Forschungsprojekt Mobile Reporting 4.0 beschäftigt sich mit der wahrnehmungsoptimierten Gestaltung und Visualisierung von Berichtsinhalten auf mobilen Endgeräten. Dabei kommt die Eye-Tracking-Technologie zum Einsatz, mit deren Hilfe der Blickverlauf von Probanden aufgezeichnet werden kann. Zahlreiche Restriktionen, wie bspw. kleinere Bildschirmgrößen, sowie Herausforderungen der modernen Unternehmenswelt, u.a. Big Data, erfordern neue Formen der Visualisierung. Informationen müssen unter Einbezug dieser Restriktionen und Herausforderungen derart gestaltet werden, dass Sie vom Berichtsempfänger effektiv und effizient verarbeitet werden können.

Als erstes Transferergebnis wurde ein Quick Check Reporting Design konzipiert. Dieser ermöglicht es Unternehmen, ihr Reporting anhand neuester Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis überprüfen zu lassen. Im Vordergrund des Checks steht die Überprüfung, ob Visualisierungen richtig eingesetzt werden und wahrnehmungsoptimiert gestaltet sind.

Quarter Energy

Das Projekt „Quarter Energy“  ist das erste fachbereichsübergreifende Vorhaben des Future Energy – Institut für Energieforschung. Insgesamt sind vier Fachbereiche der Hochschule Ostwestfalen-Lippe beteiligt: Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Elektrotechnik und Technische Informatik, Maschinentechnik und Mechatronik, sowie Produktion und Wirtschaft.

Das Forschungsvorhaben „Quarter Energy“ befasst sich mit der inter- und transdisziplinären Erforschung einer nachhaltigen Energieversorgung für Quartiere. Das Ziel besteht darin, einen Beitrag für ein klimaneutrales und wirtschaftliches Quartier unter Berücksichtigung der Lebensqualität zu leisten. Dies geschieht u.a. durch die erhebliche Reduktion von CO2-Emissionen. Das Projektname leitet sich von dem deutschen Begriff „Quartier“ ab und bezieht sich gleichzeitig auf das Ziel, Energieverbräuche um ein Viertel zu reduzieren. Dazu werden in den drei Handlungsfeldern „Teilhabe und Akzeptanz“, „Technischer Fortschritt“ und „Zukunftsvisionen“ insgesamt fünf Promotionsstellen finanziert. Die Gesamtprojektlaufzeit erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren und endet im Jahr 2021.

Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der Analyse und (Weiter-)Entwicklung von bestehenden und neuen Technologien zur Energiebereitstellung, -speicherung, -wandlung und -nutzung unter Berücksichtigung von ökonomischen, ökologischen, technologischen und sozialpolitischen Aspekten. Dazu werden die Energieversorgungsstrukturen von Quartieren bzw. Siedlungen näher betrachtet und in Bezug auf die genutzte Technik analysiert und optimiert.

Die Professur für Controlling und Kostenmanagement forscht mit seinem Doktoranden Im ersten Handlungsfeld „Teilhabe und Akzeptanz“. Dabei geht es um die ökonomische und soziologische Sichtweise auf die aktuelle Energieversorgung. Zu beantwortende Fragestellungen sind u.a. die Wirtschaftlichkeit von Power-to-X Technologien und die Möglichkeiten der Verhaltenssteuerung von Verbrauchern, um deren Energienutzung der fluktuierenden Entstehung durch erneuerbare Energieträger anzupassen.