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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Wasserstrahlanlage

Allgemeines zum Wasserstrahlschneiden

Die Wasserstrahlanlage des Labors

Mit Hilfe vom hohem Druck schneidet der Wasserstrahl fast alle Materialien durch u.a.:

  • Stahl
  • Glas/ Acryl
  • Stein (Marmor, Granit, usw.)
  • Aluminium
  • Lebensmittel
  • Holz
  • Kunststoffe, Schaumstoffe und Dichtungen
  • Verbundwerkstoffe
  • Leder

Es wird zwischen Reinwasserbetrieb und Abrasivbetrieb unterschieden. Beim Reinwasserbetrieb wird, wie der Name es schon sagt nur mit Wasser geschnitten. Damit werden weiche Materialien getrennt, wie z.B. Dichtungen und Leder. Um harte Materialien (z.B. Stahl und Stein) zu trennen wird dem Wasser feiner Sand (Abrasiv) hinzugefügt. Dieses Verfahren wird Abrasivbetrieb genannt.

 

Spezifikation der Wasserstarhlanlage des Labors für Fabrikautomatisierung

Arbeitsfläche: 1m x 2m

Dateiformate: 2D-Zeichnungen im DXF- oder DWG-Format (Version 2004 oder älter). Möglich ist auch eine einfache Bilddatei. Diese wird dann im Labor in eine DFX-Datei umformatiert.

Schnitttiefe: Ist Materialabhängig (Stahl z.B. 60mm; Ein 100mm langer Schnitt dauert hier je nach Qualität um die 0,5h)

Materialien: Stahl, Edelstahl, Aluminium, Messing, Kunstmarmor, Fliesen, Kupfer, Leder, diverse Kunststoffen, Kunstrasen, Schaumstoff, Moosgummi, usw.

Arbeitsdruck: bis zu 3800 bar

 

3D-Schneiden

Schrägschnitt: bis max. 45° (auf einer Arbeitsfläche von 1m x 0,5m)

Es ist möglich den Winkel von z.B. 0° bis 45° kontunuirlich anzupassen.

 

Vorteile des Wasserstrahlschneidens

  • Nahezu alle Werkstoffe bearbeitbar
  • Kein thermischer Einfluss
  • Kaum mechanische Belastung des Werkstückes
  • Konturschnitt auch bei komplizierter Geometrie
  • Gute Ausnutzung von Rohmaterial
  • Startloch mit dem Wasserstrahl selbst erzeugbar
  • Der Verschleiß ist unabhängig vom Werkstück