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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Studienverlauf

Studienverlauf

Das Studium gliedert sich in zwei dreisemestrige Studienphasen. In der ersten Studienphase werden Grundlagen aus den Bereichen Informatik, Landschaftsarchitektur, Umweltingenieurwesen und Betriebliche IT-Systeme vermittelt. Die zweite Studienphase beinhaltet zwei Vorlesungssemester und ein Semester für die praktische Studienphase, die auch im Ausland absolviert werden kann, und die Bachelorarbeit.

Nach erfolgreichem Studium wird der "Bachelor of Science" verliehen.

Eine detaillierte Auflistung der angebotenen Module finden Sie in den Untermenüs. Die wichtigsten Studieninhalte für beide Studienrichtungen sind:

Programmieren

Da nicht für die Lösung aller Probleme Anwendungen verfügbar sind, steht die Programmierung im Fokus des Studiengangs. Von den Grundlagen der objektorientierten Programmierung über die effektive Umsetzung von Algorithmen insbesondere zur Simulation und Auswertung umwelttechnischer Fragestellungen bis hin zur hardwarenahen Programmierung sind ebenso Themen wie das ingenieurmäßige Design und die Modellierung neuer Softwareprojekte.

Betriebs- und Datenverarbeitungssysteme, Informatik

Wie funktioniert die Hardware für die Messung von Umweltinformationen? Mit welchen  Algorithmen lässt sich der Verkehrsfluss durch eine Stadt optimieren oder die Ausbreitung von Schadstoffen beschreiben? Dieses sind Fragen, die in den Grundlagenveranstaltungen beantwortet werden und damit schon früh den Bezug der Informatik zur Umwelt herstellen.

Geoinformationssysteme und Fernerkundung

Viele Aufgaben in der Umweltinformatik besitzen einen konkreten Raumbezug – die Betrachtung einer Schadstoffausbreitung oder eines Verkehrsflusses ist nur im Zusammenhang mit Lage-Informationen verständlich bzw. überhaupt lösbar. Deshalb werden heute in den meisten Umwelt-Planungsbüros und –Behörden Geoinformationssysteme (GIS) eingesetzt, um Geodaten zusammen mit den erforderlichen Sachdaten zu erfassen, zu verwalten und gezielt auszuwerten. Sowohl die Anwendung als auch die Software-Entwicklung mit solchen GIS ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Studiengangs. Dabei werden auch Erfassungsmethoden für Geodaten, insbesondere satellitengestützte Verfahren wie die Fernerkundung oder GPS vermittelt.

Kommunikations- und Netzwerktechnik

Da selbst relativ einfache Datenverarbeitungssysteme heute oft vernetzt arbeiten, gewinnen Kenntnisse der Netzwerktechnik immer mehr an Bedeutung. Die Präsentation und Aufarbeitung von Daten aller Art erfolgt sowohl im Internet als auch in lokalen Netzen über das Web. Webdesign gehört daher genauso zu den Lehrinhalten wie die Multimedia im Internet.

Computergraphik

Durch die großen Leistungssteigerungen im Bereich der Computergrafik-Hardware in den letzten Jahren ergeben sich bei der Visualisierung umweltbezogener Daten völlig neue Möglichkeiten. Dennoch ist dabei auch heute immer zwischen Verfahren zur Geschwindigkeitssteigerung bei der Bildgenerierung auf der einen Seite und zur Verbesserung der realitätsnahen oder sogar fotorealistischen Abbildung auf der anderen Seite sorgfältig abzuwägen. Diese Verfahren stehen genauso wie die Grundlagen der dreidimensionalen Modellierung auf dem Lehrplan.

Weitere Vorlesungen

Neben weiteren Pflichtmodulen wie Mathematik, Projektmanagement und Betriebswirtschaftslehre ermöglichen Wahlpflichtmodule die Spezialisierung auf bestimmte Themen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Umweltingenieurwesen und Informatik. Dabei ist dann oft der Blick über den Tellerrand und damit interdisziplinäres Arbeiten gefragt – ein weiterer Baustein eines erfolgreichen Studiums.