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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Studienrichtung Wasser und Abfall

Ausgangspunkt für die Einrichtung eines umwelttechnischen Studiengangs am Hochschulstandort Höxter im Jahr 1989, übrigens des ersten seiner Art in Nordrhein-Westfalen, war die Erkenntnis, dass zur Bearbeitung vieler umwelttechnischer Fragestellungen und Aufgaben ein Studium benötigt wird, das Elemente aus zahlreichen unterschiedlichen naturwissenschaftlichen und technischen Fachgebieten umfasst. In traditionellen naturwissenschaftlichen bzw. bau- oder verfahrenstechnischen Studiengängen war und ist eine solche interdisziplinäre Ausbildung nicht zu finden.

Folgerichtig wurde ein Studium mit der Studienrichtung Wasser- und Abfallwesen und den drei Schwerpunkten Wasser- und Abwassertechnologie, Abfallwesen sowie Gewässer- und Bodenschutz konzipiert, dessen Abschluss für 17 Studienjahrgänge das Diplom war und das im Jahr 2006 in einen Bachelor-Studiengang umgewandelt wurde. Von Höxter ging im Jahr 2003 auch die Initiative zur Einrichtung einer Konferenz der Umwelttechnik-Studiengänge an Fachhochschulen aus, die sich inzwischen als VDI-Fachausschuss etabliert hat und u. a. Empfehlungen zur Ausgestaltung umwelttechnischer Studienpläne erarbeitet.

Bei drei Befragungsrunden von Absolventen waren die Rückmeldungen bezüglich der erfolgreich besetzten Berufsfelder und der Praxisnähe der Ausbildung weit überwiegend positiv. Arbeitsplätze wurden i. d. R. relativ schnell nach dem Abschluss des Studiums gefunden, und die Zufriedenheit mit den Arbeitsinhalten war hoch. Etwa gleich viele Absolventinnen und Absolventen (ca. 30 %) nannten Firmen und öffentliche Verwaltungen als Arbeitgeber, etwas weniger waren bei Ingenieurbüros beschäftigt (ca. 26 %). Damit weist die Ausbildung in der Studienrichtung Wasser und Abfall schon eine 20-jährige Erfolgsgeschichte auf. Von der Erfahrung und den Kontakten des Fachbereiches können die aktuell Studierenden in vielerlei Hinsicht profitieren.