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Landschaftsökologie und Naturschutz

Landschaftsökologie liefert wissenschaftliche Grundlagen für Naturschutz und Umweltplanung. Sie analysiert und erklärt die einzelnen Natur- bzw. Schutzgüter und ihr Wirkungsgefüge in einem bestimmten Landschaftsausschnitt unter Berücksichtigung menschlicher Nutzungen.

Landschaftsökologie unterstützt die Umsetzung der gesetzlichen Ziele des Naturschutzes - insbesondere die nachhaltige Sicherung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Natur- bzw. Landschaftshaushaltes und den Schutz der biologischen Vielfalt. Wirkungsprognosen im Rahmen von FFH-, sowie Umwelt(verträglichkeits)prüfungen (FFH-VP, SUP, UVP) oder im Rahmen der Eingriffsregelung (LBP nach BNatSchG) setzen die Kenntnis der jeweiligen Landschaftsstruktur, der an sie gebundenen Landschaftsfunktionen (z.B. Biotop-, Produktions-, Regulationsfunktion) und ihrer räumlich und zeitlichen Dynamik voraus. 

Schwerpunkte der praxisnahen Lehre sind neben der Angewandten Landschaftsökologie, die sektorale Fachplanung Naturschutz mit dem Fokus auf Biodiversität, die Genese der Kulturlandschaft und Leitbilder ihrer künftigen Entwicklung, sowie die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes im Sinne eines nutzungsintegrierten Naturschutzes.

Besonderer Wert wird auf die Vermittlung landschaftsökologischer Erfassungs- und Kartierungsmethoden in anwendungsorientierten Geländeübungen (Planungsprojekt Landschaft), sowie die Anwendung von Bewertungs-, Zielfindungs- und Planungsmethoden in praxisnahen Projekten gelegt.

Dem integrierenden Prinzip der Landschaftsökologie entsprechend, kooperiert das Fachgebiet z.B. im Planungsprojekt Landschaft mit anderen Fachgebieten des Fachbereichs 9 (z.B. Vegetationskunde, Tierökologie) und macht dadurch auf die Notwendigkeit interdisziplinärer Landschaftsanalyse und -–planung aufmerksam.

Das Fachgebiet beteiligt sich aktiv am Forschungsschwerpunkt Kulturlandschaft. Aktuelle Forschungsergebnisse werden in die Lehre integriert.