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Forschungsarbeiten


1. Die Erfassung der Standortamplituden, des Wuchsverhaltens und der Verwendungsspektren winterharter Gehölze aller Altersklassen: Abschätzung ihres genetischen, physiologischen und morphologischen Potentiales sowie ihrer Bedeutung als lebender Baustoff, der wirtschaftlichen Bedeutung und Einflüsse klimatischer Veränderungen usw.. Dies umfasst die systematische Aufnahme gehölzkundlich bedeutender Freiflächen in Katasterform

2. Die Fortentwicklung der Kennziffern zu Standort, Wuchs und Verwendung sowie der Wachstumstafeln für die in Mitteleuropa kultivierten Gehölze (vgl. Geyer 1997).

3. Kurz- bis mittelfristig wird der Aufbau eines wissenschaftlichen Netzwerkes zur Datenerfassung und zum Datenaustausch für unterschiedliche Wissenschaftsbereiche betrieben, die sich mit Gehölzen befassen. Hier ist meine Zusammenarbeit mit Kollegen der Humboldt-Universität Berlin und der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft einzuordnen. Gemeinsames Ziel ist der Aufbau einer Gehölzdatenbank (Ginkgo) in Anlehnung an eine von mir in den letzten Jahren erstellte Datenbank (vgl. Geyer 1991, 1997). Ginkgo soll auf Katasterbasis verfügbare Datenbanken bündeln und u.a. als Informationspool für Hochschulen, Forstwirtschaft, Garten- u. Landschaftsbau, Baumschulen, Vertrieb, Behörden, Planungsbüros und Private dienen (Forschungsvorhaben im Rahmen der ZADI, des IGR und des ÜBV).

4. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkte bezieht sich auf die Ermittlung der ökologischen und wirtschaftlichen Effizienz von Sanierungs- und Renaturierungs- sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Im Vordergrund stehen Fragen der Machbarkeit und die Reduzierung des erforderlichen Unterhaltungs-, Pflege- und Kostenaufwandes (z.B. Effizienz von Lebendbaumaßnahmen an Hängen, Böschungen, auf Halden, Deponien und an Gewässern).

5. Erfassung unterschiedlich genutzter und entwickelter Freiflächen bezüglich ihrer Standortverhältnisse, des Vegetationsbestandes, der Naturnähe und des zu erwartenden Sukzessionsverlaufs als Planungsgrundlage für Sanierungs-, Renaturierungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, zur Ableitung der heutigen potentiellen natürlichen Vegetation (HPNV), zur jeweils zu erwartenden Artenkombination und zum erforderlichen Aufwand für Neuanlage, Pflege und Unterhaltung (personell, instrumentell, finanziell).

6. Angesichts schwindender Finanzhaushalte öffentlicher Planungsträger und Pflegeabteilungen, abnehmender Qualifizierung der Ausführungsbetriebe und eines zunehmenden Konkurrenzkampfes zwischen Firmen wird verstärkt über Ansätze zur Extensivierung der Pflege öffentlicher Freiflächen bei gleichzeitiger Festlegung von Mindeststandards nachgedacht. Dazu gehört auch die extensive Staudenverwendung im öffentlichen und halböffentlichen Grün mit dem Ziel einer Reduzierung des erforderlichen Unterhaltungs-, Pflege- und Kostenaufwandes.

7. Weitere Tätigkeitsfelder sind neben der herkömmlichen Bepflanzungsplanung die Aufstellung von Pflegekonzepten und -plänen für historische und sonstige Freiflächen sowie die Anfertigung gartendenkmalpflegerischer Stellungnahmen und Gutachten.

8. Schließlich wird als Grundlage für die Pflanzenverwendung Fragen nachgegangen, wie dem Gestaltwert (Habitus, Struktur, Textur, Farbe etc.) von Pflanzen und Pflanzungen oder der Auslese winterharter Zierpflanzen für intensiv genutzte und extensiv gepflegte Grünflächen (Herkunft, Lebensräume, Vergesellschaftung, Konkurrenzkraft, Verbreitungsbiologie, Blüherfolg etc.) usw.