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Tierökologie

Das Fachgebiet Tierökologie stellt praxis- und anwendungsorientierte Lehrangebote aus der Biologie vertieft für alle Bereiche der Landschaftsarchitektur zur Verfügung.

Ziel ist es, Lebewesen in ihrer vielfältigen Bedeutung für Planungsprozesse zu betrachten.

Zunächst erwachsenen aus rechtlichen Vorgaben (z. B. Bundesnaturschutzgesetz, Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz, Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, EU-Wasserrahmenrichtlinie) Anforderungen zur Berücksichtigung tierökologischer Belange. Dies beinhaltet neben dem Schutz von Populationen besonders den Schutz und die Entwicklung von Lebensräumen und -gemeinschaften.

Das Vorkommen bestimmter Tierarten bzw. ihr Fehlen erlauben Rückschlüsse auf bestimmte Qualitäten einer Landschaft (Bioindikation). Daraus lassen sich über Bewertungsschritte Handlungsempfehlungen ableiten.

So ergeben sich neben der engen Zusammenarbeit mit landschaftsplanerisch, landschaftsökologisch und vegetationskundlich ausgerichteten Fachgebieten wichtige Berührungspunkte mit den Fachgebieten, die die Planung des urbanen Raums und die Identifikation des Menschen mit seiner Umwelt betrachten.

Dem voraus geht ein grundlegendes Verständnis für Vorgänge in Natur und Umwelt.

Deshalb erhalten alle Studierenden im Rahmen des grundständigen Bachelor-Studiengangs eine Einführung in die Biologie mit anwendungsbezogenem Schwerpunkt und konkreten Beispielen für die Planungspraxis vermittelt. Die vorlesungsbegleitenden Übungen im Labor an den Mikroskopen und draußen im Gelände machen den Lehrstoff im wörtlichen Sinne „begreifbar“.

Fortgeschrittene Studierende haben die Möglichkeit in verschiedenen Wahlpflichtfächern, ihr Wissen in der Tierökologie und Limnologie zu intensivieren: Mit Vorlesungen und Übungen zu ausgewählten planungsrelevanten Artengruppen und Lebensgemeinschaften, bei der angeleiteten und selbständigen Erfassung und Bestimmung von Tierarten sowie der Entwicklung von relevanten und abgestimmten Handlungsvorschlägen im Rahmen von Planungen.

Beruhend auf den langjährigen Erfahrungen aus Forschungsaktivitäten im Fachgebiet Tierökologie ist einer Vertiefung in die Ökologie aquatischer Lebensräume möglich. Dieses Fach hat durch die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie neue Aktualität erhalten.

Projekt- und Anschlussarbeiten (Bachelor, Master, Diplom) zu unterschiedlichsten tierökologischen Fragen werden betreut. Dabei werden sowohl eigenständige Themen angeboten als auch die Entwicklung studentischer Ideen unterstützt.

Die Nutzung des Labors (z.B. Mikroskope, Binokulare), der gut sortierte Fundus an Ausrüstung zur Arterfassung (z.B. Lebendfallen, Kescher) und die Sammlung an spezieller Literatur stehen interessierten Studierenden zur Verfügung.

Das Fachgebiet Tierökologie blickt seit seiner Gründung 1983 auf eine kontinuierliche Tradition in der anwendungsorientierten Forschung zurück. Themen sind z.B. die Entwicklung von Kalkhalbtrockenrasen, die Revitalisierung von Flussauen, die Auswirkungen von extensiver Beweidung auf schutzwürdigen Gebieten und ihre Einbettung in die Regionalentwicklung sowie aktuell die praktische Umsetzung tierökologischer Belange im Straßenbau.