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Qualitätskriterien zur Auswahl von Praxissemesterstellen

Als Qualitätskriterien für Praxissemesterstellen für LB-Studierende können gelten

 

für Betriebe des Garten- Landschafts- und Sportplatzbau:

  • vertraut im Umgang mit Praktikanten
  • akademisch und fachlich gebildeter Ansprechpartner im Betrieb
  • anerkannter Betrieb im Verband Garten und Landschaft (VGL)
  • gesicherte Zusage der intensiven Betreuung
  •  

für Planungsbüros mit Schwerpunkt Landschaftsarchitektur:

  • vertraut im Umgang mit Praktikanten
  • einschlägige Projektreferenzen in den von der/dem Praktikant/in angestrebten Schwerpunkten (insbesondere Schwerpunkt der Ausschreibung und Bauleitung im Bereich Bildung / Freizeit, Büro / Gewerbe, Gesundheit / Pflege, Landschaft / Parks, Städtebau / Plätze, Wohnen/Garten)
  • registrierte Mitgliedschaft im BDLA, Mitglied der Architektenkammer
  • gesicherte Zusage der intensiven Betreuung

 

für Behörden und kommunale Träger:

  • vertraut im Umgang mit Praktikanten
  • gesicherte Zusage der intensiven Betreuung (feste Ansprechperson)
  • insbesondere Zusage für regelmäßige Teilnahmen an Verfahrensterminen
  • sowie Zusage in anderen Fachabteilungen zu hospitieren (Interdisziplinarität)
  • Schwerpunkt umsetzungsbezogene Tätigkeiten im Praktikum erwünscht: Bauplanung, Ausschreibung, Bauleitung, Pflegemanagement

 

für Fach nahe weitere und sonstige Unternehmen:

  • Vertraut im Umgang mit Praktikanten
  • möglichst Fach bezogenes Einsatzgebiet des/der Praktikanten/in
  • Belege der fachlichen Qualifikation

 

Die Studierenden werden angehalten sich rechtzeitig über die eigenen Lern­ziele des Praxissemesters klar zu werden und diese mit der/dem Betreuenden in einem ersten Beratungsgespräch zu reflektieren bevor ein Bewer­bungsgespräch geführt oder ein Ausbildungsvertrag geschlossen wird.

 

 

Die Eignung der Praxissemesterstellen im 3. und 6. Semester des Studiengangs Landschaftsbau und Grünflächenmanagment wird zusammenfassend durch vier Aspekte der Qualität gesichert:

 

  1. Es finden begleitende Seminare zur Vorbereitung und Nachbereitung statt. Dort werden Anforderungen zur Praxissemesterstelle dargestellt und mit den Studierenden diskutiert. Die Durchführung wird durch das Praktikantenamt in Person von Prof. Dr. Hendrik Laue fachlich begleitet.
  2. Das oben genannte Praktikantenamt stellt Studierenden eine Liste geeigneter Praxissemesterstellen zur Verfügung. Dort finden Studierende Daten von Praxissemesterstellen mit Ansprechpartnern, Tätigkeitsbeschreibungen, Bewertungen vorheriger Praktikanten sowie Angaben zur Vergütung. Sowohl die Liste als auch die Steckbriefe sind aus Gründen des Datenschutzes nur analog einsehbar beim Praktikantenamt Landschaftsbau (Prof. Dr. Hendrik Laue).
  3. Jeder Studierender wählt für die Dauer des Praktikums einen Betreuer/Betreuerin aus dem Kollegenkreis des Landschaftsbaus. Zur Anmeldung des Praxissemesters wird die Eignung der Praxissemesterstelle mit dem Betreuer besprochen. Der Betreuer oder die Betreuerin verpflichtet sich über seine Unterschrift auf der Anmeldung für eine ordnungsgemäße Betreuung des Studierenden während seines Praktikums.
  4. Zum Abschluss legt der Studierende dem Betreuer/ der Betreuerin einen Praxissemesterbericht vor. Bei der Auswahl der Praxissemesterstelle gemeinsam mit dem Betreuer spielt insbesondere die Fachlichkeit des Vorgesetzten im Praktikum eine Rolle. Die Fachlichkeit kann beispielsweise bei Landschaftsbaubetrieben auch durch die Mitgliedschaft im Verband Garten und Landschaft (VGL) belegt sein. Ein gemeinsamer und vorgefertigter Vertrag von Hochschule, Studierender und Praxissemesterstelle sichert den ordnungsgemäßen Ablauf.

Das Prüfungsamt sichert vor Annahme der Anmeldung zum Praktikum neben den formalen Randbedingungen (§27/Abs.3) auch die letzte Prüfung der Eignung der Praxissemesterstelle (Prof. Dr. Hans-Jürgen Geyer).