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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Die Wärmebehandlung von Lebensmitteln ist ein wichtiges Verfahren zur Haltbarmachung. Aber sie bringt ein grundsätzliches Problem mit sich: aus Sicherheitsgründen erfordert sie eine „Übererhitzung“, weil es bisher nicht möglich ist, direkt zu bestimmen, welcher Abtötungseffekt bei der Erwärmung genau stattfindet. Genau das aber wäre notwendig, um zu bestimmen, welche Bakterien oder Pilze überhaupt wachsen können.

Geschmack und Geruch von Lebensmittelprodukten liefern Verbrauchern die stärksten Kaufargumente und werden somit als kritische Qualitätsattribute definiert. Die entsprechende Qualität eines Lebensmittelproduktes wird bisher in der Regel im Anschluss an die Produktion durch eine Verkostung bestätigt. Kommt es während des Herstellungsprozesses zu Änderungen der Qualität, wird dies erst spät erkannt.

Die Qualitätskontrolle und -sicherung dient in der Lebensmittelproduktion, neben technisch-ökonomischen Zielen wie der möglichst effizienten Rohstoffausnutzung, vor allem der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Auch der Verbraucherschutz spielt dabei eine wesentliche Rolle. Fehlerhafte Qualität kann zu Misserfolgen im Markt, höheren Herstellungskosten und Reklamationen führen.

In der Lebensmitteltechnologie, die im Wesentlichen mittelständig geprägt ist, sollen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien, die für Industrie 4.0 genutzt werden, Anlagen analysiert und für eine individualisierte Produktion optimiert werden. Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe wird dieses Projekt mit ihren Instituten ILT.NRW und inIT mit Hilfe der vom BMBF im Rahmen der Förderlinie FH-Impuls zur Verfügung gestellten Mitteln bearbeiten.