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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Forschungsschwerpunkte der Hochschule OWL


Die Hochschule OWL setzt auf eine klare Profilbildung in ihren Forschungsstrukturen, die durch interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschungsgruppen Spitzenleistungen in der anwendungsorientierten Forschung möglich macht. Die strukturierenden Elemente sind die Forschungsschwerpunkte, die in unterschiedlich starker Ausprägung lokale, regionale und überregionale Sichtbarkeit erreichen. Sie stellen die für Masterstudiengänge in allen Fachbereichen notwendigen Forschungsfragestellungen bereit, eröffnen Wege der kooperativen Promotion und bieten eine breite Kooperationsbasis für Unternehmen und Partner in den wesentlichen Know-how-Feldern der Hochschule OWL.

Profilbildende Forschungsschwerpunkte

Die profilbildenden Forschungsschwerpunkte sind aus Kompetenzplattformen des Landes NRW hervorgegangen und sind daher auch auf der HRK-Forschungslandkarte vermerkt. In diesen Profilbereichen werden überregional sichtbare Spitzenleistungen in der Forschung erreicht.

Intelligente Automation

Intelligente Automation: Dieses Themenfeld bildet den Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten des inIT – Institut für industrielle Informationstechnik der Hochschule.  Das inIT ist eine der führenden Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet und beschäftigt derzeit mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kompetenzfeldern Industrielle Echtzeitkommunikation, Industrielle Bildverarbeitung und Verteilte Echtzeit-Software und intelligente technische Systeme.

Lebensmitteltechnologie

Lebensmitteltechnologie: Ein zweiter Spitzenbereich ist die  Lebensmitteltechnologie, die im ILT.NRW – Institut für Lebensmitteltechnologie.NRW verortet ist. Hier stehen Lebensmittel, Lebensmittelsicherheit und -qualität im Zentrum der Forschung. Ziel ist es, zu einer sicheren, innovativen und kosteneffektiven Lebensmittelproduktion beizutragen, mit dem Fokus auf ganzheitliche Nachhaltigkeit der Prozesse.

Agile Energielösungen im Bereich der Quartiere, Mobilität und Arbeitswelten: Das Future Energy – Institut für Energieforschung (iFE) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe entwickelt mithilfe interdisziplinärer Forschungsansätze agile Energielösungen im Bereich der Quartiere, Mobilität und Arbeitswelten. Diese beinhalten vor allem, offen mit Fragen und Lösungsansätzen umzugehen und diese als Ausgangspunkt für vielfältige und kluge Kombinationen verschiedener Energiesysteme und -träger zu sehen. Das iFE das jüngste und am breitesten aufgestellte Forschungsinstitut an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Diese Eigenschaften tragen maßgeblich zur Weiterentwicklung der regionalen Cluster in OWL bei.

Forschungsschwerpunkte – NRW-weit anerkannt

Über die Anerkennung von Forschungsschwerpunkten durch das Land NRW und durch Aufbau von neuen profilbildenden Elementen durch eine Strukturförderung des Landes (FH-Struktur) wurden diese disziplinen- und fachbereichsübergreifend Forschungsschwerpunkte mit besonders zukunftsrelevanten Fragestellungen aufgebaut. Sie liefen wichtige Beiträge zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Intelligente Energiesysteme

Intelligente Energiesysteme: Der Forschungsschwerpunkt erarbeitet fächerübergreifend Lösungen für sichere, saubere und effiziente Energie. Ziel ist es, in den Energieversorgungsnetzen der Hausenergieversorgung und im Bereich von Produktionsbetrieben eine ressourcenschonende Energieversorgung und -nutzung sicherzustellen. Notwendige Maßnahmen sind etwa die Entwicklung von regenerativen Energieerzeugern, -speichern und -wandlern.

Kulturlandschaft

Kulturlandschaft: Die Pflege und Entwicklung des kulturellen Erbes ist ein hochrangiges gesellschaftliches Anliegen. Zum kulturellen Erbe gehören insbesondere auch Landschaften. Kulturlandschaften verkörpern anthropogene Nutzungsabsichten (Werte und Ziele) und Nutzungsweisen der natürlichen Umwelt (Techniken), sichtbar z.B. in regionaltypischen Siedlungsformen oder Produktionsflächen.

Nachhaltige Wasserwirtschaft und vorsorgender Gewässerschutz

Nachhaltige Wasserwirtschaft und vorsorgender Gewässerschutz: Der Forschungsschwerpunkt befasst sich mit Themen der Gewässerreinhaltung und Gewässergütebestimmung, der Wassermengenwirtschaft, der Gewässer- und Auenökologie sowie der Gewässerentwicklung. Zusätzlich werden wasserwirtschaftliche Aspekte der Geotechnik, Abfallwirtschaft und Deponietechnik berücksichtigt.

ProErgo

ProErgo – Ergonomische Gestaltung von Produktionsmaschinen im Kontext von Industrie 4.0: Ziel ist die Entwicklung von innovativen ergonomischen Standards für Produktionsmaschinen. Die Forschungsgruppe verbindet die Kompetenzen aus drei Fachbereichen und dem Fraunhofer Anwendungszentrum Industrial Automation. So geht es um Fragen nach effektiven Anlern- und Rüstvorgängen, die Entwicklung von Assistenzsystemen für Maschinenwartung und Stürungsbeseitigung sowie um die Wechselwirkung von Mensch, Raum und Maschine.

DiMan - Direkte Digitale Fertigung im Kontext der Industrie 4.0: Das übergeordnete Ziel ist es, die physische und virtuelle Durchgängigkeit des gesamten Produktentstehungsprozesses von der Definition der Anforderungen über den Prototypenbau bis hin zur Fertigung zu realisieren. Dabei werden gleichermaßen unterschiedliche innovative Fertigungstechnologien und neue Konzepte der Mensch-Maschine-Interaktion einbezogen. Der Forschungsschwerpunkt DiMan versteht sich als Partner für den Technologietransfer.

nextPlace - Raum-Zeit-Muster der integrierten Mobilität. Mit dem Fortschreiten der Digitalisierung werden sowohl die Datenquantität und -qualität, als auch die dadurch resultierende Beeinflussung unseres Raum- und Mobilitätsverhaltens stark zunehmen. Der Forschungsschwerpunkt nextPlace macht es sich deshalb zur Aufgabe, neue Bilder und Lesbarkeiten unseres Mobilitätsverhaltens in Stadt und Region zu ermöglichen. Methoden der Geoinformatik werden hierfür mit intelligenten Simulations- und digitalen Visualisierungsverfahren verknüpft.

Forschungsschwerpunkte – hochschulintern anerkannt

Durch die Bündelung von Forschungskapazitäten in übergreifenden Forschungsgruppen haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete interdisziplinär zusammengeschlossen.  Diese Bereiche wurden hochschulintern als Forschungsschwerpunkte anerkannt und sind wichtige Elemente der internen Profilbildung.

ConstructionLab

ConstructionLab: Ziel des ConstructionLab ist es, Materialien und Produkte sowie ihre Anwendung in der Architektur und Innenarchitektur – insbesondere als Teil der Gebäudehülle – durch die Bündelung von interdisziplinär zusammenarbeitenden Fachgebieten weiter zu entwickeln.

Innovative Werkstoffe

Innovative Werkstoffe: Rund 70 Prozent aller neuen und innovativen Produkte basieren auf neuen oder zumindest verbesserten Werkstoffen. Deshalb sind Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik Schlüsselfelder der technischen Innovation.

PerceptionLab

PerceptionLab: Der hochschulinterne Forschungsschwerpunkt ermittelt durch Beobachtung, Analyse und Bewertung der menschlichen Wahrnehmung in Räumen empirische Erkenntnisse, verbindet sie mit der Planungspraxis und entwickelt daraus ein Instrumentarium für Gestaltung und Planung. Durch anwendungsbezogene Untersuchungen werden Produkt-, Raum- und Umfeldoptimierungen erzielt. Aus Studien zur Orientierung, Wirkung, Akzeptanz und Usability entwickelt das PerceptionLab Konzepte und Lösungen für Objekte und Räume mit besonderem Augenmerk auf Themen des Universal Design und auf nachhaltige Lösungsansätze.

urbanLab

urbanLab: Schwerpunkt dieses hochschulinternen Forschungsschwerpunktes ist Stadt- und Regionalforschung im Spannungsfeld von Wachstum und Schrumpfung. In interdisziplinärer Zusammenarbeit der Fachbereiche 1, 3 und 9 sollen künftig Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen klein- und mittelstädtisch geprägter Regionen wie Ostwestfalen-Lippe entwickelt werden. Wichtig ist hierbei eine enge Zusammenarbeit mit Gemeinden und der Region.