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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Ausstellungsinhalte

Region OWL - Landschaft mit Kirche
Region OWL - Landschaft mit Wald, Wiese und Acker
Region OWL - Landschaft mit Windrädern
Region OWL - Reh auf Wiese

Berufe im Umwelt- und Naturbereich sind für die meisten Frauen nicht nur Beruf, sondern Leidenschaft. Die Ausstellung setzt sich mit der Rolle der Frauen in der Landschaftsarchitektur auseinander. Sie will Perspektiven zeigen, wie Landschaftsarchitektinnen heute und morgen leben und arbeiten. Sie zeichnet Lebenswege berufstätiger Frauen in der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) im Naturschutz, der Landschaftsarchitektur und Gartenkunst nach.

Region Ostwestfalen-Lippe (OWL)

Die Region Ostwestfalen-Lippe umfasst 6.500 Quadratkilometer und ist im Nordosten von Nordrhein-Westfalen gelegen. Sie wird durch die Flusslandschaften von Weser, Ems und Lippe maßgeblich geprägt. Außerdem wird die Region durch die sanften Hügellandschaften des Teutoburgers Wald, sowie das nördliche Wiehen- und das südlich gelegene Eggegebirge gebildet.

Die Gartenkunst in der Region Ostwestfalen-Lippe ist durch die historisch geprägte Landschaft beeinflusst, besonders durch barocke Anlagen und englische Landschaftsparks des 18. und 19. Jahrhunderts.

Viele der Parks werden von Männern geplant. Eine interessante Ausnahme ist Ramona Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff (geboren 1928). Sie wird 2001 von der Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) mit dem Goldenen Lindenblatt ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhält sie für die Erhaltung und Weiterentwicklung des Gräflichen Parks in Bad Driburg, der unter anderem durch den LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) und das EGNH (Europäisches Gartennetzwerk) gefördert wird.

Die Restaurierung und Sanierung der Gartenlandschaft in Ostwestfalen-Lippe wird seit 2000 von der Regionale gefördert. Zusammen mit der EXPO 2000 in Hannover wurde die Regionale ins Leben gerufen und ist heute Grundstein für die Förderung und Erhaltung von Gärten und Parks in Nordrhein-Westfalen. Gefördert wird die Regionale durch die ZINInitiative (Zukunftsinitiative für die Regionen Nordrhein-Westfalens) und das ILS (Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung).