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Carolin Schwiertz

Carolin Schwiertz
Carolin Schwiertz beim Arbeiten
Carolin Schwiertz
Carolin Schwiertz

Mein Name ist Carolin Schwiertz. Ich wurde am 13. März 1988 in Essen geboren und verbrachte dort meine ersten sieben Lebensjahre. In dieser Zeit gehörten tägliche Ausflüge zum GRUGA-Park zur Nachmittagsgestaltung. Bäume, Sträucher und Stauden waren in kürzester Zeit in meinem Leben verankert. Bäume wurden nicht nur durch Blätter erkannt, sondern auch durch Ertasten der Rinde. Im Jahre 1995 zogen meine Eltern, mein Bruder und ich nach Rheinberg. Der Kontrast von Großstadt zum „Dorf“ konnte nicht größer sein. Von Laut nach Leise, von einer Hochhauswohnung zum Reihenhaus, von Grün im Park zum Grün im eignen Garten.
Während der Schulzeit wusste ich nicht was ich einmal werden wollen würde. So entschied ich mich erst einmal das Abitur zu machen. In dieser Zeit überlegte ich mir eine Ausbildung nach dem Abitur zu beginnen -in welchem Bereich war mir noch nicht klar, nur das es etwas mit Handwerk sein sollte. Also bewarb ich mich in die Richtungen Konditorin, Malerin und Lackiererin, Chemikantin, Innenraumausstatterin und Gärtnerin. Zurück kamen Probearbeiten als Konditorin und Gärtnerin. Am Ende konnte ich eine Ausbildung in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau bei der Firma Trautmann in Essen beginnen. Mal wieder zurück nach Essen und sogar meine Berufsschule befand sich im GRUGA-Park. Ich konnte meine Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen und arbeitete dieses halbe Jahr in meinen Betrieb. Ziel war es eigentlich an die FH Osnabrück zu gehen und dort zu studieren. Aber dort wurde ich nicht angekommen. Misserfolge muss jeder Mal hinnehmen und so konnte ich noch bis zum Jahre 2011 als Gärtnerin und Kauffrau in einem Gartencenter in Essen etwas Geld für das Studium in Höxter verdienen.

Meine Ziele für die Zukunft sind zuerst einmal zwei Jahre in einem Büro als Angestellte zu arbeiten. Alle Leistungsphasen der Landschaftsarchitektur zu durchleben und den Titel der Landschaftsarchitektin zu erlangen. Nach den zwei Jahren würde ich mich gerne mit einem kleinen Büro selbstständig machen. Wenn es klappt, möchte ich den Garten- und Landschaftsbau und die Landschaftsarchitektur verbinden. Denn ohne Bagger und Schaufel und Bleistift kann ich mir keine glückliche Zukunft vorstellen. Ich würde auch gerne ein Unikat werden. Jemand die durch ihre Arbeit einzigartig wird. Zudem würde ich gerne viele Fort- und Weiterbildung nutzen, um nicht „stehen zu bleiben“ und mich immer Weiterzuentwickeln. Familie und Karriere gehören für mich zusammen. In naher Zukunft hätte ich gerne eine Tochter und ein Haus in einer Vorstadt. Mit einem großen Garten für einen Nutzgarten und einen Hühnerstall. Um meiner Tochter ein gutes Leben zu ermöglichen, muss natürlich das Gehalt stimmen und ein Spielgefährte in Form eines Hundes darf auch nicht fehlen.

Das Projekt habe ich gewählt, da es ein anderes Thema als die andere Projekte bot (Bsp. Planen von Plätzen). Zudem kann ein Bezug zur Region OWL hergestellt werden. Die Möglichkeit der Mitwirkung an einer Ausstellung war zudem sehr reizvoll. Ich erhoffe mir Frauen aus unsere Disziplin kennen zu lernen und aus ihren Biographien für meine eigene Zukunft zu lernen.