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Lisa Vollmert

Lisa Vollmert
Lisa Vollmert am Strand in ein Buch vertieft
Lisa Vollmert am Strand
Kinderfoto von Lisa Vollmert

Mein Name ist Lisa Vollmert. Ich bin in Herdecke geboren und wohne seit dem im Sauerland auf dem Land. Mit meinem knapp drei Jahre älteren Bruder habe ich zu Kindertagen regelmäßig draußen auf unserem großzügigen Grundstück oder in dem angrenzenden Wald gespielt. Auch meine Eltern haben früh darauf geachtet, dass wir mit Tieren und der Natur in Berührung kommen, den Umgang mit ihnen lernen und ihnen den nötigen Respekt entgegenbringen. Dies haben meine Eltern ganz praktisch umgesetzt, indem sie meinem Bruder und mir früh die verschiedenen Baumarten gezeigt haben, wir viel in der Natur unterwegs waren und selber verschiedene Tiere gehalten haben. Für mich war von Beginn an klar, dass ich keinen „stumpfen“ Bürojob machen möchte. Mir war es immer wichtig auch in die Natur zu gehen und etwas zu ihrer Erhaltung beizutragen. Nach dem typischen Werdegang - Kindergarten, Grundschule, Gymnasium – war ich unschlüssig, in welchen Bereich der Arbeitswelt ich tiefer einsteigen wollte. Es gab große Spannen von Konditorin bis Tierärztin. Daher entschied ich mich relativ spontan dazu ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) am Möhnesee im Bereich der Umweltbildung zu machen. Dieses Jahr hat meinen Blick auf die Natur noch einmal verändert und vertieft, so dass ich danach auf gar keinen Fall mehr in einen „typischen Büroalltag“ eintreten wollte.

Während eines Zwischenseminars des FÖJ’s wurde der Studiengang an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe vorgestellt. Da mich dieser Studiengang ansprach meldete ich mich auch direkt im folgenden Jahr an der Hochschule an. Jedoch war ich noch nicht bereit zu einem Studium, was ich allerdings erst kurz vor Beginn bemerkte. So exmatrikulierte ich mich wieder und ging ungefähr ein Jahr lang im Bereich der Aushilfsjobs arbeiten. 2011 meldete ich mich wieder an der Hochschule für den Studiengang der Landschaftsarchitektur an und bin nun im siebten Semester des Studiums. Im fünften Semester absolvierte ich, wie die anderen Kommilitoninnen/en auch, ein 22-wöchiges Praktikum. Ich entschied mich dieses in der Biologischen Station des Märkischen Kreises abzuschließen. Ich entschied mich für diese Stelle, da ich endlich praktisch im Bereich des Naturschutzes arbeiten wollte und außerdem die Landschaft in der ich aufgewachsen bin von einer anderen Seite betrachten zu können. Für das Projekt „Frauenbiografien“ habe ich mich entschieden, da mich interessiert hat inwieweit die verschiedenen Frauen direkt auf das Ziel im Bereich der Landschaftsarchitektur zu arbeiten, hingearbeitet haben oder ob sich dieses Ziel erst im Laufe ihres Lebens entwickelt hat oder sie sogar mehr oder weniger durch Zufall darauf gestoßen sind. Außerdem lässt sich daraus auch eine gewisse Entspanntheit in Bezug auf die kommende Stellensuche entwickeln – soweit man bereit ist für eine Stelle die gewohnten Kreise zu verlassen.

Für meine private Zukunft stelle ich mir im Idealfall ein Haus mit großzügigem Grundstück auf dem Land vor. Denn ich brauche diese Umgebung um zur Ruhe zu kommen und habe das Aufwachsen auf dem Land und in der Natur als so großartig und wertvoll empfunden, dass ich dieses Erlebnis meinen hoffentlich folgenden Kindern ebenfalls ermöglichen möchte - trotz der kleineren und größeren Schwierigkeiten die damit verbunden sind. Zu Beginn des Arbeitslebens bin ich jedoch erstmal noch flexibel und lasse die Suche auf mich zukommen. Allerdings tendiere ich auch hier dazu, nach Stellen im Bereich des Naturschutzes, der Umweltbildung oder ähnlichem zu schauen. Jedoch grenze ich bei der Suche nicht kategorisch die anderen Bereiche der Landschaftsarchitektur komplett aus. Als Traumstelle wünsche ich mir einen flexiblen Arbeitgeber, damit Familie und Beruf gut zu vereinbaren sind.