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15. März 2017 13:17

An der Hochschule OWL entstehen die Connections von morgen

Über 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zum Symposium Connectors gekommen.

Heute startet an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zum sechsten Mal das Symposium Connectors. Gemeinsam mit der VDE/VDI-Fachgesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik und dem VDI Ostwestfalen-Lippe Bezirksverein hat die Hochschule über 200 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Standort Lemgo eingeladen, um sich über die neuesten Entwicklungen in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik zu informieren und auszutauschen.

Gerade surft man durch das World Wide Web, da macht der Akku des Smartphones schlapp. Also wird das Ladekabel gezückt, angeschlossen und weiter geht´s. Nur wenige wissen, dass die Verbindung zwischen Ladekabel und Smartphone eine elektrische Steckverbindung ist. Ohne Steckverbindungen geht im elektronischen Alltagsleben fast gar nichts mehr: Im Tablet, Auto oder Telefon schließen sie die Stromkreise oder leiten Licht und sorgen so für Kommunikation, Mobilität und Versorgung mit Energie. Steckverbindungen müssen viel leisten: Sie müssen daher zuverlässig, langlebig und natürlich effizient sein. Dass dies so bleibt und noch besser wird, dafür sorgen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Ingenieurinnen und Ingenieure in Industrie und Hochschulen.

Das zum sechsten Mal an der Hochschule OWL stattfindende Symposium Connectors verbindet im wahrsten Sinne des Wortes die Kompetenzen und das Fachwissen von Expertinnen und Experten aus aller Welt. In den neunzehn Beiträgen von Vertreterinnen und Vertretern aus überregionalen Hochschulen und internationalen Unternehmen werden am 15. Und 16. März neue Entwicklungen und aktuellen Erkenntnisse aus der elektrischen und optischen Verbindungstechnik präsentiert und neue Aspekte aus Forschung und Entwicklung beleuchtet. Thematisch bilden sich einige Schwerpunkte, die auch aktuelle Fragestellungen der Branche widerspiegeln. Neben der Prüfung und Simulation liegt der Fokus auf der Oberflächen- und Materialauswahl sowie der grundlegenden Kontaktphysik.
„Ich freue mich, dass über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Europa und Asien zu der Veranstaltung gekommen sind“, so Professor Jian Song vom Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik der Hochschule OWL, der die Veranstaltung ausrichtet. „Viele bedeutende Global Player der Branche und alle deutschen Hochschulen, die sich mit dem Thema befassen, sind mit Vorträgen vertreten."

Der hohe Zulauf und die Anzahl an Beiträgen unterstreichen den Stellenwert der Tagung, die zu den größten ihrer Branche in Europa zählt und sich auf einem hohen fachlichen Niveau befindet. Gleichzeitig zeigt sich hierin aber auch die intensive Entwicklungs- und Forschungsarbeit, die auf dem Gebiet der Verbindungstechnik in den letzten Jahren geleistet wurde. Eine funktionierende und optimierte Verbindung ist die Basis für alle weiteren Entwicklungen in der Elektro- und Informationstechnik. „Das Symposium vernetzt nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Ingenieurinnen und Ingenieure miteinander, sondern bringt sie auch ins Gespräch mit Unternehmen. So entstehen die Connections von morgen“, so Professor Jian Song.

6. Symposium Connectors
Das Symposium Connectors geht auf die Fachtagung der VDE/VDI-Fachgesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik  zurück, die sich ursprünglich „Optische und elektrische Verbindungstechnik“ nannte. Professor Jian Song holte 2007 als Leiter des Fachausschusses die Tagung nach Lemgo. Das Symposium bietet Fachleuten in der Wachstumsbranche der elektrischen und optischen Verbindungstechnik eine Plattform zur Präsentation und Diskussion aktueller Erkenntnisse und Ergebnisse und bietet Raum sich untereinander zu vernetzen. Der Tagungsname „Connectors“ geht auf die Bezeichnung der Region Ostwestfalen-Lippe als „Connectors Valley“ zurück, da in Lippe viele große Hersteller von Verbindungstechniken angesiedelt sind.