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10. November 2014 13:56

Attraktiver Studienort: Ukrainischer Botschafter und Studierende zu Gast

Vasyl Khymynets, Botschafter der Ukraine, entdeckte zusammen mit den ukrainischen Studierenden die Hochschule OWL.

Zurzeit studieren 20 junge Menschen aus der Ukraine an der Hochschule OWL, weitere 19 ukrainische Studierende hospitieren in Unternehmen und Einrichtungen der Region Ostwestfalen-Lippe. Manche von ihnen streben nach ihrer Praxisphase ein Studium in Deutschland an. In Kooperation mit „Brückenschlag Ukraine e.V.“ besuchten die jungen Ukrainerinnen und Ukrainer deshalb den Campus in Lemgo und lernten vor Ort die Studienmöglichkeiten an der Hochschule OWL kennen. Der ukrainische Botschafter Vasyl Khymynets begleitete die Besucherinnen und Besucher, um mit weiteren Partnern über zukünftige Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Lemgoer Mensa hieß Vizepräsident Professor Burkhard Wrenger die Ukrainerinnen und Ukrainer herzlich willkommen. Die Hochschule OWL pflegt ein lebendiges, internationales Netzwerk, um die interkulturelle Zusammenarbeit zu fördern. Deshalb war er gespannt auf die 19 Studierenden:  „Wir müssen die Plätze tauschen – eigentlich müssten Sie hier vorne sprechen, denn ich bin mir sicher, dass ich Einiges von Ihnen über die Ukraine lernen kann“.  In seiner Begrüßung stellte er die verschiedenen Standorte und Forschungsschwerpunkte der Hochschule OWL vor. „Studierende aus dem Ausland profitieren bei uns nicht nur von der Fachkompetenz und der Nähe zu bekannten Firmen, sondern auch vom guten Betreuungsverhältnis der Professorinnen und Professoren zu den Studierenden“, betonte Wrenger.  Manfred Möller vom Verein Brückenschlag Ukraine fügte hinzu: „Es gibt einige Außenstandorte deutscher Firmen in der Ukraine – gute Deutschkenntnisse sind deshalb eine wertvolle Zusatzqualifikation“.

Im Anschluss stellte Wenke Tannenberg-Turkovic, Leiterin des International Office, verschiedene Wege an die Hochschule OWL vor, zum Beispiel Stipendienmöglichkeiten. Parallel dazu diskutierten Professor Wrenger, Professor Igor Kozan,  Rektor der Staatlichen Lessja Ukrainka Universität Lutsk, der Botschafter Vasyl Khymynets sowie die Vertreter des Vereins Brückenschlag Ukraine, Karl-Hermann Krog und Manfred Möller, über verschiedene Kooperationsmöglichkeiten.

In einer abschließenden Führung lernten die Studierenden die Hochschule kennen. Im Vordergrund stand der Fachbereich Produktion und Wirtschaft, der Partnerschaften mit insgesamt vier Hochschulen und Universitäten in Lviv und Lutsk pflegt – der Staatlichen Universität Lvivska Politechnika, der Staatlichen Lessja Ukrainka Universität,  der Staatlichen Technischen Universität in Lutsk und der Wolyner Hochschule für Wirtschaft und Management. Diese Partnerschaften sind besonders vorteilhaft, da ein Studium an einer Partnerhochschule eines Fachbereichs in der Regel keine Studiengebühren kostet.