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17. November 2016 13:46

Begabte Schülerinnen und Schüler schnuppern Campusluft

Die Frage „Was soll ich bloß werden?“ stellen sich Schülerinnen und Schülern im Zuge der G8 immer früher – um herauszufinden, ob ein Studium das richtige für sie sein könnte und falls ja, welches Fach zu einem passt, bietet die Hochschule OWL die „Lemgoer Studienwoche“ bereits seit 10 Jahren an. Vom 14. bis zum 18. November erobern 13 besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen von zwei hiesigen Gymnasien und einer Gesamtschule den Campus.

Bereits seit zehn Jahren besteht die Kooperation „Studienpartnerschaft“ zwischen der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und drei weiterführenden Schulen aus Lemgo: dem Marianne-Weber- und Engelbert-Kaempfer-Gymnasium sowie der Karla-Raveh-Gesamtschule. Im Zuge dieser Kooperation bekommen besonders interessierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, bereits vor Studienbeginn an Veranstaltungen in ihrem Wunschstudiengang teilzunehmen.

Für das Probestudium werden die Schülerinnen und Schüler für eine Woche von ihren Schulen freigestellt. Die Hochschule stellt allen Teilnehmenden individuelle Stundenpläne zusammen, je nach Fach und Interesse. „Uns ist besonders wichtig, die verschiedenen Bedarfe von Schülerinnen und Schülern zu berücksichtigen“, erklärt Hanna Lohau, Leiterin der Studienberatung der Hochschule OWL. „Wir möchten junge Menschen für ein Studium begeistern, egal welchen Background sie haben – ob sie die ersten sind, die in der Familie studieren, ob sie einen Migrations- oder Fluchthintergrund haben oder ob sie eine besondere Förderung brauchen. Dazu zählt auch die Begabtenförderung.“

Im Zuge der Schnupperwoche öffnen die Fachbereiche Life Science Technologies, Maschinentechnik und Mechatronik sowie Produktion und Wirtschaft für eine Woche ihre Hörsaal- und Labortüren, und die jungen Menschen besuchen Vorlesungen und Übungen aus dem 1. bis 5. Fachsemester gemeinsam mit den Studierenden. Sie können an einem Zusatzangebot zu Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens teilnehmen und lernen zudem das Campusleben kennen.

Nach dem einwöchigen Schnupperstudium muss die Zeit an der Hochschule noch nicht beendet sein. Die in der Oberstufe vorgesehenen Facharbeiten, die auf das wissenschaftliche Arbeiten an Universitäten oder Fachhochschulen vorbereiten sollen, können die  Schülerinnen und Schüler an der Hochschule OWL schreiben. Sie werden von einem Professor oder einer Professorin während des Forschungs- und Schreibprozesses betreut und gemeinsam mit einem Lehrer oder einer Lehrerin werden die Facharbeiten anschließend benotet. Lohau ist überzeugt: „Auf diese Weise bieten wir schon eineinhalb Jahre vor dem Abitur eine echte Entscheidungshilfe an.“