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15. November 2017 12:01

Ein „Professor des Jahres“ lehrt in Lemgo

Gute Lehre: Professor Dr. Guido Falkemeier fühlt sich durch die Auszeichnung in der Gestaltung seiner Lehre bestätigt. Ihm ist es besonders wichtig, die Studierenden gut auf das Berufsleben vorzubereiten.

Professor Dr. Guido Falkemeier vom Fachbereich Medienproduktion der Hochschule OWL hat im Wettbewerb „Professoren des Jahres“ der UNICUM Stiftung den zweiten Platz in der Kategorie „Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften“ belegt. Die Jury wählte ihn aufs Siegerpodest; die Nominierung erfolgte zuvor durch Studierende der Hochschule OWL. Bundesweit waren insgesamt 2.000 Nominierungen aus Universitäten, Fachhochschulen und Kunst- und Musikhochschulen eingegangen.

Professorinnen und Professoren, die Studierende mit praxisnaher Lehre bestmöglich auf den Berufseinstieg vorbereiten und somit „Wegbereiter für Karrieren“ sind – solche Persönlichkeiten suchte die UNICUM Stiftung in diesem Jahr zum zwölften Mal im Rahmen des Wettbewerbs „Professoren des Jahres“. Einer dieser „Wegbereiter“ lehrt und forscht an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe: Professor Dr. Guido Falkemeier vom Fachbereich Medienproduktion belegte den zweiten Platz in der Kategorie „Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften“. Seine Lehrgebiete sind digitale Bild- und Videoverarbeitung sowie Informatik. Viele der Filmprojekte, die in seiner Lehre realisiert wurden, konnten große Erfolge verzeichnen.

Die erste Nominierung für Professor Dr. Falkemeier hat Medienproduktions-Studentin Jessica Schrader eingereicht – viele Kommilitoninnen und Kommilitonen folgten ihr. „Ich habe Guido Falkemeier zum Professor des Jahres vorgeschlagen, weil er die für mich die vier wichtigsten Dinge in der Lehre verkörpert: Praxisbezogenheit, Struktur, Abwechslung und ein immer offenes Ohr. Und ganz nebenbei ist er auch noch unser wertgeschätzter Dekan vom Fachbereich Medienproduktion“, erläutert Jessica Schrader.

Professor Dr. Falkemeier fühlt sich durch die Auszeichnung nicht nur in der Gestaltung seiner Lehre bestätigt, sondern auch für die Zukunft motiviert: „Für mich ist es sehr wichtig, dass die Studierenden im späteren Beruf positiv auf das Studium zurückblicken und feststellen, dass ihr Studium sie sehr gut auf den Beruf vorbereitet hat“, sagt Falkemeier und betont: „Diese Zufriedenheit spiegelt sich in einem bleibenden, engen Kontakt wider, aus dem ich wichtige Informationen zu neuen und aktuellen Trends aus der Branche bekomme. Diese integriere ich dann in die Lehre, was wiederum die Qualität der Ausbildung der Studierenden erhöht“.

Außerordentliches Engagement für eine praxisnahe Ausbildung

Bundesweit nominierten Studierende, Alumni, Unternehmensvertreter, das Professoren-Kollegium und weitere Hochschulbeschäftigte die Kandidatinnen und Kandidaten. In den vier Kategorien Wirtschaftswissenschaften/Jura, Ingenieurwissenschaften/Informatik, Medizin/Naturwissenschaften und Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften entschied die Jury auf Basis von Fragebögen, erzielten Nominierungen, Referenzen und eigener Recherche über Sieger und Platzierte.

Der Jury-Vorsitzende Professor Winfried Schulze, ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrates und Leibnizpreisträger, betont: „Unsere Preisträger setzen sich mit außerordentlichem Engagement für eine praxisnahe Ausbildung ihrer Studierenden ein. Sie vereinen hohe fachliche Kompetenz mit klarem Praxisbezug. Das nutzt allen: Gesellschaft, Unternehmen, Studierenden und nicht zuletzt den Hochschulen selbst.“ Mit gut 2.000 Nominierten von über 250 Hochschulen erhielt der Wettbewerb 2017 deutlich mehr Aufmerksamkeit als in den Vorjahren. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerien für Bildung und Forschung bzw. für Wirtschaft und Energie. Gefördert wird er vom Management- und IT-Berater Capgemini und dem Recruiting-Dienstleister Hays.

Zur Person: Professor Dr. Guido Falkemeier

Guido Falkemeier hat nach seinem Studium der Informatik an der Technischen Universität Clausthal mit dem Thema „Speicherplatzreduzierung und Informationsanalyse von MPEG-komprimierten Videos“ promoviert. Von 1999 bis 2004 war er zunächst als Projektleiter und Anwendungsberater, später als Fachgruppenleiter für „Digitale Mediensysteme“, bei RTL Television in Köln tätig. Dort entwickelte er das „Video Preview Management System“ zur volldigitalen nonlinearen Produktion von Nachrichten in Fernsehsendern. Seit 2004 ist er Professor für Medienproduktion an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Seine Lehrgebiete sind digitale Bild- und Videoverarbeitung sowie Informatik. Viele Lehrveranstaltungen führt er durch Kooperationen mit externen Partnern (Wirtschaft, soziale Organisationen) sehr praxisnah durch. Zusätzlich leitet er Drittmittelprojekte für die Industrie mit Studierenden. Falkemeier ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des An-Instituts Medienwerk e.V. Seit 2016 ist er Dekan des Fachbereichs Medienproduktion.

Kontakt:

Professor Dr. Guido Falkemeier, Telefon 05261 702-5971, E-Mail guido.falkemeier(at)hs-owl.de