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30. April 2018 14:45

Ein Tag im Zeichen der Schülerlabore

Schülerin Katelyn McCall arbeitet an ihrem Projekt.

Rainer Kammler händigt die Teebeutelvorrichtung aus.

Tim Aufderheide, Studierender der Elektrotechnik, erklärt den Teilnehmerinnen die Aufgabe.

An den drei Standorten der Hochschule OWL haben am Mittwoch etwa 40 Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Girls’Day und des Boys’Day ihre Fähigkeiten in verschiedenen Studiengängen, von der Elektrotechnik über die Life Science Technologies, das Umweltingenieurwesen bis zur Angewandten Informatik, in Schülerlaboren erprobt.

Unter dem Titel „Informatik zum Ausprobieren“ haben 14 Schülerinnen der 5. bis 8. Klasse verschiedener Schulen in Ostwestfalen ihr Können in der Elektrotechnik unter Beweis gestellt. Im Schülerlabor erhielten sie dabei nicht nur Unterstützung von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter, sondern auch von vier Studierenden aus dem Fachbereich „Elektrotechnik und Technische Informatik“. „Wenn man nur ein einziges Semikolon vergisst, funktioniert das ganze Programm nicht“, erklärte der wissenschaftliche Mitarbeiter Rainer Kammler. Eine der Aufgabenstellungen lautete: „Wie bauen und programmieren wir eine Ampel?“ Mit den gewonnenen Kenntnissen sollte dann die Vorrichtung für einen Teebeutelarm entstehen, der nach passender Ziehzeit des Tees den Beutel aus der Tasse herauszieht. Katelyn McCall von der Karla-Raveh-Gesamtschule in Lemgo erzählte: „Am Anfang habe ich gedacht, das kriege ich nie hin. Aber jetzt macht es mir richtig Spaß.“

Im Labor des Studiengangs „Technologie der Kosmetika und Waschmittel“ des Fachbereichs Life Science Technologies in Detmold konnten zehn Schüler ihre Fertigkeiten in der Produktion von Haargel und Waschpulver testen. Nachdem die Schüler im Labor praktisch gearbeitet hatten, wurde das hergestellte Haargel einem Härtetest unterzogen und das Pulver bezüglich seiner Eigenschaften untersucht und bewertet. Das Motto des Standorts Höxter lautete, passend zu den Studienangeboten, „Umwelt- und Informatikthemen zum Anfassen“. Nach einer einführenden Vorlesung aus dem Bereich der Geoinformatik, bei der Satellitenbilder ausgewertet wurden, folgten später praktische Versuche in Laboren. Bei der Untersuchung von Belebtschlamm stellten sich die Probandinnen zum Beispiel die Frage: „Welche Tiere und Bakterien reinigen unser schmutziges Wasser?“ Im Anschluss daran konnten sie das Angebot „Informatik – spielen, rätseln, forschen“ unter die Lupe nehmen und verschiedene Themen der Informatik an Multitouch-Geräten spielerisch erörtern.

Wer sich auch über die Studiengänge der Hochschule Ostwestfalen-Lippe informieren möchte, kann das am 5. Mai am Tag der offenen Tür tun oder einen Blick auf Studistart werfen.