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12. Dezember 2016 13:25

Ein Vierteljahrhundert im öffentlichen Dienst

Anja Röser ist bereits seit 25 Jahren an der Hochschule OWL im Fachbereich Life Science Technologies in Forschung und Lehre tätig.

25 Jahre ist Anja Röser bereits im öffentlichen Dienst tätig – und zwar alle 25 Jahre an der Hochschule OWL. Ihr Dienstjubiläum feierte die gebürtige Düsseldorferin am Fachbereich Life Science Technologies, wo sie für das Labor Rohstoffkunde-Tier und somit für Fisch, Fleisch, Milch und Eier zuständig ist.

„Lemgo ist durch und durch mein Zuhause”, erzählt Röser, die vor 25 Jahren für den Job nach Lippe zog. Der erste Arbeitstag an der Hochschule OWL blieb ihr in besonderer Erinnerung: Ein sprichwörtlicher Sprung ins kalte Wasser war die Exkursion in eine Rinderschlachtbetrieb. Sie sei morgens angerufen worden: „Bringen Sie Gummistiefel mit!“, habe man ihr telefonisch durchgegeben. So abwechslungsreich, wie der erste Arbeitstag begonnen habe, empfinde sie ihren Job heute aber immer noch: Das Arbeitsfeld der 53jährigen hat sich weiterentwickelt. „Im Grunde habe ich heute eine andere Stelle als noch vor 25 Jahren“, berichtet Röser, denn die Anforderungen an den Job haben sich verändert. Die Ökotrophologin, die an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach studiert hat, findet den Mix aus Laborarbeit, Forschung und Lehre spannend. Sie übernimmt Auftragsarbeiten aus der Industrie im Bereich Lebensmittelhistologie und erstellt zum Beispiel Gewebeschnitte von Wurst- und Fleischwaren zur mikroskopischen Untersuchung. Auch die Unterstützung von Forschungsprojekten des Lehrstuhlinhabers Professor Matthias Upmann und die Betreuung von Abschlussarbeiten gehören zu ihren Aufgaben.

Neben der Arbeit an der Hochschule hat Röser aber noch zwei weitere Leidenschaften: Seit über 20 Jahren beschäftigt sie sich mit Malerei. Außerdem reist sie regelmäßig durch die Welt. „Fuerteventura ist so etwas wie mein zweites Zuhause“, so Röser. Nach Möglichkeit fliegt sie einmal pro Jahr auf die Kanareninsel. Aber es zieht sie auch noch weiter weg. Ein Highlight dieses Jahr war für sie ihre Studienreise in den Iran: „Die iranische Gastfreundschaft hat mich sehr beeindruckt.“ Reisen ist für Röser ein Ausgleich im Berufsalltag und für sie fast wie eine Sucht: „Eine Reise in ein fremdes Land mit einer fremden Kultur relativiert vieles und rückt das Weltbild gerade.“