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08. Juli 2015 16:15

Eine Woche im Berufsalltag eines CFO

Dr. Martin Heubeck berichtete von seiner Tätigkeit bei Phoenix Contact.

Gastreferent Dr. Martin Heubeck war auf Einladung von Professor Christian Faupel (rechts) in die Hochschule OWL gekommen.

Was sind die Anforderungen an eine Führungskraft im Bereich Finanzen und Controlling und wie sieht eine Arbeitswoche des CFO von Phoenix Contact aus? Um diese Themen ging es bei einem Gastvortrag im Fachbereich Produktion und Wirtschaft an der Hochschule OWL vor etwa 300 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern. Unter dem Motto „Praktiker vor Ort“ berichtete Dr. Martin Heubeck aus seinem beruflichen Alltag und seiner Sichtweise auf das Anforderungsprofil der Führungskräfte von morgen.

Der Vortrag fand Mitte Juni auf Initiative von Professor Christian Faupel statt. „Mit Dr. Martin Heubeck haben wir eine absoluten Spitzenreferenten für praxisnahe Wissensvermittlung gewinnen können, der einen realen Einblick in das Berufsleben aus Sicht eines Geschäftsführers des größten Unternehmens in Lippe geben kann. Dies ist ein auch für mich spannender Einblick, der einem nur selten gewährt wird“, sagte er.

Der Gastredner stellte dem Auditorium zunächst das Unternehmen Phoenix Contact vor. Pointiert kommentierte er: „Phoenix ist in allen Ländern vertreten, in denen Strom fließt.“ Nach einer einführenden Unternehmenspräsentation stellte er sowohl die Rolle des CFO in einem mittelständischen Unternehmen dar, als auch die fachlichen und persönlichen Anforderungen, die eine solche Aufgabe mit sich bringt. Highlight des Vortrages war dann schließlich der Einblick in eine typische Arbeitswoche. Von der Geschäftsführerrunde, über eine Gesellschafterversammlung in England hin zu einem Strategie-Workshop zum Ende der Woche. „Wichtig ist, dass Sie sich Zeiträume und Aktivitäten zum gedanklichen Abschalten schaffen“ antwortete Dr. Heubeck in der abschließenden Fragerunde auf die Frage, wie man so ein Pensum durchsteht.  

Die Firma Phoenix Contact mit Hauptsitz in Blomberg stellt Produkte und Lösungen aus dem Bereich der elektronischen Verbindungstechnik her und hat weltweit über 14.000 Beschäftigte. „Phoenix Contact ist immer an der Unterstützung praxisnaher Wissensvermittlung interessiert. Auch meine Kollegen aus der Geschäftsführung und ich leben dies vor und gehen gerne in die Hochschulen“, sagte Dr. Heubeck, der bereits seit über zehn Jahren die leitende Funktion im Bereich Finanzen und Controlling inne hat. Sogleich nutzte er auch die Gelegenheit für Phoenix Contact als attraktiver, aber auch fordernder Arbeitgeber zu werben: „Bei Phoenix wechseln die Mitarbeiter im Schnitt alle drei Jahre die Position, die Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig“, so Dr. Heubeck.

Professor Christian Faupel zog am Ende eine positive Bilanz: „Herrn Dr. Heubeck ist es gelungen, den Studierenden einen hervorragenden, anwendungsbezogenen und mit dem nötigen Witz versehenen Einblick in das Berufsleben eines Finanzgeschäftsführers zu geben.“ Die Studierenden und weiteren Zuhörer dankten und verabschiedeten Herrn Dr. Heubeck mit einem lang anhaltenden Applaus.