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17. Juli 2017 15:48

Expertin der Universität Buenos Aires zu Gast

Professorin Silvia Daniela Romano (rechts) gemeinsam mit Tatjana Nisic.

Silvia Daniela Romano ist Expertin für Biokraftstoffe und zurzeit zu Gast am Campus Lemgo. Hier vernetzt sie sich mit den Forscherinnen und Forschern der Hochschule OWL, um die Produktion und Qualitätskontrolle von Biokraftstoffen effizienter zu gestalten. Weitere Kooperationen mit der renommierten Universität sind geplant – auch Studierende werden davon profitieren.

Die Universität Buenos Aires ist mit ihren rund 300.000 Studierenden und 13 Fakultäten die größte Universität Argentiniens – namenhafte Persönlichkeiten wie Che Guevara haben hier studiert und mehrere Ehemalige sind als Nobelpreisträger hervorgegangen. An der Fakultät für Ingenieurwesen dieser renommierten Hochschule lehrt und forscht Professorin Silvia Daniela Romano, deren Expertise im Bereich flüssiger Biokraftstoffe liegt. In ihrer interdisziplinären Forschungsgruppe Grupo de Energías Renovales (GER) liegt der momentane Schwerpunkt ihrer Arbeit auf der Echtzeit-Qualitätskontrolle von Biokraftstoffen. „Wir analysieren das Rohmaterial,  die Kraftstoffe selbst sowie die Abwässer und versuchen, Sensoren zu entwickeln, die dies in Echtzeit während der Produktion realisieren können“, so Romano. Das Ziel: die günstigere und schnellere Charakterisierung und damit effizientere Produktion von Biokraftstoffen. „Unsere Technologien sollen vor allem kleinen und mittleren produzierenden Unternehmen zugutekommen.“

Zurzeit forscht die Gastwissenschaftlerin am Institut "Future Energy - Institut für Energieforschung (iFE)" der Hochschule OWL am Campus Lemgo und vernetzt sich hier vorrangig mit ihren fachnahen Kolleginnen und Kollegen. Das im Mai neu gegründete Institut bündelt die Kompetenzen von sieben Professuren aus vier Fachbereichen rund um die intelligente Energieversorgung und -nutzung für Quartiere, Mobilität und Arbeitswelt und bietet daher hervorragende Anknüpfungspunkte – auch für weitere mögliche Kooperationen. „Wir planen eine fachbereichsübergreifende Kooperation mit der Universität Buenos Aires – das bedeutet mehr Zusammenarbeit in der Forschung, aber auch mögliche Austauschprogramm für unsere Studierenden“, so Tatjana Nisic, Leiterin des International Office der Hochschule OWL.