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11. September 2017 17:42

“facade2017” fokussiert das Thema „Resilience“

Foto “Belgrade Skyline”: Piotr Bednarski

Die Konferenz „facade2017“ am 24. November 2017 in Detmold steht in diesem Jahr unter dem Thema „Resilience“. Erstmalig findet die Veranstaltung im Rahmen der Detmold Conference Week statt, die Lehre und Forschung, Wissenschaftler und Wirtschaft in verschiedenen Veranstaltungen und Formaten verbindet: zwei Konferenzen und ein Master-Workshop werden die Ansätze „widerstandsfähiger“ Gestaltung und Konstruktion von Gebäuden und Fassaden thematisieren.

„Resilience“ beschreibt die Funktion und Fähigkeit von Gebäuden und ihren Fassaden, sich an Veränderungen unterschiedlicher Art anzupassen oder nachhaltig auf diese zu reagieren. Resilience erörtert Auswirkungen des Klimawandels genauso wie die Anforderungen aus Globalisierung, Sicherheit und Umweltschutz auf Gebäude und Gebäudehülle. Mit dem Wissen über resiliente Konzepte und Konstruktionen kann in direkter Weise auf Belastungen wie Wasser, Wind, Feuer, Explosionen oder Erdbeben reagiert werden. Oder es wird indirekt die generelle Fähigkeit der Adaptivität von Fassaden auf diverse Umweltveränderungen dargestellt. Wie wird sich zukünftig die Debatte über resiliente Fassaden, Produkte und Services entwickeln?

Seit 2005 präsentiert die Konferenz in Detmold regelmäßig aktuelle Themen und Entwicklungen zu Fassadengestaltung, -planung und -konstruktion. Sie steht im Zusammenhang mit den internationalen Masterprogrammen (www.m-i-a-d.de/) der Hochschule OWL und ist seit 2009 Teil der Konferenzserie des European Facade Network - efn (http://facades.ning.com/). Sie findet seit 2009 alternierend an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Hochschule Luzern statt.

Auf der Konferenz ‘façade2017’ sprechen internationale Referenten über resiliente Konzepte und Konstruktionen und deren Einfluss auf Gestaltung, Fabrikation und Lebensdauer der Fassade, u.a. sind Daniel Meyer (Zürich), Oguz C. Celik (Istanbul), Taeyoung Kim (Seoul), Robert-Jan van Santen (Lille), Minni Sastry (Bangalore) und Xavier Ferres (Barcelona) eingeladen.

Die RMB-Konferenz am 23. November 2017 wird durch das EU-Erasmus+ Projekt „RMB: Reuse of Modernist Buildings. Design Tools for Sustainable Transformations” (www.rmb-eu.com/) organisiert. Die Partner (Hochschule OWL, Universiteit Antwerpen, Universidade de Coimbra, IST Técnico Lisboa, İstanbul Teknik Üniversitesi und Docomomo International) entwickeln neue Gestaltungs- und Lehrkonzepte für die Wieder- und Weiternutzung moderner Bauten der Vor- und Nachkriegszeit für unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten – „Resilience“ durch „Reuse“. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Doktorandinnen und Doktoranden und Masterstudierende präsentieren und debattieren über ausgewählte Papers und Poster. Als Keynote-Sprecher sind Xander Vermeulen Windsant,  XWV Architecture (Amsterdam) und Franz Graf (Lausanne) eingeladen und referieren über innovative Lösungen in „Reuse“-Projekten. Die Ergebnisse ausgewählter Master-Workshops und Untersuchungen zu den Themen „Reuse“ und „Resilience“ werden in der Postersession am 23. November präsentiert.


Weitere Informationen:
www.hs-owl.de/fb1/forschung/construction-lab/veranstaltungen/facade2017.html

Anmeldungen:
www.detmolder-schule.de

facade 2017: www.hs-owl.de/fb1/fachbereich/facade2017

Reuse of Modernist Buildings-Conference:   
www.hs-owl.de/fb1/fachbereich/rmb-conference-2017.html
Weitere Informationen unter http://facades.ning.com/ und www.rmb-eu.com/

Kontakt
facade 2017: Susann.Kreplin(at)hs-owl.de
Reuse of Modernist Buildings-Conference: Theresa.Kellner(at)hs-owl.de