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19. Dezember 2014 16:05

Fachkräftenachwuchs für Höxter: „Sternfahrt“ vom Fachbereich Produktion und Wirtschaft

Die Studierenden und Beschäftigten der Hochschule OWL bei der Arntz Optibelt-Gruppe in Höxter.

Vortrag zum Thema „Messegestaltung im Mittelstand“ bei der Spier-Gruppe.

Designentwicklung von Tür- und Fensterbeschlägen war Thema bei der FSB - Franz Schneider Brakel.

Bei der „Sternfahrt“ besuchten 25 Studierende aus verschiedenen Studiengängen des Fachbereichs Produktion und Wirtschaft unter der Leitung von Professor Jens Kümmel, Professor Horst Wißbrock, Uwe Gotzeina und Michaela Hanke drei Unternehmen im Kreis Höxter. Sie erhielten Einblicke in Produktionsabläufe und erfuhren im Gespräch mit den Unternehmern mehr über berufliche Perspektiven und Einstiegsmöglichkeiten. Dadurch soll die Ausbildungs- und Fachkräftesituation e. V. (WIH) im Kreis Höxter verbessert werden.

Die WIH hat die „Sternfahrt“ ins Leben gerufen, um Unternehmen im Kreis Höxter für künftige Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und Studierenden verschiedenster Fachrichtungen einige der in der Wirtschaftsinitiative vertretenen Unternehmen zu präsentieren. Die erforderlichen finanziellen Mittel werden vom Ministerium für Arbeit und der Europäischen Union zur Verfügung gestellt.

Bei der Arntz Optibelt-Gruppe am Standort in der Innenstadt von Höxter erhielten die Studierenden Infos zu den Einstiegsmöglichkeiten für Studierende und den Geschäftsbereichen des Unternehmens. Wertvoller Praxisbezug: Erklärt wurde auch, wie Inhalte aus den Vorlesungen Fabrikplanung, Industrial Engineering und Kosten- und Leistungsrechnung in das unternehmerische Geschehen Einzug finden. Während des Betriebsrundgangs konnten die verschiedenen Fertigungsstufen von Keil-, Rippen-, Kraft- und Zahnriemen verfolgt werden.

Die zweite Station war das Unternehmen FSB - Franz Schneider Brakel. Getreu dem Firmenmotto „Sie haben es in der Hand“ wurde die Geschichte des Unternehmens mit Sitz in Brakel und die damit verbundene Design-Entwicklung bei Tür- und Fensterbeschlägen aufgezeigt. Der Betriebsrundgang mit zahlreichen Musterstücken stellte den konkreten Zusammenhang her und ließ die Gruppe die Materie „begreifen“. Die zum Teil individuellen Anfertigungen erfordern in der Produktion handwerkliches Geschick auf hohem Niveau. Das von FSB hergestellte und vertriebene Elektronische Zutrittsmanagement lässt sich in zahlreichen Hotels und Sicherheitsbereichen finden.

Als letztes Unternehmen begrüßte das Fahrzeugwerk Spier in Steinheim die Studierenden. In den großen Produktionshallen konnten sie Eindrücke über die Fertigung von Aufbauten, Wechselsystemen und Anhängern für Transporter und LKWs sammeln. Der nachfolgende Vortrag zum Thema „Messegestaltung im Mittelstand“ griff die zahlreichen Prozessschritte des Messeauftritts der Firma Spier auf der Internationalen Automobil Ausstellung auf.

Den Abschluss der Sternfahrt bildete ein Get together im Hause Spier, bei dem Personalverantwortliche und Geschäftsführer aller drei besuchten Unternehmen anwesend waren.