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28. Juni 2017 10:31

FoodFounders - Wie aus einer Idee ein Lebensmittel-Start-up wird

Viele Studierende der Hochschule OWL waren beim Workshop dabei, außerdem viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland.

„Wir wollen Mut machen" - Professor Jan Schneider hielt ebenfalls einen Vortrag.

Als Stärkung in der Mittagspause konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Food Truck mit einem Burger verpflegen.

Was müssen Gründerinnen und Gründer im Lebensmittelbereich beachten? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Diese und viele weitere Fragen wurden Ende Juni in einem Workshop der Kooperation „FoodFounders“ an der Hochschule OWL beantwortet. 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland profitierten von Impulsvorträgen und Pitch-Sessions anderer Start-ups.

„Wir wollen Mut machen – unseren Studierenden, aber auch allen anderen, die sich für Gründungen im Lebensmittelbereich interessieren. Durch konkrete Beispiele ist es oft einfacher, sich mit dem Gedanken der Selbstständigkeit anzufreunden“, sagt Professor Jan Schneider vom Institut für Lebensmitteltechnologie (ILT.NRW) der Hochschule OWL, das gemeinsam mit dem Start-up-Unternehmen Limoment aus OWL sowie dem Unternehmensberater und Gründer Tobias Himmerisch von PGW Consult die Initiative „FoodFounders“ bildet. „Es geht aber auch um ganz konkrete Unterstützung, sei es in technologischen Fragen, in Fördermöglichkeiten, der Finanzierung oder bei Kontakten“, ergänzt Sören Rossmann, Doktorand am ILT.NRW und Mitorganisator des Workshops.
Neben Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen der Hochschule OWL reisten die durchweg jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen umliegenden Bundesländern und Hochschulen bis hin nach Hamburg an, um an dem speziell auf den Getränke- und Lebensmittelsektor zugeschnittenen Workshop teilzunehmen. Wichtigen Input im Bereich Lebensmittelrecht, Technologie und Produktentwicklung sowie Finanzierung und Förderung gaben die Beispiele von erfolgreichen Gründungen wie Limoment und Yourdaily aus OWL, die in Vorträgen mit allen Höhen und Tiefen vorgestellt wurden. Mit sichtlicher Freude beteiligten sich in der Pitch-Session zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann auch selbst und stellten ihre Gründungsideen und Produkte vor. Beim abschließenden Campus-Bier konnten weitere Kontakte für nachfolgende Kooperationen geknüpft werden. Der heiße Sommertag wurde erfrischt durch weitere Start-up-Partner der Hochschule, Lekker-Cola und Limoment sowie Christinen-Brunnen. Als Stärkung in der Mittagspause konnten sich die Teilnehmer am Food Truck mit einem Burger verpflegen.

„Meine Erwartungen sind in allen Programmpunkten weit übertroffen worden“, resümierte Phillip Marsell von Limoment. Für Tobias Himmerich muss unbedingt eine Folgeveranstaltung stattfinden: „Der unglaublich begeisterten Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen wir beim nächsten Mal noch mehr Raum geben.“