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06. März 2015 16:36

Für mehr Bildungsgerechtigkeit: Kampagne soll Lust aufs Studium machen

Kampagne für das Projekt „Studienpioniere“: Am Lüttfeld-Berufskolleg in Lemgo übergibt Projektleiterin Friederike Menz (r.) Plakate und Flyer an den Lehrer Klaus Poggemann-Lütkemeyer (Beratungsmanagement) und die Schülerinnen und Schüler Paul, Julia, Eileen, Lisa und Antonia (hinten von links).

Mit einer breiten Kampagne wirbt die Hochschule Ostwestfalen-Lippe für ihr Projekt „Studienpioniere“, das zur Aufnahme eines Studiums ermuntern soll. Unter www.studienpioniere-owl.de finden Interessierte ab Montag, 9. März, umfassende Informationen zum Thema Studienstart. Parallel dazu beginnt eine Plakataktion an den Schulen der Region. Mit dem Projekt „Studienpioniere“ unterstützt die Hochschule OWL vor allem junge Menschen, die als erste aus ihren Familien ein Studium beginnen.

Das neue Internetportal richtet sich an Studieninteressierte, Eltern und Schulen. Es beantwortet zahlreiche Fragen, die sich ein junger Mensch stellt, der sich für ein Studium interessiert. Darüber hinaus erklärt es auch das Projekt „Studienpioniere“, das 2014 an der Hochschule gestartet wurde. „Die Kampagne haben Studierende der Medienproduktion an unserer Hochschule entwickelt“, so Projektleiterin Friederike Menz. „Sie ist dadurch sehr jugendlich und witzig – genau das, womit man die Schülerinnen und Schüler erreichen kann“, hofft sie. In kurzen Videoclips werden sowohl erfolgreiche Studienstarterinnen und -starter vorgestellt sowie Gründe für ein Studium humorvoll aufgezeigt.

Auf dem Internetportal sind zudem allgemeine Informationen über die Hochschule OWL, das Studienangebot, Bewerbungsvoraussetzungen und Ansprechpersonen zu finden. Parallel zur Freischaltung der Webseiten werden Plakate und Flyer an die weiterführenden Schulen der Region versandt. „In den kommenden Tagen werden die Schulleitungen oder Beratungslehrende die Informationen in der Post haben“, so Friederike Menz weiter. „Wir bitten die Schulen darum, die Infos wirklich an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.“ 

Ziel der Kampagne sei es, die Aufstiegschancen junger Menschen zu erhöhen und zu mehr Bildungsgerechtigkeit beizutragen, erklärt Friederike Menz vom KOM – Institut für Kompetenzentwicklung der Hochschule OWL. „Noch immer gibt es für viele Schülerinnen und Schüler Hemmschwellen, sich für ein Studium zu entscheiden. Besonders, wenn die Eltern nicht studiert haben, ist der Weg an eine Hochschule weit.“ Menz bietet neben Beratung und Sprechstunden auch Unterrichtsbesuche an.

Hintergrund:
Im Herbst 2013 setzte sich die Hochschule Ostwestfalen-Lippe unter 63 Bewerbern aus der ganzen Bundesrepublik durch und konnte mit neun weiteren Hochschulen den Wettbewerb „Studienpioniere“ des Stifterverbandes für die Deutschen Wissenschaft und der Stiftung Mercator für sich entscheiden. Als eine der Gewinner-Institutionen wurde der Hochschule OWL ein Preisgeld in Höhe von 300.000 Euro für vier Jahre zum Aufbau eines Förderprogramms zur Verfügung gestellt. Neben den jährlich vergebenen Stipendien werden Alumni und Unternehmen in die Förderung von Studienpionieren eingebunden. Dies reicht von Sprechstunden an Schulen, über den Aufbau eines Tandemprogramms mit Alumni bis hin zur Vermittlung von Praktika.