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05. Oktober 2017 10:29

Gemeinsam forschen für Umwelt und Ressourcen

Die Referentinnen und Referenten sowie Initiatoren des Symposiums unterstrichen die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit.

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung gefolgt.

Das erste interne Symposium „Umwelt & Ressourcen“ am 28. September 2017 bot die Möglichkeit, sich innerhalb des Forschungskerns „Umwelt & Ressourcen“ an der Hochschule OWL zu vernetzen. Nach einem Impulsvortrag von Arnd Oberscheven von den Stadtwerken Lemgo besuchten die 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Vorträge und Workshops, die Schwerpunkte und Projekte einzelner Personen sowie die zukünftige Zusammenarbeit in dem Forschungskern adressierten.

Schon in der Vergangenheit zeigte sich, dass eine aktive und standortübergreifende Zusammenarbeit gerne gewollt, doch vor dem Hintergrund des Tagesgeschäfts manchmal schwierig zu realisieren ist. Das Symposium hatte deshalb vor allem drei Ziele: den Forschungstransfer zwischen den einzelnen Disziplinen, Forschungsschwerpunkten und Arbeitsgruppen zu ermöglichen, potentielle Kooperationen zwischen den Forschenden auszuloten und die interne Vernetzung zu fördern.

Nach einer Begrüßung durch Professor Thomas Schulte, Leiter des Future Energy – Institut für Energieforschung, übernahm Arnd Oberscheven, Geschäftsführer der Stadtwerke Lemgo, das Wort. Er berichtete über die zukünftigen Herausforderungen eines Energieversorgers beispielsweise im Bereich der ökologischen Energieerzeugung und -nutzung sowie der Netzstabilität der Energienetze. Der Forschungsbedarf sei hier enorm, denn die Stadtwerke agieren in dem von Politik und Recht gesetzten Handlungsrahmen, der durch die Entwicklung neuer Technologien begünstigt werden könne, so Oberscheven.

Im Anschluss ging es in die Fachvorträge und Workshops. Die acht Referentinnen und Referenten kamen aus fünf Fachbereichen: Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Life Science Technologies, Elektrotechnik und Technische Informatik, Umweltingenieurwesen und Angewandte Informatik sowie Landschaftsarchitektur und Umweltplanung. Sie gaben Einblicke in ihre aktuellen Forschungsprojekte und Arbeitsbereiche. Neben den thematischen Einblicken gaben sie auch einen Ausblick auf ihre Erwartungen, Erfahrungen und auch Vorstellungen für die zukünftige Zusammenarbeit in dem Forschungskern Umwelt & Ressourcen. Insbesondere wurde hier das Hauptaugenmerk auf den Transfer der Forschungsergebnisse in die Gesellschaft, Lehre und die Forschung selbst diskutiert.

„Die Veranstaltung war als Pilot zu verstehen, um das grundsätzliche Interesse und mögliche Formate der zukünftigen Zusammenarbeit auszuloten“, so Schulte in seinem Abschlussstatement. Letzten Endes gebe es nur eine Weiterentwicklung im Bereich Umwelt & Ressourcen, wenn die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit von einer regen Forschungsaktivität und Aktualität der Forschungsthemen profitiere. Weiterhin, sagte Schulte, sei es auch im Interesse aller Beteiligten, neue Impulse für die Nachwuchsförderung zu offerieren, sowohl in Form von Mitarbeitenden als auch Studierenden. Gemeinsame Aktivtäten seien daher wichtig für die interne und externe Wahrnehmung des Forschungskerns. Der Wille zur weiteren Kooperation wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern kräftig bejaht.