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19. Dezember 2018 11:03

Guido Falkemeier als „Professor des Jahres 2018“ geehrt

Professor Guido Falkemeier erhielt die Ehrung von den Vertretern der UNICUM Stiftung. Foto: Benedict Uphoff

Vorgeschlagen und gewählt wurde er von den Studierenden der Medienproduktion, die auch bei der Festveranstaltung die stärkste Kraft im Auditorium waren. Foto: Benedict Uphoff

Stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen gratulierte Professorin Kathrin Lemme. Foto: Benedict Uphoff

Kanzlerin Nicole Soltwedel ehrte die Preisträger des Logo-Wettbewerbs - von links: Malte Blum, Conrad Dreyer und Kim Wermes. Foto: Benedict Uphoff

Am 18. Dezember fand gemeinsam mit der Unicum Stiftung im Audimax der Hochschule OWL eine Feierlichkeit zur Ehrung von Professor Guido Falkemeier vom Fachbereich Medienproduktion statt. Rund 200 Gäste, darunter Studierende, Kollegen und Freunde, kamen, um zu gratulieren und im Anschluss gemeinsam zu feiern. Zudem wurden im Rahmen der Veranstaltung drei Studierende der Medienproduktion prämiert, die sich an einem Logo-Wettbewerb der Hochschule beteiligt haben.

Aus über 1.600 bundesweit nominierten Hochschullehrenden wurde er ausgewählt: Professor Guido Falkemeier vom Fachbereich Medienproduktion der Hochschule OWL hat im Wettbewerb „Professoren des Jahres 2018“ der UNICUM Stiftung den ersten Platz in der Kategorie „Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften“ belegt. Professorinnen und Professoren, die Studierende mit praxisnaher Lehre bestmöglich auf den Berufseinstieg vorbereiten – solche Persönlichkeiten suchte die UNICUM Stiftung in diesem Jahr zum 13. Mal im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs „Professoren des Jahres“. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von der Stiftung im Verlauf des Wintersemesters 2018/19 an ihren Heimathochschulen in Preisverleihungen ausgezeichnet – so auch Professor Falkemeier, der am 18. Dezember durch Professor Winfried Schulze, Vorsitzender der Jury, den Titel „Professor des Jahres“ erhielt.

In seinen Dankesworten richtete sich Falkemeier vor allem an die Studierenden, die zahlreich zur Veranstaltung ins Audimax gekommen waren: „Ich freue mich, dass unsere Studierenden und Alumni mich und meine Lehre zu schätzen wissen und mir auf diese Art ein großartiges Feedback zurückgeben. Für mich ist es sehr wichtig, unseren Studierenden Wissen und Kompetenzen mitzugeben, die sie optimal auf das spätere Berufsleben vorbereiten“, so Falkemeier. Die praktische Umsetzung dieser Kompetenzen veranschaulichten im Laufe des Abends einige kurze Videoclips aus Arbeiten der Studierenden, die Falkemeier betreut hatte.

Viele Absolventinnen und Absolventen, die in den vergangenen 14 Jahren bei Professor Falkemeier studiert haben, konnten nicht zur Preisverleihung anreisen – beteiligten sich aber mit Videobotschaften, in denen sie bekräftigten, dass Falkemeier einer der „Wegbereiter für Karrieren“ ist, die die UNICUM Stiftung mit ihrem Wettbewerb sucht. „Gute Lehre entfacht ein Feuer der Begeisterung“, sagte Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl und betonte: „Das können Sie, Herr Professor Falkemeier, in exzellenter Weise. Bei den ehemaligen Studierenden, die wir im Film gesehen haben, brannte dieses Feuer.“

Ehrung für kreative Studierende

Im Zuge der Feier wurden auch drei Studierende des Fachbereichs Medienproduktion prämiert: Kim Wermes, Conrad Dreyer und Malte Blum haben im August an einem Wettbewerb des Fachbereichs zur Gestaltung und Entwicklung eines neuen Hochschullogos teilgenommen, denn im April 2019 wird sich die Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe umbenennen. „Wir haben 24 Einsendungen erhalten. Zur Bewertung der Einreichungen haben wir gestalterische und künstlerische Gesichtspunkte hinzugezogen“, erklärt Guido Falkemeier, der zusammen mit weiteren Professorinnen und Professoren, Mitarbeitenden sowie dem Präsidium in der Jury war. Den ersten Platz hat Kim Wermes belegt und bekommt dafür 500 Euro. 300 Euro gehen an Conrad Dreyer für den zweiten Platz und der dritte, mit 100 Euro dotierte Platz, geht an Malte Blum. Sie wurden von Kanzlerin Nicole Soltwedel mit einer Urkunde und Blumen geehrt. Die im Wettbewerb erarbeiteten Ideen sind in die Entwicklung des Logos der TH OWL eingeflossen.

Der Studiengang Medienproduktion

Für einen Werbekunden eine 3D-Animation programmieren, die Produktion eines Musikvideos als Kamerafrau unterstützen, das Corporate Design eines Unternehmens entwickeln oder als Regisseur zum Film gehen – diese und weitere Möglichkeiten bietet ein Studium der Medienproduktion an der Hochschule OWL. Es umfasst gestalterisch-künstlerische Aspekte, aber auch technische und wirtschaftliche. In den ersten Semestern stehen Grundlagen auf dem Lehrplan, darunter Medientechnik, -recht und -geschichte, Journalismus sowie Gestaltung. Ab dem dritten Semester stehen Schwerpunktfächer zur Auswahl: Film, Medienprogrammierung, Grafikdesign, Animation, Computergrafik und Produktion. Im vierten Semester erstellen die Studierenden konkrete Medienprodukte, oft in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Kultur. Absolventinnen und Absolventen finden Arbeitsmöglichkeiten in Filmproduktionsgesellschaften, in Design-Agenturen, in Onlineredaktionen, im Videojournalismus und vielem mehr.

Weitere Informationen zum Studium: www.hs-owl.de/studistart