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22. Juni 2018 11:59

Hochschule Ostwestfalen-Lippe unterstützt BMEL-Initiative zur Digitalisierung der Landwirtschaft

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Hochschule OWL) bietet neben klassischen Studienangeboten auch neu konzipierte Studiengänge an, die die Studierenden gezielt für die neuen Anforderungen des digitalisierten Arbeitsmarktes vorbereiten und so zu gefragten Expertinnen und Experten ausbilden. Insbesondere der Studiengang „Precision Farming”, der ab dem Wintersemester 2018/19 erstmals angeboten wird, verdeutlicht diesen innovativen Ansatz.

Deutschlandweit einzigartiger Studiengang macht Landwirte fit für die Digitalisierung.

Für Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner spielt das Thema Digitalisierung eine zentrale Rolle. Ihr aktuelles Ziel für Deutschland ist, eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung in der Landwirtschaft einzunehmen. Mittel- und langfristig, so die Ministerin, könne man mit digitalen Mitteln in der Landwirtschaft Ressourcen schonen, die Umwelt schützen und Kosten sparen. Für diese digitalisierte Landwirtschaft werden hochqualifizierte Fachkräfte gebraucht, die den Veränderungsprozess aktiv mitgestalten. Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Hochschule OWL) hat diesen Bedarf bereits erkannt und bietet zum Wintersemester 2018/19 den bundesweit bislang einmaligen Bachelor-Studiengang „Precision Farming“ an.

Landwirte sind aus Sicht der Ministerin zu „Vorreitern der Digitalisierung“ geworden. Der Stall wird per Handy überwacht, Maschinen verrichten autonom ihren Dienst. Die Verzahnung zu Ernährungswirtschaft und Lebensmittelhandel nimmt zu. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat einen Zwölf-Punkte-Plan „Digitalpolitik Landwirtschaft“ entwickelt und will hierfür Finanzmittel bereitstellen. Prof. Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule OWL sieht durch die aktuelle Initiative des BMEL die Initiative des Fachbereichs Umweltingenieurwesen und Angewandte Informatik bestätigt, das Studienangebot um spezifische digitale Kompetenzen zu erweitern. „Das Konzept des Studiengangs Precision Farming wurde im intensiven Dialog mit Verbänden, Unternehmen und Ministerien entwickelt. Alle Beteiligten fanden die Idee absolut in die Zeit passend und sogar überfällig“, erklärt der Hochschulpräsident und ergänzt: „Der Landwirt von morgen muss wettbewerbsfähig sein und deshalb muss er auch die Komponenten der Digitalisierung und natürlich auch die Verarbeitung und den Umgang mit der Vielzahl von Daten beherrschen.“

An der Hochschule OWL in Höxter sollen die Studierenden durch eine fachübergreifende Vermittlung von Inhalten aus den Agrarwissenschaften, der Informatik, der Mechatronik und den Gesellschaftswissenschaften gezielt auf Führungsaufgaben in landwirtschaftlichen Betrieben, Dienstleistungsunternehmen und bei Herstellern von Agrarmaschinen und -anlagen vorbereitet werden. Wichtiger Bestandteil des Studiums ist ein Praxissemester sowie umfangreiche Anwendungs- und Forschungsprojekte.

Wer sich für ein innovatives Studium an der Hochschule OWL interessiert, kann sich ab sofort in den zulassungsfreien Studiengang „Precision Farming“ einschreiben. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2018.

Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist eine staatliche Fachhochschule (FH) und geprägt durch ihre drei Standorte Lemgo, Detmold und Höxter sowie den Studienort Warburg mit insgesamt neun Fachbereichen. Über 6.600 Studierende legen hier in über 50 praxisnahen Studiengängen den Grundstein für ihre erfolgreiche berufliche Karriere.

Jeder Standort hat sein individuelles Profil: Höxter ist ein anerkanntes Zentrum für Umweltwissenschaften, an dem ökologische Aspekte in den technischen Studiengängen in Lehre und angewandter Forschung eine zentrale Rolle spielen. Dies gilt für den neuen, bundesweit einmaligen Studiengang Precision Farming ebenso wie für die etablierten Studiengänge Landschaftsarchitektur oder das Umweltingenieurwesen.