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18. Dezember 2017 17:05

Hochschule OWL im Dialog mit Staatssekretär Kaiser

Staatssekretär Klaus Kaiser (Mitte) und Kristin Korte, Vorsitzende des Ausschusses Schule und Bildung, zeigten sich von der SmartFactory begeistert

Professor Thomas Schulte, Hochschulpräsident Jürgen Krahl, Kristin Korte, Staatssekretär Klaus Kaiser, Professor Stefan Witte (Vizepräsident Forschung und Transfer), Professorin Ulrike Kerber (Vizepräsidentin Kommunikation und Profil), Professor Hans-Jürgen Danneel und Professor Volker Lohweg (v.l.)

Hoher Besuch in der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (OWL): Der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Klaus Kaiser, war erstmals am Freitag, 15. Dezember, zu Gast am Standort Lemgo. Begleitet wurde er von Kristin Korte, Abgeordnete des Landtages NRW und Vorsitzende des Ausschusses Schule und Bildung.

Gemeinsam mit dem Präsidium und den Leitern der Forschungsinstitute Lebensmitteltechnologie.NRW, Future Energy – Institut für Energieforschung und Institut für industrielle Informationstechnik sprachen sie über Forschung, Lehre und Wissenschaftstransfer sowie zukünftige Bauprojekte.

„Mich freut es, dass hier an der Hochschule OWL moderne Technologie, Wissenschaft und Produktion unter einem Dach stattfinden. Es ist wichtig, in die Zukunft unseres Standortes OWL zu investieren, um Arbeitsplätze zu schaffen und die Fachkräfte in der Region zu halten“, sagte Kaiser, der der Region OWL einen erheblichen Wissensvorsprung bescheinigte. Der aus Arnsberg stammende Politiker wolle insbesondere die Akzeptanz von Technologien in der Gesellschaft fördern. Hier trage auch die Hochschule OWL einen großen Teil bei.

Hochschulpräsident Jürgen Krahl stellte die Hochschule OWL inklusive des Innovation Campus vor und legte einen Schwerpunkt auf die Wachstumskerne Industrie 4.0, Life Science, Raum & Kultur sowie Umwelt & Ressourcen. „Geld ist nicht nur Forschungsstärke. Geld ist investiertes Vertrauen“, dankte Krahl, schließlich belege die Hochschule OWL mit 60.257 Euro Drittmitteln pro Professur den siebten Platz im Bundesdurchschnitt unter allen Fachhochschulen. Er präsentierte darüber hinaus die sich in Planung befindenden Studiengänge mit Schwerpunkt Digitalisierung, von denen der Staatssekretär sich beeindruckt zeigte: Digitales Bauen, Precision Farming und Digitales Freiraummanagement.

Hand in Hand geht die Hochschule OWL mit ihren Instituten, deren Leiter die Kernpunkte für die Gäste erläuterten: So stellte Professor Hans-Jürgen Danneel das Institut für Lebensmitteltechnologie.NRW (ILT.NRW) vor, das bestrebt ist, „in NRW der erste Ansprechpartner für Forschung und Entwicklung für die Lebensmittelindustrie zu sein“. Professor Thomas Schulte legte den Schwerpunkt des Kurzvortrags zum Future Energy – Institut für Energieforschung (iFE) auf die interdisziplinäre Ausrichtung des sich noch im ersten Jahr befindenden iFe, das Unternehmen ganzheitlich im Energiemanagement beraten will.

Das älteste und bereits seit 2006 bestehende Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) mit seiner angewandten Grundlagenforschung im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien für verschiedene Applikationsfelder brachte Professor Volker Lohweg den Gästen näher. Das jüngste Institut – das Institut für Wissenschaftsdialog (IWD), präsentierte die Vizepräsidentin der Hochschule für Kommunikation und Profil, Professorin Ulrike Kerber, die den Fokus des IWD auf den Wissenschaftsdialog mit der Gesellschaft herausstellte und damit den Bogen zu Staatssekretär Kaisers Bestreben, den Menschen die Bedenken vor der Industrie 4.0 durch Kommunikation zu nehmen, schloss.