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03. November 2017 15:52

Hochschule OWL setzt Impulse in der Digitalisierung

Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann (l.) informierte sich in der SmartFactoryOWL.

Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann vom NRW-Umweltministerium besuchte am 3. November 2017 den Campus Lemgo der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Er folgte der Einladung der Bezirksregierung Detmold und informierte sich an der Hochschule OWL vor allem über aktuelle Entwicklungen im Themenfeld Digitalisierung.

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe sieht sich mit ihren drei Standorten Lemgo, Detmold und Höxter sowie dem Studienort Warburg in der Verantwortung, den ländlichen Raum der Region zu stärken – vor allem mit Blick auf die Sicherung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit vor dem Hintergrund der rasch voranschreitenden Digitalisierung.

Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann nahm auf dem Lemgoer Campus an einer Führung durch die SmartFactoryOWL teil. Dort erfuhr er, wie die Forscherinnen und Forscher seit eineinhalb Jahren den Menschen in den Mittelpunkt des Themas Industrie 4.0 stellen. Als gemeinsame Einrichtung der Hochschule OWL und des Fraunhofer IOSB-INA hat die Forschungs- und Demonstrationsfabrik im April 2016 ihre Türen geöffnet. Rund 8.000 Besucherinnen und Besucher nahmen in den ersten zwölf Monaten an Führungen und Veranstaltungen teil – aus kleinen und großen Unternehmen, aus Schulen, aus der Politik, von Verbänden und Kammern sowie von internationalen Hochschulen. Auch in die Lehre ist die SmartFactoryOWL eingebunden: Studiengänge wie der Master Information Technology profitieren von der starken forschungsseitigen Expertise der Hochschule OWL im Themenfeld Industrie 4.0.

Studiengänge folgen neuen Bedarfen

Doch die Digitalisierung durchdringt zunehmend auch andere Themenfelder und Lebensbereiche. Deshalb entwickelt die Hochschule OWL derzeit Konzepte für weitere Studiengänge: In Lemgo ist der Bachelorstudiengang Medizin- und Gesundheitstechnologie mit fast 100 Studierenden gerade ins erste Semester gestartet. In Höxter sind die beiden Bachelorstudiengänge Precision Farming sowie Digitales Freiraummanagement in Vorbereitung. In Detmold gibt es aktuelle Weiterentwicklungen im Bereich des Bauingenieurwesens. „Den Konzepten liegen umfangreiche Analysen und ein intensiver Austausch mit der regionalen und überregionalen Wirtschaft zu Grunde, die die Notwendigkeit und Tragfähigkeit der Ansätze in Forschung und Lehre aufzeigen“, erläutert Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl.

Für solche Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung gibt es auch politische Rückendeckung: Die NRW-Landesregierung will mit einem zweistelligen Millionenbetrag Ostwestfalen-Lippe als digitale Modellregion fördern. „Dazu passen unsere Überlegungen perfekt“, sagt Professor Krahl und betont: „Studiengänge mit Kontext Digitalisierung stehen auch für neue Potenziale einer Region. Die Randregionen und weniger strukturstarken Regionen NRWs haben mit der Digitalisierung die Chance, sich weiter zu entwickeln und eine Vorreiterrolle zu übernehmen.“