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02. Oktober 2018 16:09

Hochschule OWL und Klinikum Lippe schließen Kooperationsvereinbarung

Sie haben viele Ideen für ihre weitere Zusammenarbeit – von links: Professor Jürgen Krahl (Hochschulpräsident), Professor Volker Lohweg (Direktor des Instituts für industrielle Informationstechnik und Sprecher des Studiengang Medizin- und Gesundheitstechnologie), Professor Stefan Witte (Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule OWL), Dr. Helmut Middeke (Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums Lippe) und Dr. Torsten Hansen (Chefarzt am Klinikum Lippe sowie Lehrbeauftragter im Studiengang Medizin- und Gesundheitstechnologie)

Der neue Vertrag stärkt die Kooperation in Lehre, Forschung und Transfer.

Health Science Forum Lippe – Unter diesem Label arbeiten die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und das Klinikum Lippe zukünftig zusammen. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung festigen und vertiefen beide ihre bereits bestehende Zusammenarbeit. Ziel der Vereinbarung ist es zudem, die Wahrnehmung der Kooperation in der Öffentlichkeit zu stärken.

In den Bereichen Gesundheit, Versorgung, Pflege und Pharmazie und Datenwissenschaften sehen beide Vertragspartner Schnittmengen, die für die regionalen Entwicklungsstrategien von Bedeutung sind. „In Forschung und Lehre, Technologie und Wissenstransfer können wir Einzelkompetenzen beider Einrichtungen bündeln und gegenseitig ergänzen“, ist sich Professor Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, sicher.

Der Bachelorstudiengang „Medizin- und Gesundheitstechnologie“ mit dem Wahlpflichtmodul „Medizinische Diagnostik“ ist hierfür ein ganz konkretes Beispiel. Dozentinnen und Dozenten des Klinikum Lippe erklären den Studierenden der Hochschule OWL den „Menschen von Kopf bis Fuß“. Dieser interdisziplinäre Studiengang, der von den beiden Fachbereichen Elektrotechnik und Technische Informatik sowie Life Science Technologies angeboten wird, bietet den jungen Menschen berufliche Perspektiven in der Industrie und in der Gesundheitswirtschaft. Die Digitalisierung des Gesundheitssektors hat das Ziel, die medizinische Behandlung und Versorgung von Menschen zu verbessern. Sei es durch individualisierte Medizin, wie bspw. maßgeschneiderte Präventions- und Therapieverfahren, oder datengetriebene Analyse- und Diagnosewerkzeuge, wie sie u. a. in Krankenhäusern eingesetzt werden. „Durch die Kombination von Datenwissenschaften, Digitalisierung und Lebenswissenschaften ist es uns gelungen, ein attraktives Angebot für Unternehmen als auch Kliniken zu schaffen“, so Professor Volker Lohweg, Direktor des Instituts für industrielle Informationstechnik (inIT). Sein Kollege Professor Gerd Kutz, Sprecher des Studiengangs seitens des Fachbereichs Life Science Technologies, ergänzt: „Individualisierung von Arzneimitteln wird zukünftig eine prominente Rolle in der Patientenversorgung einnehmen. Hierzu gehen die Pharmatechnik und Digitalisierung Hand in Hand.“

„Auch im Klinikum Lippe sind Menschen mit einer solchen medizintechnischen Ausbildung sehr gefragt, zum Beispiel in der Radiologie, in der Strahlentherapie oder dem Labor“, unterstreicht Dr. Helmut Middeke, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums, die Bedeutung der Kooperation. Mit ihrem Engagement in der wissenschaftlichen Ausbildung leisten die Ärzte und Therapeuten des Klinikums einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung in Lippe.

Die Kooperationsvereinbarung ist auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgerichtet. „Wir sind vom Erfolg der Kooperation und dem Nutzen für unsere Region überzeugt“, so Dr. Helmut Middeke, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums. „Die Gesundheitswirtschaft ist ein wesentlicher Standortfaktor für Lippe. Digitalisierung und Life Science Technologies sind die Zukunft.“