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03. August 2017 10:17

Hochschule OWL und Leo-Sympher-Berufskolleg kooperieren

Freuen sich auf die zukünftige enge Zusammenarbeit: Professor Thomas Schulte (Hochschule OWL), Dr. Oliver Oberschelp (Leo-Sympher-Berufskolleg) und Professor Stefan Heiss (Hochschule OWL) (hintere Reihe von links nach rechts) sowie Professor Uwe Meier (Hochschule OWL) und Knut Engels (Leo-Sympher-Berufskollegs) (vordere Reihe von links nach rechts).

Nachwuchs fördern: Professor Uwe Meier, Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik und Technische Informatik der Hochschule OWL und Knut Engels, Schulleiter des Leo-Sympher-Berufskollegs,  unterzeichneten vergangene Woche eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel, die bisherige gute Zusammenarbeit auf eine neue zukunftsweisende Grundlage zu stellen. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer können ab sofort Lehrveranstaltungen an der Hochschule OWL besuchen und Prüfungen absolvieren.

„Meine berufliche Karriere startete damals auch an diesem Berufskolleg und mir ist es ein besonderes Anliegen, den Schülerinnen und Schülern weitere Karrieremöglichkeiten zu eröffnen und früh ihr wissenschaftliches Interesse zu wecken. Viele denken noch gar nicht an ein Studium“, so Professor Uwe Meier. „Wir möchten die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs zukünftig noch mehr bestärken und unterstützen, zu studieren“, so Meier.  Aus diesem Grund gibt es schon seit längerem eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Leo-Sympher-Berufskolleg aus Minden und der Hochschule OWL. Erst im Januar folgten Schülerinnen und Schüler einer Einladung des Fachbereichs Elektrotechnik und Technische Informatik in das Labor für Echtzeitsysteme von Prof. Hausdörfer. Im Rahmen einer Projektwoche zum Thema „Automatisieren eines Produktionsmodells“  konnten sie dort ihr theoretisches Wissen an einem Modell testen und ihrer Neugier freien Lauf lassen.

Die neue Kooperation sieht vor, dass ausgewählte Schülerinnen und Schüler bereits während ihrer Schulzeit Prüfungen (zum Beispiel in Programmiersprachen) an der Hochschule ablegen können. Diese sind für das spätere Studium anrechenbar.  Das Besondere daran? Die Anzahl der Prüfungsversuche ist nicht  wie sonst üblich begrenzt. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler ihr Wissen testen können, ohne Folgen befürchten zu müssen. Und auch wer nicht an ein Studium nach der Ausbildung denkt, profitiert davon: In einer Bewerbung sind Zusatzqualifikationen und Engagement gern gesehen. „Wir sehen in dieser Kooperation eine tolle Möglichkeit unsere Schülerinnen und Schüler zu motivieren und ihnen neue Blickwinkel und Möglichkeiten zu zeigen“, so der Schulleiter des Leo-Sympher-Berufskollegs, Knut Engels. Wer Lust hat, noch mehr Hochschullandschaft zu schnuppern, kann natürlich auch ein Schnupperstudium an der Hochschule OWL besuchen.

Aktuelle Themen wie Industrie 4.0 oder digitale Regelungstechnik aus dem Bereich der Elektrotechnik interessieren aber nicht nur die Auszubildenden, sondern auch die Lehrkräfte des Berufskollegs. Auch sie haben jetzt durch die Kooperation die Möglichkeit, an Lehrveranstaltungen der Hochschule OWL teilzunehmen und sich fachlich weiterzubilden. „Auf dem neusten Stand zu bleiben ist heute wichtiger denn je. So haben wir die Möglichkeit, unseren Auszubildenden neuste Erkenntnisse und aktuelle Entwicklungen der Branche zu vermitteln und sie optimal auf das Berufsleben oder ein Studium vorzubereiten“, so Engels.