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07. März 2017 15:43

Hunderte Hacker aus ganz Europa am Campus Lemgo

Aus dem Team "Did it all for the cookies" - Ken und Katharina studieren an der Hochschule OWL und hackten mit.

Mario Möller, Elisa Porsche, Ricarda Jacobi, Amelie Peters und Marc Langewitz unterstützen das Orga-Team in Marketing und Gestaltung.

Professor Jürgen Krahl und Bürgermeister Reiner Austermann schauten sich die Arbeiten der Hackerinnen und Hacker ganz genau an.

Hunderte von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Europa waren beim FactoryHack dabei.

42 Stunden lang an einer realen Produktionsanlage hacken: Das bot der FactoryHack 2017, der am vergangenen Wochenende am Campus der Hochschule OWL in Lemgo stattfand. Veranstaltet wurde das „Industrial Hackening“ vom Centrum Industrial IT (CIIT) e.V. – und zwar nicht in einer dunklen Lagerhalle, sondern in einer echten Produktionsanlage, der SmartFactoryOWL. Entspannen konnten sich die Hackerinnen und Hacker zwischendurch in einer modernen Lounge-Atmosphäre, die Studierende der Hochschule OWL entworfen hatten.

Das Hacker-Festival fand zum Großteil in der SmartFactoryOWL statt, die auf Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule OWL im April 2016 offiziell eröffnet wurde. Seitdem ist sie erstklassige und einmalige Ausbildungsstätte für Studierende verschiedener Studiengänge und Publikumsmagnet für Gäste aus der ganzen Welt – und am vergangenen Wochenende auch für hunderte kreative „Young Professionals“, von Schülern über Studierende bis Berufstätige, aus den IT- und Ingenieurwissenschaften. Das Besondere an der SmartFactoryOWL ist ihre einzigartige Infrastruktur. Hier besteht die Möglichkeit, Maschinen oder Anlagenteile temporär aufzubauen, mit Industrie 4.0-Lösungsbausteinen auszustatten und auf Herz und Nieren zu testen. Sie ist damit eine ideale Forschungsplattform für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule OWL, die hier Grundlagenforschung aber auch kurzfristige Projekte mit ganz konkretem Anwendungsbezug durchführen. So werden die vielgenutzten Begriffe der „Intelligenten Fabrik“ und „Industrie 4.0“ begreifbar gemacht. Beim FactoryHack standen die Anlagen nun auch den Hackerinnen und Hackern zur Verfügung – „Hacken in dunklen Lagerhallen war gestern“ war das Motto für die drei Tage Dauer-Programmieren. Dieses Versprechen lockte rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa nach Lemgo.

Studierende gestalteten Wohlfühl-Atmosphäre
Ein internationales Publikum, das sich zum Entspannen und Ausruhen ins Centrum Industrial IT (CIIT) zurückziehen konnte. Die Studentinnen der Hochschule OWL Elisa Porsche und Amelie Peters hatten hier die Raumgestaltung übernommen und eine einzigartige Wohlfühl-Atmosphäre geschaffen: unter anderem in Form einer großen „Chill-Zone“ mit modernen Möbeln aus Europaletten und einem Bällebad. Unter besonderem Fokus stand bei den Studierenden der Nachhaltigkeitsaspekt: Es wurden gebrauchte Teppiche von einer Messe besorgt, bearbeitet und als Wegweiser für des Event genutzt. Die Bauten wurden so entworfen, dass sie dauerhaft im CIIT genutzt werden können. Da ein großer Teil des Events in der Nacht stattfand, war den Studentinnen auch die Lichtgestaltung sehr wichtig. Die Studenten Marc Langewitz und Mario Möller begleiteten die Veranstaltung filmisch: von Werbevideos im Vorfeld über Vorträge und Workshops, die in einem After-Video dann mit vielfältigen Impressionen vom „Hackening“ zusammengefügt werden. Hilfestellung gab ihnen Hochschul-Mitarbeiterin Ricarda Jacobi.

„Leben, was man kann“
Professor Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule OWL, verschaffte sich gemeinsam mit Dr. Reiner Austermann, Bürgermeister der Stadt Lemgo, vor Ort einen eigenen Eindruck von der Veranstaltung und der Leistung der Studierenden. „Ich freue mich sehr, dass ein so internationales Publikum beim Event dabei war und unsere Studentinnen und Studenten das Organisationsteam mit ihren Ideen so kreativ und tatkräftig unterstützt haben“, so Professor Jürgen Krahl. „‘Leben, was man kann‘ war für mich das übergreifende Motto dieser drei Tage. Das galt für unsere Gäste, aber auch für unsere Studierenden: sich erproben und die eigenen Fähigkeiten in die Teams einbringen. Und das ist ihnen auf jeden Fall gelungen.“

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