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29. September 2014 11:46

Ideelle und finanzielle Förderung: Hochschule OWL vergibt acht Stipendien an Studienpioniere

Die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden von (von links) Hochschulpräsident Dr. Oliver Herrmann, Professor Stefan Vörtler, Friederike Menz und Romy Stühmeier (alle aus dem KOM – Institut für Kompetenzentwicklung) begrüßt.

Sie sind „Erstis“ im doppelten Sinne: Acht Bachelor-Studierende, die zum Wintersemester 2014/15 als erster in ihrer Familie ein Studium aufgenommen haben und die als erste acht Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms „Studienpioniere“ an der Hochschule OWL ausgewählt wurden. Sie erhalten für die Dauer ihres Studiums eine Förderung von 300 Euro pro Monat und Zugang zu weiteren Unterstützungsangeboten.

Dominik Bechtel, Susann Buschmeier, Chafans Durak, Albert Fröse, Kira Grundler, Erwin Isaak, Joachim Lüke und Ralf Sander wagen als erste in ihrer Familie den Schritt ins Studium und haben sich erfolgreich für ein Stipendium beworben. Ihre Studienfächer sind vielfältig: Von (Innen-)Architektur über Elektrotechnik, Maschinentechnik, Zukunftsenergien und Wirtschaftsingenieurwesen bis hin zu Lebensmitteltechnologie reicht das Spektrum.

Das Stipendium wird ab dem ersten Hochschulsemester bis maximal vier Jahre vergeben, muss nicht zurückgezahlt werden und ist unabhängig von Einkommen sowie BaföG. Der Förderbetrag wird je zur Hälfte durch das Programm „Studienpioniere“ und im Rahmen des Deutschlandstipendiums finanziert. Darüber hinaus bietet das Stipendium den Studierenden auch ein umfangreiches ideelles Förderprogramm, das zur Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung beitragen soll. Dazu gehören zum Beispiel die Unterstützung beim Studienstart, Qualifizierungsangebote und Austausch mit erfahrenden Studierenden, Firmenbesichtigungen und Kontakte zu Unternehmen, Fachvorträge, Bewerbungstrainings, Unternehmensgespräche, Ausflüge und kulturelle Veranstaltungen sowie Stipendiatentreffen.


Hintergrund: Wettbewerb „Studienpioniere“
Im Herbst 2013 setzte sich die Hochschule Ostwestfalen-Lippe unter 63 Bewerbern aus der ganzen Bundesrepublik durch und konnte mit neun weiteren Hochschulen den Wettbewerb „Studienpioniere“ des Stifterverbandes für die Deutschen Wissenschaft und der Stiftung Mercator für sich entscheiden. Als eine der Gewinner-Institutionen wird der Hochschule OWL ein Preisgeld in Höhe von 300.000 Euro für die kommenden vier Jahre zur Verfügung gestellt, womit das Förderprogramm sowie die Strukturförderung finanziert werden sollen. Angesiedelt ist das neue Programm im KOM – Institut für Kompetenzentwicklung. Das Institut fördert Kompetenz – Orientierung – Mehrwert in Schule, Studium sowie Weiterbildung und wird seine bestehenden Beratungs- und Qualifizierungsangebote mit denen der Studienberatung und den neuen Programmzielen ideal verbinden. Neben den Stipendien bindet das Projekt auch Schulen, Alumni und Unternehmen aktiv in die Förderung von Studienpionieren ein. Dies reicht von Sprechstunden an Schulen, über den Aufbau eines Tandemprogramms mit Alumni, die ebenfalls Pioniere waren, bis hin zur Vermittlung von Unternehmensbesuchen und Praktika.