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28. September 2017 11:06

Internationaler Austausch in Höxter

Alle Projektpartner waren beim Workshop in Höxter vertreten.

Begrüßt wurden die Gäste auch vom Präsidenten der Hochschule OWL, Professor Jürgen Krahl, sowie weiteren Mitgliedern des Präsidiums.

Mitte September waren 41 Vertreterinnen und Vertreter von 14 Universitäten aus Syrien, Jordanien, Deutschland, Portugal und Österreich auf dem Höxteraner Hochschulcampus zu Gast. Hier fand der zweite Workshop des Projektes EGREEN statt, das von der Europäischen Union gefördert wird.

EGREEN steht für den Projekttitel „Development Of Environmental Engineering Courses And Injection Of Climate Change Concept For Undergraduate Curriculum“ – also für die Entwicklung von Kursen im Umweltingenieurwesen und die Einführung des Begriffes Klimawandel im Lehrplan für das grundständige Studium. Beteiligt am Projekt sind 14 Hochschulen: drei in Syrien, sechs in Jordanien, zwei in Deutschland, zwei in Portugal und eine in Österreich. Vertreterinnen und Vertreter aller Projektpartner – darunter mehrere Hochschulpräsidenten – reisten im September 2017 nach OWL, um die weitere Zusammenarbeit zu koordinieren.

Nach der Eröffnung durch den lokalen Koordinator des Projektes, Professor Salman Ajib vom Fachgebiet Erneuerbare Energie und dezentrale Energieversorgung, begrüßte Professor Jürgen Krahl die Gäste. Der Präsident der Hochschule OWL war auch Schirmherr des Workshops. Er betonte den hohen Stellenwert, den die Hochschule OWL internationalen Aktivitäten beimisst. Anschließend folgten vier Redebeiträge: Professor Hani Shaaban (Präsident der Teshreen Universität) sprach als Vertreter der syrischen Universitäten, Professor Suhil Kiwan (Jordan University of Science and Technology) repräsentierte die jordanischen Universitäten, Professor Wolfgang Streicher (Universität Innsbruck) vertrat die europäischen  Universitäten. Außerdem stellte der zentrale Koordinator des Projektes – Professor Ahmed Al-Salaymeh (University of Jordan) – das Projekt, Ziele und Arbeitsschritte vor.

Ziel des Projektes ist unter anderem die Entwicklung und Erweiterung von Lehrmaterialien für 13 Fächer in den Gebieten  Wasser und Abwasser, Umwelt, Energie und Abfallwirtschaft. „Alle Redner haben die Bedeutung des Projektes betont, insbesondere für die syrischen und jordanischen Universitäten. Außerdem haben sie die Relevanz hervorgehoben, die unser Vorhaben im Rahmen der Energiewende hat – denn wir leisten einen Beitrag für das Umweltbewusstsein der Studierenden“, fasst Professor Ajib zusammen.

„Der Workshop war eine gute Gelegenheit, die Projektdurchführung nach vorne zu bringen und die Arbeitspakete nach dem Ablaufplan des Projektes abzuarbeiten“, sagt Ajib und erklärt: „Wir haben zum Beispiel die zu entwickelnden Lehrmodule ausgewählt und abgestimmt. Weiterhin wurden die Aufgaben der einzelnen Partner bis zum nächsten Treffen in Porto im Januar 2018 präzisiert und abgestimmt.“ Die Hochschule OWL ist bei der Durchführung des Projektes federführend, insbesondere bei der Vorbereitung und Entwicklung von den neuen Modulen sowie bei der geplanten Weiterqualifizierung der syrischen und jordanischen Lehrkräfte und Studierenden im Sommer 2018.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Kontakt: Professor Salman Ajib, Telefon 05271 687-7877, E-Mail salman.ajib(at)hs-owl.de