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13. März 2018 09:41

Kooperationsmöglichkeiten mit Kanada

Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl begrüßte die kanadische Delegation mit Nissrin Perez und James O'Reilly (v.l.)

Nissrin Perez (l.) führte durch die SmartFactoryOWL

Anfang März besuchte eine 40-köpfige Delegation aus kanadischen Hochschulvertreterinnen und -vertretern sowie aus Unternehmen begleitet von der kanadischen Botschaft die Hochschule OWL. Im Fokus standen der wissenschaftliche Austausch und die Diskussion künftiger Kooperationen.

Die Kanadierinnen und Kanadier waren für eine Forschungswoche in Deutschland. Nachdem sie bereits it’s OWL, das Technologie-Netzwerk Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe, in Paderborn besucht hatten, kamen sie nach Lemgo, um den Innovation Campus, die Forschung und die Transferarbeit der Hochschule OWL kennenzulernen. Treffpunkt war die SmartFactoryOWL, die eine gemeinsame Einrichtung der Hochschule OWL und des Fraunhofer IOSB-INA ist.

Kooperationsmöglichkeiten wurden in Round-Table-Gesprächen und Diskussionsrunden thematisiert. Angestoßen hatte den Besuch die kanadische Botschaft, von der zwei Vertreter bereits vor einem Jahr an der Hochschule OWL zu Gast waren: Dr. Bruno Wiest als Beauftragter für Wissenschaft und Technologie sowie der Öffentlichkeitsbeauftragte Thilo Lenz.

Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl erläuterte den Gästen zunächst die Besonderheiten des Innovation Campus Lemgo, bevor Professor Jürgen Jasperneite die Arbeit des Fraunhofer IOSB-INA vorstellte. Im Anschluss präsentierte Sabine Brunklaus das Institut für Lebensmitteltechnologie.NRW (ILT.NRW) mit dem Schwerpunkt SmartFoodTechnology, Helene Dörksen das Institut für Industrielle Informationstechnik (inIT) und Professor Thomas Schulte Future Energy – Institut für Energieforschung (iFE).

Nissrin Perez, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Industrielle Informationstechnik (inIT), die gemeinsam mit James O’Reilly, Leiter des International Office, durch den Tag führte, sagt: „Es bestand hohes Interesse an Industrie 4.0-Technologien. Viele Industrieunternehmen waren an Kooperationen interessiert, vor allem im Bereich Augmented Reality. Auch die Kooperationen bei uns zwischen Industrie und Wissenschaft stießen auf reges Interesse.“ Darüber hinaus verfolgt die Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung zur Förderung von Forschungsprojekten mit Kanada unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft. Deutschland und Kanada verbinden Exzellenz in der Forschung und Stärken bei der Übertragung von Forschungsergebnissen in die Anwendung. In beiden Ländern sind erfolgreiche und global wettbewerbsfähige kleine und mittlere Unternehmen ein wichtiger Teil der Wirtschaft.

Für James O’Reilly ist Kanada ein attraktiver Partner für künftige Austauschprogramme für Studierende wie Beschäftigte: „Es war ein erfolgreiches Treffen. Vertreter verschiedener Universitäten sind an einer Partnerschaft für Studien- und Austauschprogramme interessiert“, erklärt er. O‘Reilly wird mit den kanadischen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeiten prüfen.

Zum Abschluss wurde die Delegation durch die SmartFactoryOWL geführt. Die offene Forschungs- und Demonstrationsplattform für die digitale Transformation beeindruckte die Gäste aus Kanada.