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30. Januar 2018 09:17

Lehrende aus der Ukraine zu Gast in Höxter

Die ukrainischen Lehrenden mit zwei Studierenden (2. und 3.v.l.) und den deutschen Projektpartnern Professor Martin Oldenburg (2.v.r.) und Professor Joachim Fettig (4.v.r.).

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Water Harmony“, an dem der Fachbereich Umweltingenieurwesen und Angewandte Informatik beteiligt ist, waren sechs Lehrende von drei ukrainischen Universitäten für eine Woche zu Gast in Höxter. Neben dem Kennenlernen der Ausbildung in Deutschland und der Diskussion von Lehrkonzepten standen auch Besuche von umwelttechnischen Anlagen auf dem Programm.

Ziel des mit insgesamt 1,3 Millionen Euro von der Europäischen Union geförderten Projektes „Water Harmony“ ist es, Ingenieurstudiengänge mit dem Schwerpunkt Wasser transnational zu vereinheitlichen, um zu internationalen Standards in der Ausbildung zu gelangen. Dazu gehört auch ein Mobilitätsprogramm mit drei Universitäten aus den ukrainischen Städten Kiew, Cherkassy und Dnipropetrovsk. In diesem Rahmen wird für sechs Studierende aus der Ukraine derzeit ein einjähriger Aufenthalt in Höxter finanziert. Zusätzlich besuchten jetzt sechs Lehrende dieser Universitäten die Hochschule OWL.

Die Besucher nahmen an englischsprachigen Lehrveranstaltungen teil, hielten auch selbst Vorträge und ließen sich über die Aktivitäten ihrer Studierenden informieren. Beeindruckt zeigten sie sich von der aktiven Einbeziehung der deutschen Studierenden in die Lehrveranstaltungen sowie von den angebotenen Praktika und Exkursionen. Letzteres erlebten sie dann im Rahmen eines Besuchsprogramms, bei dem sie die Kläranlage in Holzminden, die Deponie Wehrden mit ihrer Sickerwasserreinigung, die Brakeler Firma FSB sowie eine Biogasanlage besichtigten. Auch die Kultur kam nicht zu kurz: Neben der Erkundung von Höxter gab es einen Besuch in Paderborn mit Dom und Altstadt sowie dem Heinz-Nixdorf-Computermuseum.

„Durch diese Zusammenarbeit knüpfen wir wichtige Verbindungen und erarbeiten gemeinsame Lehrkonzepte, die dazu beitragen können, Wasser als eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen dauerhaft zu sichern“, so Professor Joachim Fettig vom Fachbereich Umweltingenieurwesen und Angewandte Informatik der Hochschule OWL, der das Projekt an der Hochschule OWL leitet. In diesem Jahr stehen noch weitere Projekttreffen in Sri Lanka (im Februar), in der Ukraine (im Sommer) sowie in Norwegen (im Herbst) an. Außerdem findet im Spätsommer eine Summer School in der chinesischen Großstadt Qingdao statt, an der auch Studierende aus Höxter teilnehmen werden.