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06. Dezember 2016 09:31

„Licht und Schatten“: Studie zum Einkaufsverhalten in Warburg

Bürgermeister Michael Stickeln und Sören Spönlein von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing freuen sich über die Ergebnisse, die Mona Schwarze, Johannes Schröder und Arian Ramadani vorgestellt haben. Vanessa Becker von der der Studienberatung und Professor Jürgen Nautz haben die Studierenden bei der Umfrage unterstützt.

Als Praxisprojekt im zweiten Semester angelegt haben Studierende des Studiengangs BWL für kleine und mittlere Unternehmen am Studienort Warburg Bürgerinnen und Bürger in der Warburger Innenstadt zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Die Ergebnisse der Studie wurden nun Vertretern der Stadt und der Öffentlichkeit vorgestellt.  
 

„Herausgekommen sind sowohl Licht als auch Schatten“, so Professor Jürgen Nautz. Die Studie habe sehr erfreuliche Ergebnisse für die Hansestadt Warburg gebracht, aber auch Verbesserungspotenziale aufgezeigt. Mit dem Marktforschungsprojekt, das Studierende im Auftrag der Wirtschaftsförderung der Hansestadt Warburg durchgeführt haben, wurde das Einkaufsverhalten der Warburgerinnen und Warburger abgefragt: Rund um Erreichbarkeit der Innenstadt, Bewertung des gastronomischen Angebots und Veranstaltungen bis hin zu Serviceleistungen der Einzelhändler wurden verschiedenen Themenbereiche erhoben.

Stellvertretend für die Studierenden des zweiten Semesters zeigten Mona Schwarze, Johannes Schröder und Arian Ramadani auf, dass der Warburger Einzelhandel im Großen und Ganzen gut aufgestellt ist: Serviceleistungen der Händler wie Beratungen und Empfehlungen wurden insgesamt gut bewertet, Einkaufsausflüge in das Umland, etwa nach Paderborn oder Kassel, sind selten. Einzig das Internet macht den hiesigen Einzelhändlern echte Konkurrenz. Jedoch finden sich nicht alle Zielgruppen im Angebot wieder: Elektronik und Multimedia werden vermisst und vor allem die jüngeren Warburgerinnen und Warburger wünschen sich ein abwechslungsreicheres und günstigeres Kleidungsangebot. „Wir hören von Jugendlichen immer wieder, dass sie sich die Ansiedlung einer H&M-Filiale in Warburg wünschen. H&M interessiert sich für einen Standort jedoch erst ab einer Größe von wenigstens 30.000 Einwohnern“, so Bürgermeister Michael Stickeln.

Insgesamt sind Stickeln und Sören Spönlein von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing mit den Ergebnissen der Studie sehr zufrieden, zeigte sich doch, dass regelmäßige Einkäufe in Warburg getätigt werden und die Kaufkraft somit nicht ins Umland abfließt. „Wir freuen uns, dass der Einzelhandel in Summe so eine gute Note bekommen hat“, bekräftigte Stickeln. „Wir nehmen jede Umfrage sehr ernst, da die Meinung der Bürgerinnen und Bürger für uns eine wichtige Arbeitsgrundlage darstellt.“