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30. November 2016 09:09

Mehr Raum für Forschung, Weiterbildung und Kreativität

"Für große Pläne" steht auf dem Kreativ-Tisch. Das unterschreiben Professor Stefan Witte, Professor Burkhard Wrenger, Dr. Oliver Herrmann und Professor Christian Faupel (v. l.) gerne.

Im Centrum Industrial IT (CIIT) haben unterschiedliche Hochschuleinrichtungen Platz gefunden, darunter das Institut für Kompetenzentwicklung (KOM) und der Sonderbereich Forschung und Transfer. Der neue „Knowledge Cube“ der Hochschule OWL bietet zudem ein kreatives Umfeld für Gründungen auf dem Campus und soll nun erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte sein.

„Wir setzen heute wichtige Impulse für Forschung und Lehre“, so Hochschulpräsident Dr. Oliver Herrmann, der die Gäste im CIIT am Montagabend zur Einweihung der neuen Räumlichkeiten begrüßte. Ab sofort gibt es mehr Platz für das Institut für Kompetenzentwicklung (KOM) der Hochschule OWL sowie den Sonderbereich Forschung und Transfer. Dazu kommen 250 Quadratmeter mehr, um sich kreativ auszuleben – das bietet der neue „Knowledge Cube“ der Hochschule OWL. Im CIIT verortet liegt er mitten am Campus Lemgo und bietet Unterstützung für gründungsinteressierte Hochschulmitglieder und Unternehmen. Zum einen gibt es hier die räumliche und technische Infrastruktur, die vielen Start-Ups zu Beginn ihrer Entwicklung noch fehlt. Zum anderen ist der Knowledge Cube eine tolle Gelegenheit, sich mit Unternehmen vor Ort zu vernetzen.  „Damit kommen ganz wesentliche Faktoren für erfolgreiche Gründungen zusammen“, so Professor Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer, der sich auch über die neuen Räumlichkeiten für den Sonderbereich Forschung und Transfer freute. Mit einem Drittmittelvolumen von über zehn Millionen Euro pro Jahr ist die Hochschule OWL eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands. Das sei aber keine Selbstverständlichkeit. „Der Sonderbereich Forschung und Transfer hat dazu maßgeblich beigetragen“, so Witte. „Er ist eine echte Stütze für die Kolleginnen und Kollegen.“ Das Forschungsbüro unterstützt die Hochschulmitglieder in allen Phasen einer Antragsstellung eines Projektes und darüber hinaus. Der Umzug in das CIIT bündelt nun die Aktivitäten des Bereiches, der vorher am Campus keinen zentralen Sitz hatte.

„Hier am Campus Lemgo sind Industrie 4.0 und Digitalisierung wichtige Stichwörter“, so Professor Burkhard Wrenger, Vizepräsident für Lehre und Internationalisierung. „Aber Digitalisierung beschränkt sich nicht nur auf die Industrie. Auch die Lehre ist in ständigem Wandel und muss sich neuen Medien und neuen, heterogenen Zielgruppen anpassen.“ Dabei sei die gleichbleibende hohe Qualität ein besonderes Augenmerk der Hochschule OWL. Das Institut für Kompetenzentwicklung (KOM) der Hochschule OWL leiste hierzu einen wichtigen Beitrag. Als zentrale Weiterbildungseinrichtung hilft es Studierenden beim Übergang von Schule zur Hochschule und Lehrenden in der Weiterentwicklung ihrer didaktischen Kompetenz. „Durch die neuen Räumlichkeiten ist das KOM in Lemgo nun auch räumlich ein zentraler Bestandteil des Campus – das ist entscheidend für die Vernetzung der Hochschulmitglieder im Bereich der Weiterbildung“, so Wrenger. Das KOM hat mit den neuen Räumlichkeiten eine modernere Lernumgebung erhalten. So stehen nun zwei neue Seminarräume zur Verfügung, die mit neuester Technik, zum Beispiel einem Smartboard, ausgestattet sind.