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12. April 2017 13:59

Mentoring-Programm als Zukunftsstrategie für die Nachwuchskräftesicherung

Mit dem Besuch der SmartFactoryOWL im Rahmen einer programmbegleitenden Workshopreihe für Mentorinnen und Mentoren (Fach- und Führungskräfte) wurde am vergangenen Freitag ein weiterer Impuls gesetzt, die Vorbereitung von Studierenden (Mentees) auf die Arbeitswelt der Zukunft zu fördern.

Das „MINT-Mentoring für Studierende und Unternehmen“ von OWL Maschinenbau ist bereits seit mehreren Jahren erfolgreich in der Nachwuchssicherung im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft u. Technik) unterwegs. OWL Maschinenbau setzt dabei auf die Kooperation von regionalen Unternehmen und den Hochschulen aus Ostwestfalen-Lippe. Ziel ist ein intensives Miteinander zu den aktuellen technologischen Entwicklungen und den daraus resultierenden Herausforderungen für zukünftige Fachkräfte.

Hierzu begleiten Fachkräfte aus den teilnehmenden Unternehmen jeweils einen Studierenden über einen Zeitraum von zwölf Monaten mit regelmäßigen Austauschtreffen in einer Mentoring-Beziehung, umgekehrt erhalten die Studierenden wertvolle Einblicke in die Unternehmenspraxis. Mentorinnen und Mentoren aus 14 teilnehmenden Unternehmen besuchten dieses Mal die SmartFactoryOWL auf dem Campus der Hochschule OWL in Lemgo. Die Smart Factory ist eine offene Industrie 4.0 Forschungs- und Demonstrationsplattform und zugleich Testfeld für den Mittelstand, die auf Initiative der Hochschule OWL sowie dem Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation IOSB-INA 2016 eröffnet wurde. Durch Demonstration des Anwendernutzens von Industrie 4.0 Bausteinen sollen Unternehmen für die Potentiale der Digitalisierung und intelligenten Automation sensibilisiert und informiert werden.

Ein Methoden-Workshop, der Impulse für die Begleitungs- und Führungspraxis der Mentorinnen und Mentoren setzte, schloss sich an. Professor Stefan Vörtler, Gastgeber dieses Workshops und Leiter des Instituts für Kompetenzentwicklung der Hochschule OWL, betonte in seiner Begrüßung: „Wir sind in der Hochschule von der positiven Wirkung des Programms überzeugt, das zeigen die Rückmeldungen der Teilnehmenden – sowohl Studierende wie Mentoren.“

Und auch der neue Präsident der Hochschule OWL, Professor Jürgen Krahl, will das Mentoring-Programm weiterführen. Er kennt die vielfältigen Chancen eines solchen MINT-Mentorings mit Unternehmen aus seiner früheren Tätigkeit an der Hochschule in Coburg: „Der erhebliche Mehrwert dieser Programme liegt darin, dass die Studierenden von den Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis lernen und zudem sehr gern auf die Ratschläge der betrieblichen Mentorinnen und Mentoren hören.“
Allen Teilnehmenden wurde deutlich, dass gerade das Selbstmanagement zukünftiger Fachkräfte gefördert werden muss und dies am besten in der Kooperation von Hochschulen und Unternehmen gelingen kann.

Diese Unternehmen nutzen das aktuelle Mentoring-Angebot: Claas SE, DMG Mori AG, Dörries Scharmann Technologie GmbH, Eberhardt GmbH, Harting Technologiegruppe, KBA-Kammann GmbH, Krause Biagosch GmbH, Lenze Automation GmbH, Miele & Cie. KG, Möller Tech Engineering GmbH, PerFact Innovation GmbH & Co. KG, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Siemens AG und SWB Netz GmbH.

Auf Hochschulseite sind vertreten: die Hochschule OWL mit den Fachbereichen Elektrotechnik und Technische Informatik, Maschinentechnik und Mechatronik, Produktion und Wirtschaft sowie dem KOM Institut für Kompetenzentwicklung, die Fachhochschule Bielefeld mit dem Fachbereich Ingenieurwesen und Mathematik sowie dem Fachbereich Informatik am Standort Minden, die Universität Bielefeld mit den Fakultäten für Physik und Technik sowie dem Career Service, die Universität Paderborn mit der Fakultät für Maschinenbau. Koordiniert wird das Angebot vom Branchennetzwerk OWL Maschinenbau.