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11. August 2017 14:42

Ministerin zu Besuch bei Heimatwerker-Projekt

Die neue Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Ina Scharrenbach (M.) ließ sich das Projekt Heimatwerker erläutern. Foto: StadtBauKultur NRW/Sebastian Becker

Auf ihrer Heimat-Tour quer durch Nordrhein-Westfalen besuchte die neue Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Ina Scharrenbach am 10. August 2017 den Regierungsbezirk Detmold. Auf ihren besonderen Wunsch führte die Tour auch zu den Heimatwerkern nach Nieheim. Bei einer Führung durch die Baustelle in der Lüttge Straße ließ sie sich von Architekt Roman Läsker den aktuellen Stand der Bauarbeiten erklären.

Dabei wurde der Ministerin unter anderem das „cliphut“-Projekt vorgestellt. Die Studierenden von Professor Hans Sachs (Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur) hatten die zukunftsweisende digitale Holzbaumethode durch ein Modell und Konstruktionsmuster ausgestellt, was einen besonderen Kontrast zur Fachwerkkonstruktion des historischen Ackerbürgerhauses darstellte, das zur Zeit gemeinsam von Flüchtlingen und Studierenden saniert wird. Daran beteiligt sind die Stadt Nieheim, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020.

Die Aktivitäten der Hochschule OWL in dem Heimatwerkerprojekt werden durch den hochschuleigenen Forschungsschwerpunkt urbanLab koordiniert und wissenschaftlich begleitet. So konnte ein druckfrisches Exemplar des urbanLab-Magazins mit Artikeln zur „Stadt der Zukunft“ (unter anderem zum Heimatwerkerprojekt) der Ministerin überreicht werden.

Anschließend gab es im Nieheimer Käsemuseum die Gelegenheit, mit den Projektteilnehmern ins Gespräch zu kommen. „Dieses Projekt schafft Identität, stiftet Zusammenhalt und ist Brücke für eine neue Heimat”, lobte die Ministerin.