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30. Juli 2018 16:41

Mondfinsternis lockt zahlreiche Interessierte

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher bestaunten am Observationsabend der Sternwarte den sogenannten "Blutmond". Foto: Tomás da Silva Günnewich

Am 27. Juli spielte sich ein besonderes Naturereignis am Nachthimmel ab, denn in den Abendstunden ließ sich eine totale Mondfinsternis beobachten. Zu diesem einzigartigen Anlass veranstaltete die Sternwarte der Hochschule OWL einen Observationsabend, an dem zahlreiche Besucherinnen und Besucher teilnahmen.

Die Erwartungen der Sternwarten-Mitarbeiter wurden um das Doppelte übertroffen, indem mehr als 300 Gäste an der Hochschule OWL erschienen. Nach einem kurzen Vortrag im Audimax über den Mond und die Mondfinsternis, hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, selbst einen Blick durch das Teleskop zu werfen und so die Mondfinsternis aus nächster Nähe zu bestaunen. Der anfänglich bewölkte Himmel trübte zunächst die Sicht, doch bereits nach kurzer Zeit bot sich ein atemberaubender Blick auf den sogenannten „Blutmond“.

Bei einer totalen Mondfinsternis schiebt sich die Erde zwischen Sonne und Mond, wodurch kein direktes Sonnenlicht mehr auf die Mondoberfläche fällt. Die gesamte von der Erde sichtbare Seite des Mondes befindet sich dann im dunkelsten Teil des Erdschattens – dem Kernschatten. Der Mond erscheint in diesem Fall häufig als kupferrote, dunkelgelbe oder bräunliche Scheibe am Himmel. Daher wird eine totale Mondfinsternis auch als „Blutmond“ bezeichnet. Mit einer Dauer von insgesamt 103 Minuten handelte es sich um die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts, deren Hauptphase der Finsternis in Deutschland in voller Länge sichtbar war.

Weitere Informationen zur Sternwarte: www.hs-owl.de/sternwarte