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05. März 2018 13:03

OWL greift nach mehr EU-Fördergeldern

Vier Hochschulen gemeinsam erfolgreich in landesweitem Programm: Die Hochschule OWL ist Teil des Projektes „eu4owl- PROGRESS“, mit dessen Hilfe künftig in der Forschung mehr Fördergelder der Europäischen Union eingeworben werden sollen.

Hochschulübergreifende Services zur europäischen Forschungsförderung entwerfen und sie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der beteiligten Hochschulen anbieten – das ist das Ziel von „eu4owl- PROGRESS“ (PROGramm für REgional Starke Synergien). Dieses Projekt wird jetzt vom NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert. Die ostwestfälische Hochschulkooperation erhält dafür 350.000 Euro. Die Universität Bielefeld koordiniert das Projekt, das am 1. April starten wird und bis Ende 2020 läuft. In dem Kooperationsprojekt „eu4owl“ arbeiten die Universitäten Bielefeld und Paderborn, die Hochschule OWL und die Fachhochschule Bielefeld seit Sommer 2013 zusammen.

Ziel ist es, die Beteiligung von Forschenden in OWL am Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020 zu erhöhen und die europäische Vernetzung der Region zu stärken. Mit dem Fördergeld wollen die EU-Referentinnen und Referenten der vier Hochschulen Strukturen schaffen, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besser bei der Antragstellung für europäische Fördergelder zu unterstützen. Die vier Hochschulen beteiligen sich mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten am neuen Projekt „eu4owl- PROGRESS: beispielsweise die Kooperation mit EU-13-Staaten, die Erhöhung der Anzahl der eingeworbenen ERC-Grants, die Unterstützung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ein Verbundprojekt mit mehreren Partnern koordinieren möchten, oder die Erhöhung der Beteiligung in den EU-Gremien. An der Hochschule OWL sind unter anderem zusätzliche Workshops zu EU-Förderthemen insbesondere für Neueinsteigerinnen und -einsteiger sowie Anreizsysteme für die Beteiligung Forschender an EU-Gremienarbeit und den Aufbau von Kooperationsprojekten mit den EU-13-Ländern geplant. Dies sind die 13 Staaten, die zuletzt in die Europäische Union aufgenommen wurden.

Wettbewerb PROMISE

Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Das Land Nordrhein-Westfalen will Hochschulen und Uniklinika im Rahmen der europäischen Forschungs- und Innovationsförderung stärken und stellt dafür im Wettbewerb PROMISE 1,5 Millionen Euro bereit. PROMISE steht für „PROjektManagement und Innovative Strukturen zur Stärkung der Beteiligung an Europäischen Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation an Hochschulen und Universitätsklinika in Nordrhein-Westfalen“ und ist bereits der dritte Wettbewerbsaufruf des Landes zur Unterstützung der Projektmanagementstrukturen der Hochschulen und Universitätsklinika. In der aktuellen Runde des Wettbewerbs hat die Jury elf Anträge mit 14 beteiligten Hochschulen und Uniklinika ausgewählt. Mit den 1,5 Millionen Euro können die Wettbewerbsgewinner Projektmanagementstrukturen aufbauen, weiterentwickeln und umsetzen Damit soll die Beantragung von EU-Mitteln und eine stärkere Vernetzung auf europäischer Ebene unterstützt werden.

Netzwerk eu4owl

Das Netzwerk „eu4owl“ war bereits 2014 für sein Projekt PROMPT gefördert worden. Das aktuelle Projekt baut auf den eingeleiteten Strukturverbesserungen auf und entwickelt diese weiter.

Kontakt an der Hochschule OWL: Nele Jantz, Internationale Forschungsförderung, Telefon 05261 702-5425, E-Mail nele.jantz(at)hs-owl.de